13. August 2019 Charmeine M.E.

Ist das Leben ein elektromagnetisches Phänomen?

 

Im Laufe seines Daseins stellt sich wohl jede oder jeder einmal die Frage, welche Kraft hinter dem Leben steckt. Manche kommen daraufhin schon auf den Gedanken, einmal Nachschlagewerke zu Rate zu ziehen. In solchen kann man dann lesen, Leben ist:

  • Eine vitale oder geistige Kraft, die man weder körperlich noch geistig einordnen könne.
  • Eine Daseinsweise, deren wichtigste Merkmale der Stoffwechsel, das Wachstum und die Fortpflanzung sei; das will heißen, alles Leben sei an die Zelle und an das Protoplasma geknüpft.
  • Abhängig vom Energieausgleich; Leben existiere, weil die Lebenskraft durch den Körper fließe; dabei stimuliere diese Energie den Körper zur Atmung, zur Verdauung, zur Bewegung, zum Denken sowie zum Fühlen.

Die höchste Zusammenfassung über diese Grundlagen des Lebens lieferte mir persönlich die Biographie von Stephen William Hawking. Seine Willensstärke sowie sein freier, genialer Geist im Widerspruch zu seinem schwer erkrankten, festgesetzten Körper. Er hat aus seinen widrigen Lebensumständen das Beste gemacht und schien mit sich im Reinen gewesen zu sein. — Was für eine groteske "ausgeglichene" Lebensgeschichte, mit der der britische Astrophysiker und Buchautor von beispielsweise "Eine kurze Geschichte der Zeit" die Menschen in seinen Bann ziehen konnte. Eine epochale wissenschaftliche Entdeckung von diesem herzergreifenden Menschen hatte ich bereits in meinem vorletzten Tagebucheintrag kurz erwähnt.

 

Eine ganze Reihe von Heiltraditionen basieren auf dem Prinzip der Energiekanäle 

 

In China, Indien, Tibet, Japan und in einigen anderen Ländern sprach man von raffinierten Energiekanälen: Den Meridianen beziehungsweise den Nadis. An oder in diesen fließe die Lebensenergie "Qi" entlang. Genauso verlaufen dort die Bahnen für die Heilungsenergien. 

Die chinesische Medizin verlässt sich seit etwa 2.000 Jahren auf diesen Ansatz, den sie exemplarisch bei der Akupunktur exerziert. Wenn jemand für energetische Behandlungen aufgeschlossen ist, dann hat sie oder er während einer Akupunktur-Behandlung vielleicht schon einmal ein Hitze- oder Kältegefühl erlebt. Solche Wahrnehmungen können bei der Freisetzung von Energien vorkommen, wenn in den Meridianen (Nadis) die Blockaden entfernt und somit die Energieflüsse erleichtert werden. Genauso kann man diese Empfindungen beim Ausüben der bekannten Yoga-Figuren erfahren, sofern man diese "Akrobatik" beherrscht. Die unsportlicheren Typen, die womöglich auch noch Nadeln scheuen (zu denen ich mich zähle) haben die Möglichkeit, ihren Energiefluss mittels Massage verbessern zu lassen. So löst beispielsweise die Shiatsu-Massage Verspannungen, und sie lockert die Muskulatur. 

Zur Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit sollen, neben der Massage, dem Yoga oder der Akupunktur, unter anderen auch das Praktizieren von Qi-Gong oder Tai Chi einen Beitrag leisten. Obendrein sollen diese zur Harmonisierung des Körpers, des Geistes sowie der Seele dienen.  Selbst die meisten fernöstlichen Kampfsportarten haben ebenso diese vitalisierenden Auswirkungen im Blick.

 

Das Netzwerk in unserem Körper 

 

Alten indischen Texten zufolge soll es bis zu 72.000 Energiekanäle geben. Diese Bahnen bilden ein Netzwerk und durchziehen den kompletten Körper, weshalb in der Natur alle Körper elektromagnetisch seien. Indessen belegen zahlreiche Studien, dass Energiebahnen und -punkte Strom leiten. Tatsächlich ist man seit vielen Jahren in der Lage, solche Frequenzen mit moderner Technik wie EKG's oder MRT's zu messen. Dennoch hat die Wissenschaft lange nicht an die Existenz der Meridiane geglaubt, bis diese im vorletzten Jahr von Wissenschaftlern an der Seoul National University wohl bestätigt wurden.

 

Was hat das Primo-Gefäßsystem mit der Lebensenergie zu tun?

 

Diese koreanischen Forscher verwiesen dabei auf ein drittes Gefäßsystem, welches ein dichtes Netzwerk bilde, ansonsten weder dem Blut- noch dem Lymphatischen System zugeordnet werden könne, wenngleich es in das kardiovaskuläre System eingegliedert werde. Teils verlaufe es frei, teils folge es den Richtungen der Blut- und Lymphgefäße.

Die Wissenschaftler glauben jetzt, dass dieses Primo-Gefäßsystem der körperliche Bestandteil des, für den Energietransport zuständigen,  Akupunktur-Meridian-Systems sei. Die Forscher sind sich sicher, dass dieses bei der Kanalisierung des Flusses von Energie und Informationen beteiligt sei. Weitergeleitet werde dieser Energiefluss durch die elektromagnetischen Wellen des Lichtes, den Photonen. Des Weiteren lenken dieses Lichtquanten die DNA in die korrekte Richtung.

So gesehen, scheint alles Phänomenale rund um das "Wunderwerk Leben" schlussendlich recht einfach erklärbar zu sein: Von der Amöbe bis hin zum Menschen: Leben findet statt, weil und solange elektromagnetische Wellen durch einen Körper fließen.

 

P.S.: Budda lehrte vor Jahrtausenden: Mittelweg und Mäßigung in allen Dingen! Damit meinter er sowohl den materiellen Besitz als auch jegliche mentalen und körperlichen Befindlichkeiten. Mit meinen Worten: Um die Herausforderungen des Lebens gut meistern zu können, brauchen unsere Körper neben den Wellen des Lichtes auch eine gewisse (elektromagnetische) Harmonie. — Das ist nun die Brücke zu meinem Büchlein "979 Lumen gegen den Trübsinn".  Wie in diesem bereits erwähnt, habe ich schon lange den Eindruck, dass das Erreichen dieser Ausgeglichenheit in allen Belangen bestimmt meine Lebensaufgabe ist. Bin ich mit diesen Bemühungen mittlerweile ein paar Schritte weiter gekommen?

 

 

 

 

07. August 2019 M. L. Giesen

Haben wir wirklich schon den 07.08.2019? Den Termin vom 5. Buch habe ich in dieses Jahr verschoben.

Warum? Na ja, das 6. Buch ist erst zur Hälfte fertig, das 7.Buch ebenfalls. Das kommt davon, wenn man in einem Jahr zwei Bücher verlegt, aber mit dem Schreiben nicht so schnell ist. Die Termine mit dem Verlegen mache ich mir selber, doch jetzt bin ich schlauer.

Muss ich jedes Jahr ein Buch veröffentlichen? Na ja, und das 8. Buch ist auch schon angefangen. Irgendwie kommen immer neue Geschichten. Auf der einen Seite ist es super, doch ich tippe immer noch mit einem Finger. Dann noch diese kleinen Geschichten, die irgendwo hingehören.

Ja, ich bin immer noch ein Durcheinanderschreiber. Und doch, das klappt sehr gut. Wenn eine Geschichte kommt, schreibe ich sie auf. Es ist wie viele kleine Teile, die irgendwann eine ganze Geschichte ergeben. Immer noch arbeite ich ohne Vorbereitung, lasse all die vielen Wörter zu mir kommen. Auf diese Weise sind fünf Bücher entstanden und noch etwas mehr.

Ist es wirklich erst vier Jahre her, als ich den Rediroma-Verlag für mich fand? Ja, ich bin immer noch hier. Und, ich werde auch noch etwas bleiben. Nein, ich will nicht zu einem richtigen Verlag, so wie andere mir das ab und zu vorschlagen.

Wozu den Stress, wozu meine Freiheit aufgeben, was die Wahl meiner Wörter anbelangt, wenn es mir mit dem Rediroma-Verlag gut geht? Der drängelt nicht, der mischt sich nicht ein und wenn ich ein neues Buch verlegen möchte, dann ist er da. Passt zu mir!

Jetzt bin ich 66, noch. Die Zeit vergeht auch immer schneller. Ich hab den Klappentext, ich hab den Sonnenuntergang. Obwohl, ich finde Klappentexte immer noch blöd. Das ist einfach nicht mein Ding. Zum Glück hat mein Geist dann doch ein Einsehen und spuckt auch das aus. Muss nur Geduld haben und abwarten. Und, na ja, davon brauche ich noch mehr.

06. August 2019 Regine Sonnleitner

Es macht glücklich wenn man sieht das man es geschafft und sein eigenes Buch verlegt hat. Ein tolles Gefühl. Man bekommt von allen Seiten Feedback und das tut der Seele gut. Erstaunlich ist auch wenn man sieht wo es alles angeboten wird. Ich habe es schon an 26 Stellen gefunden in denen es im Internet zu kaufen angeboten wird, dazu kommen noch die verschiedenen Länder wie Österreich, England Ungarn, Belgien, Schweden.....und Buchläden. Es ist kaum zu glauben.

Meine Geschichten haben sich auf die Reise gemacht zu Menschen die eine Geschichte dringend benötigen, denn das ist mir immer noch am Wichtigsten. Der Erfolg, so klein wie er auch ist, baut mich auf weiter zu schreiben. Es gibt nichts Schöneres als zu schreiben und ein zu tauchen in die Welt von Malu meinen wichtigsten und liebsten Darsteller.

Schreiben ist für mich wie Heilung für die Seele und Malu mein treuer Begleiter. Da ich nicht die typische Autorin bin mit langen Recherchieren, brauche ich nur Inspiration und diese ziehe ich aus Gesprächen, Beobachtungen und Gefühlen. Oft kommt es vor das ich nach Abschluss einer Geschichte sie durchlese und mich frage: Wer hat sie wohl geschrieben. Doch geändert wird nie etwas im nach hinein, denn das machen die Geschichten aus, sie wachsen mit dem schreiben.

Mal sehen wann das neue Buch von Malu in Freiheit fliegt - zu den Menschen die einen Malu in ihren Leben brauchen.

 

20. Juli 2019 Charmeine M.E.

"Alles Geniale ist einfach,

sagte die Amöbe schon immer." Das ist ein Zitat von © Michail Genin. — Allerdings will ich jetzt nicht über diese vielschichtigen Wechseltierchen, die nur aus einer Zelle bestehen und die für lange Zeit als die ursprünglichsten Lebewesen galten, schreiben. Vielmehr meine ich gezeichnete Tierfiguren. Worauf ich hinaus will, ist das Phänomen, dass scheinbar selbst die schwierigsten Zusammenhänge oft am einfachsten zu lösen sind, sobald man den "Gordischen Knoten" aufbekommen hat. Anders ausgedrückt oder praktisch umschrieben meine ich damit: Man muss gar nicht so brillant zeichnen können, wie es beispielsweise da Vinci, Rembrandt oder Spitzweg konnten, um eine zeitlose Berühmtheit zu erlangen. Man benötigt einzig eine sankrosakte Idee, die anders ist als alles andere zuvor und die deshalb aufgrund ihrer Originalität aus der Masse sticht. 

Was aus der ursprünglichen Nebenfigur "Tigerente" geworden ist

Exemplarisch für eben genannte Feststellung und als Bestätigung für diese Überzeugung bringe ich nun einen Herren namens Horst Eckert auf den Bildschirm. Herrlich war der Tag, an dem ich in jungen Jahren zum ersten Mal die Tigerente erblickte. Diese auffällige Figur hatte sich der Lebenskünstler Horst Eckert alias Janosch ausgedacht. Kaum zu glauben, dass da jemand tatsächlich mit derart einfachen, schrägen Figuren wie Bär, Schnuddel oder Tigerente den Nerv jener Zeit treffen und mit seinen "Figurenwelten" eine derartige Furore machen konnte.

Diese gefragte Tigerente hatte 1978 ihr Debüt im Kinderbuch "Oh, wie schön ist Panama". Zu ihrem vierzigsten Geburtstag, also letztes Jahr, wurde diese hölzerne Spielzeugfigur, welche sich auf Rädern fortbewegt und an einer Leine gezogen wird, sogar auf Gedenkmünzen, die aus dem Edelmetall Silber bestehen, gewürdigt. 

Meine Begeisterung für diesen einfallsreichen Kopf und dessen Werke ist seitdem ungebrochen. Und da bin ich bei weitem nicht die Einzige. 1993 wurde Janosch sogar mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. — Dass ich mit meinem barocken Engel, den ich unbedingt auf meinem Cover haben wollte, ein derartiges Aufsehen erregen könnte, das glaube ich selbstverständlich nicht. Aber, meine Überzeugung, bestätigt durch diese "Figurenwelten", ermunterte mich schon dazu, in meiner Biografie "979 Lumen gegen den Trübsinn" meine selbst erschaffene, eigenwillige Collage auf der Frontseite festzulegen.  

 

20. Juli 2019 Heinz-Willi Lemgen

So, die ersten Bücher sind draußen. Klar, ein paar habe ich verschenkt, verschenkt an Menschen, die mir immer wieder geholfen haben und die immer da sind, wenn ich sie brauche.

Ich weiß, dass die ersten Bücher bei Amazon schon bestellt sind, das haben mir Geocacher mitgeteilt, aber die Lieferzeit ist doch extrem lang. Resonanzen habe ich bisher nur sehr wenige bekommen, sie sind alle positiv. Nicht gerade überschwänglich, aber immerhin positiv.

Es heißt halt abwarten, vor allem, bis das Buch bei uns im Bereich Geocaching offiziell vorgestellt worden ist.

04. Juli 2019 Regine Sonnleitner

Ich kann es immer noch nicht glauben, das meine Kurzgeschichtensammlung nun veröffentlicht ist.

Zu aller erst geht ein großer Dank an meine Mutter, die mich immer wieder dazu aufgefordert hat es zu wagen.

Als Kind fing ich an mit dem Schreiben eines Tagebuches, dann später schrieb ich kurze Erzählungen und Erlebnisberichte.

Vor 4 Jahren sprach man mich spontan an, eine Geschichte für einen Menschen zu schreiben, die ganz dringend eine Geschichte benötigte. So entstand meine Pinguingeschichte Nadeschda. Es war die erste Geschichte in dieser Art. 

Danach ging es immer leichter. Sobald ich merkte das jemand dringend etwas Kraft, Zuversicht und Hoffnung brauchte, schrieb ich eine auf seine Situation angepasste Geschichte. Für mich ist die Natur sehr wichtig und auch die Tiere beobachte ich sehr gerne. Deshalb war es ganz selbstverständlich das ich Sie als Darsteller wählte.

2018 befand ich mich auf einem Abendspaziergang, die Dämmerung war schon eingebrochen und plötzlich begegnete ich Malu, der Fledermaus. Ich war auf der Suche nach Inspiration, für die Geschichte einer unheilbar kranken Freundin.

Die erste Geschichte von Malu entstand in einer langen Nacht. Wie alle meine Geschichten, entstand sie spontan und man erkannte erst am Ende wie Sie ausging. Meine Geschichten wachsen mit dem Schreiben. Ich habe keine großen Vorarbeiten nur eine Inspiration, eine Idee, ein Thema. Das Ende kenn ich nie, wenn ich das Schreiben anfange.

Das ist wohl nicht so professionell, doch ich möchte diese Geschichten auf eine einfache Art und Weise belassen. Denn das machen die Geschichten aus.

In erster Linie habe ich die Geschichten für alle Menschen geschrieben die eine Geschichte dringend nötig haben. 

Auf Grund das sich meine Lebenssituation geändert hat und ich nun überlegen musste, ob ich das Beste daraus mache oder weiter vor mich hin überlege wie es weitergehen soll, habe ich den Mut gefunden die Geschichten an mehrere Verlage zu senden.

Warum fehlte mir erst der Mut.... ich glaube damit hadern viele Neu Autoren.

Ich hatte Glück das ich den Rediroma Verlag gefunden habe und das die tolle Betreuung durch Hrn. Bieter es mir ermöglichte diese Sammlung unkompliziert, professionell und zeitnah zu veröffentlichen.

Malu lasse ich weiterfliegen, mal sehen was dabei heraus kommt.

Denn ich bin der Meinung, jeder sollte einen Malu in seinen Leben haben.

 

 

 

29. Juni 2019 Heinz-Willi Lemgen

Tja, nun bin ich als Newcomer hier gelandet und das mit zarten 67 Jahren. Ich habe zwar schon immer gerne geschrieben, habe 2 eigene Homepages und hatte lange Zeit einen Blog. Aber ein Buch zu schreiben, wäre mir nicht in den Sinn gekommen.

Und warum jetzt doch?

Ich habe ein sehr schönes Hobby, Geocaching. Ein Hobby, dem viele, nachdem sie es kennengelernt haben, „rettungslos“ verfallen sind.

Da ich seit 2015 im Ruhestand bin, kann ich dieses Hobby auch wochentags ausüben und nicht nur am Wochenende. Der Nachteil allerdings ist, dass meine Mitstreiter alle noch berufstätig sind und ich daher leider meist alleine unterwegs bin. Bei diesen Touren habe ich so viel erlebt, dass ich davon immer wieder mal im Freundeskreis erzählt habe oder diese Erlebnisse in den soz. Medien veröffentlicht habe. Solange, bis es dann hieß: „Mensch, erzähle das nicht nur uns, schreibe die Geschichten doch mal in ein Buch, damit andere auch darüber lachen können, so wie wir.“

So richtig ran wollte ich nicht, nicht, dass ich mich nicht getraut hätte, aber so ein Buch entsteht ja nicht von heute auf morgen. Man ließ mir jedoch keine Ruhe mehr und fragte immer wieder „Wie weit bist du mit dem Buch?“

Also habe ich mich dann doch hingesetzt und erst einmal Materialsammlung betrieben, sprich passende Erlebnisse herausgesucht. Da ich keine Ahnung vom Buchschreiben hatte, musste Tante Google helfen und so stieß ich beim Recherchieren als erstes auf den Rediroma-Verlag. Natürlich habe ich mich noch nach weiteren Verlagen umgesehen, aber irgendetwas zog mich immer wieder zum Rediroma-Verlag hin.

Im April 2018 habe ich mit der Materialsammlung angefangen, bis mein Buch am 27. Juni 2019 erschien, verging über ein Jahr.

Ich kann nicht mit anderen Verlagen vergleichen, weil ich nirgendwo sonst nachgefragt habe, aber nachdem ich noch Fragen hatte, die von H. Bieter schnell und sehr nett beantwortet wurden, dachte ich mir, hier bist du richtig.

Dies zeigte sich insbesondere, als von beiden Seiten im Vorfeld kleine Fehler passierten. Es wurde nicht groß diskutiert, die Fehler wurden korrigiert und dann ging es ohne Probleme weiter. Es war, von der ersten Mail an, eine sehr schöne Rundum-Betreuung durch Herrn Bieter, dafür an dieser Stelle ein dickes Dankeschön.

Was kommt, wird sich zeigen, aber ich bin nicht nur ein klein wenig stolz sondern ich habe auch gemerkt, dass mir das Schreiben sehr viel Spaß gemacht hat.

Kurz noch zum Buch, es trägt den Titel „Mein Schatz, der liegt im Wald“ und beinhaltet 25 wahre Geocaching-Episoden. Zu beziehen ist es über Amazon und Kindl sowohl gedruckt als auch als E-Book. ISBN 978-3-96103-596-0.

18. Juni 2019 Charmeine M.E.

Die mystische Chakrenlehre: Uraltes Wissen mit einer Zukunftsperspektive?

 

Auf der Seite 15 meiner Biografie "979 Lumen gegen den Trübsinn" schrieb ich, dass mich Bücher die Einsicht darüber lieferten, wie Geisteskräfte und Energiezentren im menschlichen Körper dessen Gesundheit und Empfinden beeinflussen, damals wie magisch anzogen. Nicht nur damals, auch heute recherchiere ich immer noch gerne, wobei sich mein Augenmerk auf die Chakrenlehre richtet. Deshalb widme ich diesen okkulten "energetischen Rädern" einen Eintrag in mein Autorentagebuch.

 

Phänomene aus dem Mikrokosmos liefern die Argumente

 

  • Sämtliche Schöpfungsgeschichten deuten auf die Entstehung der Materie aus Energie und Licht.
  • Im Altertum waren waren Seher, Ärzte und Heiler davon überzeugt, dass jeder Gemütszustand eine Entsprechung im Körperlichen hätte. Ferner nahmen sie an, dass die Gemütsverfassung einen größeren Einfluss auf die Gesundheit ausübe als etwa der körperliche Zustand. Beispielsweise praktiziert die Ayurvedische Medizin diesen Ansatz seit etwa 5000 Jahren.
  • Die alten Griechen, Perser, Ägypter und Chinesen nahmen an, dass jeder Teil des Körpers eine geheime Bedeutung haben müsse. Lange Zeit vor Christi Geburt gingen die Seher von zwölf verborgenen kosmischen Zentren im Menschen aus, die, sofern sie richtig verstanden und gehandhabt würden, eine ungeheure Kraft auslösen können. Schließlich soll sich Jesus selbst damit beschäftigt haben.
  • Die Mysterien des Orients wie der hinduistische und buddhistische Tantrismus exerzierten mit diesen Energiezentren und erschufen ein System, die Chakrenlehre. Die indische Erläuterung ist mindestens 3000 Jahre alt und kann das ausgiebigste Wissen vorweisen. Auch bei den Inka und den Maya gibt es Andeutungen auf die Chakren. 
  • Dichter und Denker hatten dieselbe Blickrichtung; Aristoteles sinnierte etwa 330 vor Christus darüber nach.
  • Die Astrologie untermauerte diese Betrachtungsweise und lehrte, dass immer dort, wo ein ausgewogenes Denken herrsche auch die Tätigkeit der Drüsen ausgewogen sei — und umgekehrt.
  • Der deutsche Philosoph, Naturforscher und Arzt Philipp Aureolus Theophrast, Bombast von Hohenheim, kurz "Paracelsus" bezog sich ebenfalls auf diese Denkweise, wenn er von Energiekernen sprach.
  • Etwa 1796 entwickelte der Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann die Homöopathische Medizin.
  • Catherine Ponder, vor etwa fünf Dekaden eine der bedeutendsten Lebenshilfe-Autorinnen Amerikas, bezeichnete diese Energiezentren in ihrem Buch "Die Heilungsgeheimnisse der Jahrhunderte" gar als eine innere Ordnung, die man verstehen und anstreben müsse. Sie verband diese Energiezentren mit zwölf dynamischen Geisteskräften. Zu meiner allergrößten Verwunderung meinte sie damit nichts Mystisches, sondern die wohlbekannten Alltags-Tugenden: Leben, Loslassen, Stärke, Ordnung, Urteilskraft, Liebe, Macht, Wagemut, Vorstellung, Verstehen, Wille und Glaube.
  • Auch heutzutage bedenken die Ärzte psychosomatische Einflüsse bei der Erstellung ihrer Diagnosen.

Nicht nur wegen den Unverträglichkeiten beziehungsweise Nebenwirkungen der Arzneimittel oder aufgrund der zunehmenden Antibiotika-Resistenzen besinnen sich aktuell immer mehr Patienten auf alternative, das heißt natürliche Heilmethoden zurück. Medikamente sollen die ursprünglichen Körperfunktionen anregen, aber sie erreichen damit nicht jene feinstoffliche Instanz, welche diese Funktionen wiederum lenkt. Gerade mit dieser immateriellen Administration beschäftigen sich die alternativen Heilmethoden. Glaubwürdige Naturheilpraxen können einen Arztbesuch zwar ergänzen, aber niemals ersetzen; insbesondere bei einer schweren Krankheit nicht.     

Natürlich tummeln sich gegenwärtig unter den seriösen Heilkundigen auch viele Quacksalber oder Scharlatane, die in dieser expandierenden Branche eine fette monetäre Einnahmequelle wittern. Bevor man sein Erspartes für eine naturgemäße Behandlungstaktik ausgibt, sollte man deshalb seinen Realitätssinn bewahren und verschiedene Angebote überprüfen. 

 

Was sich hinter dem Sanskritwort "Chakra" verbirgt

 

In der heutigen Zeit ist allgemein bekannt, dass Drüsen Organe sind, die flüssige Sekrete absondern. So geben endokrine Drüsen Hormone an das Blut ab. An diese Organe und Drüsen sollen sich subtile Energiezentren fügen, mit der Aufgabe den Körper zu unterstützen. Außerdem sollen diese einen energetischen Ausgleich zwischen dem Körper und der feinstofflichen Ebene ermöglichen. Dafür sollen runde  Energiewirbel , die bildlich als Rad, Diskus oder Kreis dargestellt werden, entlang der Wirbelsäule angesiedelt sein.  Die Hauptchakren formieren sich zwischen dem Genital- und dem Scheitelbereich. Obendrein wurden diesen vorrangigen Chakren bestimmte Funktionen, vom Urvertrauen bis hin zur höchsten Erkenntnis, zugewiesen.

Ansonsten soll das Ausüben verschiedener Yogatechniken dem Durchlass und dem Ausbalancieren der Chakren dienen. Mit diesen Übungen sollen Entspannungsmomente sowie gesundheitsfördernde und vitalisierende Wirkungen erzielt werden. 

Einerseits will sich niemand das vernunftbegabte, analytische Denken absprechen lassen. Andererseits, kann man deshalb diese geheimnisumwobene Chakrenlehre, die Jahrtausende überdauerte, einzig als "Ausgeburt der Phantasie" abkanzeln?

 

Das Photon des Lichtes als bisher winzigste Energieeinheit 

 

Dank Max Planck und anderen Physikern zeigen sich immer mehr Übereinstimmungen zwischen der konventionellen Medizin und den spirituellen Heilansätzen:

  • Max Planck entdeckte, dass es keine feste Materie gibt, sondern alles Materielle das Resultat von Energiequanten wiederspiegelt. Seither bezeichnet man den minimalsten Wert einer physischen Größe als Quant. Die Voraussetzungen für elektromagnetische Strahlungen (auf der die menschlichen Energieflüsse basieren) sind Wechselwirkungsteilchen, die Photonen, Lichtteilchen oder Lichtquant genannt werden.
  • Albert Einstein erklärte, dass Energien und Informationen auswechselbar seien. Ferner sei ein Netzwerk aus energetischen Informationen für die Zusammenstellung des ganzen Organismus verantwortlich.
  • Die komplexe Stringtheorie beschäftigt sich beispielsweise mit den verschiedenen Dimensionen, den Elementarteilchen und den Kräften, die zwischen diesen wirken. Stephen Hawking meinte in seiner Auslegung der Stringtheorie unter anderem, dass Materie aus Informationen bestehe. Diese befinden sich in verschiedenen Schwingungsfrequenzen, wobei die Materie auf der niedersten Frequenz schwinge.

 

Noch immer sind die Seele und der Geist abstrakt, weshalb sie nicht gemessen oder "dingfest" gemacht werden können. Ungeachtet dessen wird gegenwärtig viel Licht in das Dunkel gebracht. Die innovative Computertechnik bringt öfters neue Erkenntnisse an den Tag, die einige uralte Standpunkte als wahr beziehungsweise richtig belegen lassen. — Die altüberlieferte Chakrenlehre gilt auch als das Fundament für die moderne, energetische Heilarbeit, die augenblicklich der Denkart und dem Lebensgefühl vieler Mitmenschen entspricht. Zukünftig werden diese okkulten "energetischen Räder" ebenso ihre Befürworter finden, da bin ich mir sicher! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

03. Juni 2019 Charmeine M.E.

Die Herausforderung für Menschen: Balance in ihren Gefühlsleben 

 

Neben "Wer wird krank?" und "What Color Is Your Parachute?" habe ich noch ein drittes uraltes Buch im Schrank, welches ich nicht missen möchte. Es nennt sich "Der 4-Farben-Mensch" und stammt von Max Lüscher, einem Psychologen aus der Schweiz. Dieses 1989 publizierte Buch zog mich an, weil das Erreichen einer inneren und äußeren Ausgeglichenheit meine Lebensaufgabe zu sein scheint, mit der nach wie vor meine Schwierigkeiten habe. Das ist der Grund, einen Urlaubstag zu nutzen, um mich aufs Neue mit dieser Thematik zu beschäftigen und eine Zusammenfassung darüber zu erstellen. 

 

Selbsttäuschung versus Selbstkontrolle

 

Leider ist es Wunschdenken, sämtliche neurotische Fehlentwicklungen rasch und reibungslos aus der Welt schaffen zu können. Was man aber gegen diese Unterentwicklungen tun kann, ist ausgewogenere Leitlinien zu definieren, mithilfe derer sich der Alltag allmählich, das heißt schrittweise harmonisieren lässt. Freilich erfordert diese Herangehensweise eine tägliche Selbstreflexion, solange bis sich die guten Absichten verinnerlicht haben. Erst, wenn diese Prägung geschafft ist, kann es von einem stabilen Ich-Standpunkt aus gelingen, äußere Aktivität ringsherum zu entfalten. Der Lohn für diese Beharrlichkeit ist ein befriedigendes, facettenreiches Leben im Gleichgewicht, welches zudem viele heitere Stunden und erstklassige Momente mit sich bringt.

 

Wie erreicht man diese erstrebenswerte Balance?

 

Nach den Erkenntnissen von Lüscher haben zwar die individuelle Erbmasse und das jeweilige soziale Umfeld (Lebensumstand) einen Einfluss, aber die Beschaffenheit des ureigenen inneren Gleichgewichtes ist der dominante Faktor. Damit meint Lüscher die Fähigkeit sowie die Bereitschaft, sich die persönlichen Erfahrungen stets bewusst machen zu können. Danach müssen diese Erlebnisse richtig eingeordnet und in Harmonie gebracht werden. Sobald dies geschehen und das innere Gleichgewicht im Lot ist, spielen auch vier wichtige Selbstgefühle perfekt zusammen. Deshalb sollte man folgendes "Tugend-Quartett" jederzeit und in allen Lebenslagen im Griff haben und rechtfertigen können:

  • Selbstachtung bedeutet, dass man zu seinen Überzeugungen steht und souverän nach Grundsätzen, die jederzeit für die allgemeine Gesetzgebung gelten könnten, handelt.  
  • Selbstbescheidenheit ist dann gegeben, wenn man sich einordnen kann, ohne sich unterdrückt zu fühlen. Gleichzeitig ist man in der Lage, das zu fordern, was gefordert werden muss. 
  • Selbstvertrauen reift durch das Gefordertsein und durch das Tun. Man ist bereit, sich einzubringen und etwas zu riskieren. Nur dadurch erwirbt man das Vertrauen in die eigenen Fertigkeiten und erfährt, wie weit die körperlichen und geistigen Leistungskräfte reichen.
  • Selbstentfaltung oder innere Freiheit beinhaltet die Kenntnis über die gegebenen Möglichkeiten inklusive dem Wissen, welche Alternative in einer eingeschränkten Lage die beste ist.

Einmal mehr habe ich mich nun an dieses abgeklärte "Kleeblatt" zurück erinnert und in meinem Gedächtnis aufgefrischt. Als ich mich das letzte Mal dermaßen angestrengt habe, ist schlussendlich mein Büchlein "979 Lumen gegen den Trübsinn" entstanden, welches ich unter dem Decknamen "Charmeine M.E." veröffentlicht habe. Wie ich in meinem ersten Eintrag bereits aufgezeigt habe, wählte ich diesen Künstlernamen, weil ich mich damals sehr um eine neue Ordnung bemühte und nach Harmonie strebte. Charmeine ist übrigens der Name eines Engels, den man in einer solchen Gemütsverfassung anrufen kann.

 

 

 

 

03. Juni 2019 Charmeine M.E.

Wie mein genialer Schutzengel mein ganzes Leben umwälzte und mich über die Dunkelheit triumphieren ließ

 

Hat er das? — Die einen nennen es himmlischen Beistand, die anderen bejahen die ureigenen geballten Kräfte, die Licht ins Zwielich bringen. Jedenfalls muss man nicht von allen trübsinnigen Verstimmungen befreit werden. Vielmehr reicht es vollkommen aus, wenn die zuversichtliche (positive) Grundstimmung überwiegt und die Marschrichtung vorgibt. Dies ist die Quintessenz meiner Biografie "979 Lumen gegen den Trübsinn", zusammengefasst in drei Sätzen. 

Und, weil sie sowohl den Inhalt meiner Erzählung als auch meine typische Gemütsverfassung hervorragend zum Ausdruck bringt, habe ich meine selbst angefertigte "barocke" Collage aus der Versenkung geholt. Unbedingt wollte ich diese auf der Frontseite  meines Büchleins haben. Wenngleich etwas weit hergeholt, bin ich doch sehr zufrieden mit meinem Cover im angesagten "Glam Rock Style", als dessen Markenzeichen besonders die Farben schwarz und weiß gelten.

 

P.S.: Weitere Glaubenssätze und Gedanken rund um die Auswahl meines Covers lasse ich demnächst unter der Überschrift "Alles Geniale ist..." folgen.

03. Juni 2019 Charmeine M.E.

Wie man Menschen auf seine Seite zieht 

 

Im vorhergehenden Tagebucheintrag hatte ich mich mit den Eigenschaften, welche einen Menschen unvergleichlich machen, beschäftigt. Ohnegleichen ist die Methode, wie jemand seine Zeitgenossen zu bekehren gedenkt. Um diese Zusammenhänge noch etwas zu vertiefen, möchte ich meinen Lesern eine Geschichte erzählen, so wie sie im letzten Jahr stattgefunden hat.

 

Überzeugen mit viel Power

Damals hatte ich die Absicht, einem jüngeren Arbeitskollegen, der es auch nicht immer leicht im Leben hat und dennoch ziemlich solide darin steht, bei der Suche nach einer Wohnung behilflich zu sein. Zunächst schaute ich ihm zu, wie er in jeder Pause sein Smartphone bemühte, um im Immobilien-Scout nach Angeboten zu suchen oder solche zu erwarten. Schließlich sagte ich zu ihm, wenn er immer nur auf sein Handy starren wolle, dann würde er, angesichts des angespannten Wohnungsmarktes, höchstwahrscheinlich auch in zehn Jahren noch kein neues Obdach gefunden haben. Deshalb müsse er dringend seine Suchmethode wechseln. Er solle doch sein Augenmerk ebenso auf den versteckten Wohnungsmarkt richten.

Für mich war klar, auch in diesem Fall könnte sich einzig die originelle Suche im Stil von Richard Nelson Bolles als goldrichtig erweisen. Also belehrte ich ihn: Wenn er Erfolg haben wolle, dann müsse er wie ein "Trüffelschwein" agieren und verwegenen Einsatz zeigen. Des Weiteren solle er auf die Menschen zugehen, indem er mit telefonischen Nachfragen oder kreativen Mietgesuchen auf sich aufmerksam mache und potentielle Vermieter von sich überzeuge.

 

Zwei bemerkenswerte Freunde

 

"Aber, überzeugen, wie geht denn das?", wollte er von mir wissen.

Plötzlich erinnerte ich mich wieder an einen Zeitungsartikel, der etwa neun Monate zuvor von zwei Freunden in die Wege geleitet wurde. Ein deutscher Jungunternehmer und dessen Vollzeitmitarbeiter, ein deshalb finanziell vollkommen auf eigenen Beinen stehender Pakistani, wandten sich einstmals an die Öffentlichkeit. Obgleich beide jenes Kleinunternehmen gemeinsam aufbauten und trotz deren bemerkenswerter Strebsamkeit drohte die Abschiebung. Die letzte Rettungsmöglichkeit sei, so berichteten sie, die Instanz "Härtefallregelung". Auch eine Kontaktadresse hatten die Beiden mit angegeben.

Ich betonte, dass ich, obwohl ich mich zuvor noch nie in der Flüchtlingshilfe engagiert habe und auch nicht vorhabe, dies zukünftig zu tun, speziell diese beiden Männer so klasse gefunden habe, dass ich Hals über Kopf etwas für sie machen musste. Also habe ich jenen Artikel aus der Zeitung geschnitten und den zwei Kämpfern einen Leserbrief geschrieben, mit meiner Signatur für ihre Unterschriftenliste.

 

Die Auswirkungen solcher intensiven Bemühungen  

 

"Verstehst du was ich meine?", fragte ich ihn und holte noch weiter aus: Überzeugt sein bewirkt, dass man, ganz gleich ob man zuvor schlechte Erfahrungen machte, das Risiko scheue oder ob einem das Schicksal unbekannter Menschen schlichtweg egal sei, schlagartig auf Personen reagiere, auf die man normalerweise nicht zugehen würde.

Auf dessen Situation übertragen hieße dies, mögliche Vermieter täten ihn auswählen, weil sie spürten, dass sie einen vertrauenswürdigen und grundsoliden Menschen vor sich stehen hätten, der genau diese Räumlichkeiten unbedingt haben wolle, sorgfältig mit diesen umgehe und zudem pünktlich sein Wohngeld vergüten könne.

"Das, lieber Kollege", beendete ich meine Erklärungen, sei das Feuer Wagemut & Begeisterung, welches zum Handeln dränge. Noch mehr überzeugen könne man, nach meinem Wissen, eigentlich nicht!

 

Einige Monate sind seitdem vergangen. Mein Arbeitskollege möchte indessen wegziehen und hat mit viel Engagement und Selbstverantwortung tatsächlich eine kleine, geeignete Bleibe für sich gefunden. Aber auch ich selbst sollte vorhergehende Ratschläge beherzigen und mehr tun, falls ich die Absatzzahlen für mein Büchlein "979 Lumen gegen den Trübsinn" ernsthaft steigern möchte.

 

 

 

03. Juni 2019 Charmeine M.E.

Wenn ich phänomenal bin, dann bist du es auch!

 

Als ich am 26. April 2002 den vorbestellten Weltbestseller "What Color Is Your Parachute?", geschrieben von Richard Nelson Bolles, bei der Buchhandlung abholte, konnte ich gar nicht schnell genug nach Hause kommen. Zügig wollte ich mit dem Durcharbeiten beginnen. Etwa eine Woche zuvor hatte ich irgendwo von diesem Bewerbungsleitfaden, welcher in der deutschen Sprache den Titel "Durchstarten zum Traumjob" erhalten hat, gelesen. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten war ich für dieses Kultbuch sofort Feuer und Flamme.

Damals war die kreative Jobsuche auf dem versteckten Stellenmarkt hierzulande noch nicht so weit verbreitet. Heutzutage ist sie in aller Munde. Allerdings, geistreich zu sein und Eigeninitiative zu zeigen, das bedeutet in der Praxis jede Menge Arbeit. Dazu ist nicht jeder Suchende bereit.

Mittlerweile ist dieser Buchkauf schon 17 Jahre her und mein Bewerbungsklassiker zeigt deutliche Abnutzungserscheinungen. Dennoch hat er nichts von seiner Anziehungskraft verloren und wird immerfort zu meinen Lieblingsbüchern gehören.

 

Die Fassungslosigkeit über die Fähigkeiten

 

Die Ansätze des Buchautors, Arbeitssuche mit Motivation und Selbstfindung zu verbinden, finde ich deshalb genial, weil sie auch auf andere Lebensbereiche übertragbar sind. Bolles betrachtet in seinem Konzept sowohl die Fertigkeiten als auch die extraordinären Temperamente, die bei jeden Menschen anders zum Vorschein kommen. 

Sein Kredo ist, dass entgegen der weit verbreiteten Selbsteinschätzung "... um Himmels Willen, ich kann doch gar nichts" jeder Mensch etwas hat, das er besser kann als alle anderen, das ihm Exklusivität verleiht. Er meint damit ein außergewöhnliches, unverwechselbares Können, welches zwar meistens offensichtlich ist, aber nicht sonderlich beachtet beziehungsweise als Leistungsvermögen wahrgenommen wird. Es zeigt sich insbesondere in allen Tätigkeiten, die man gerne macht oder durch Themen, mit denen man sich bevorzugt beschäftigt.

 

Der Auftritt ist ausschlaggebend

 

Neben den Qualifikationen lassen sich die Fähigkeiten mit Tunwörtern, beispielsweise dem Verb "handeln", beschreiben und sind nicht mit den Eigenschaften zu verwechseln. Diese erörtern die Art und Weise, exemplarisch das Adjektiv "überzeugend",  wie jemand sein Können einsetzt. Demzufolge basiert der Erfolg im Beruf oder in anderen Lebensbereichen also nicht nur auf den Rüstzeugen Schulabschlüsse, Titel oder anderen Meisterschaften. Ebenso gewichtig und schicksalsträchtig ist, wie man dieses Wissen einsetzt und in der Öffentlichkeit anbietet, kurz: Wie man sich benimmt.

So klärt die individuelle Herangehensweise beispielsweise die Frage, was den einen von den anderen 49 Menschen unterscheidet, welche über die dieselben Fertigkeiten verfügen. Das heißt, setzt eine Person ihr Können, beispielsweise "handeln", kreativ oder monoton ein; geht diese vorsichtig zu Werke oder neigt sie zum riskanten Einsatz, also zum Übermut? Überhaupt, stellt da jemand sein Licht unter den Scheffel oder vermag sie/er überzeugend aufzutreten?

 

Gerade weil ich mich selbst nicht mit einem Hochschulstudium hervorheben kann, haben mir diese Ratschläge sehr eingeleuchtet. Schließlich habe ich mich getraut, ein Manuskript zu schreiben und dem Rediroma-Verlag zur Überprüfung zuzusenden. Hervorgegangen ist daraus mein Büchlein "979 Lumen gegen den Trübsinn". 

 

P.S.: Im nächsten Tagebucheintrag "Wie man Menschen auf seine Seite zieht" werde ich diese Glaubenssätze von mir anhand eines praktischen Beispieles noch näher erläutern.

 

 

 

 

 

 

02. Juni 2019 Charmeine M.E.

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut,

 denn das allein unterscheidet ihn von allen Wesen die wir kennen!

Das Göttliche, aus dem Kapitel 236 des Buches ''Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe".

 

Neben Goethe befassten sich unter anderem Aristoteles, von Aquin, Kant, Nitzsche mit der Großherzigkeit, die zu den altbewährten, edlen Verhaltensregeln gehört. Eingeordnet wird diese zwischen der Verzagtheit und der Selbstherrlichkeit. Nach meinem Empfinden gehören diese "megalopsychischen" Betrachtungen zu den klassischen Werken  der Weltgeschichte.

Die "Megalopsychia" äußert sich durch ein sowohl ins Auge fallendes als auch stets angepasstes Selbstwertgefühl. Schätzt man sich selbst als großgesinnt ein, dann hält man sich zu großen Ruhmestaten fähig. Man stellt seine Ansprüche darauf ein. Eine verhaltene Machtausübung genauso wie ein beherrschtes Verhalten gegenüber Reichtum, Triumph, aber auch gegenüber Pechsträhnen zeichnet diese stolzen und großherzigen Menschen aus.  

 

Das Fundament dieser edlen Charakterzüge wird bereits im Kindesalter vorbereitet

 

Schon in der frühesten Jugendzeit regt sich in den meisten Menschen die Erwartung, bestimmte Situationen mit Hilfe des eigenen Könnens zu bewältigen und somit Einfluss auf die Lebensumstände zu haben. Unsere Eltern und Geschwister sind die frühesten Vorbilder in unserem Leben. Trauen sie sich etwas zu, dann eifern wir ihnen nach. Werden wir zudem gelobt, verstärkt das unsere Bemühungen, unser Leben nach unseren Sehnsüchten und Wunschbildern zu gestalten.

 

Gelingt mir das?

 

Wir besitzen eine geniale Seelengröße und treten für unseren Standpunkt ein, wenn wir wissen, dass uns zugehört wird und unsere Stimme etwas zu bewirken vermag. Die Einschätzung, ob wir etwas bewirken können oder nicht geschieht im Unterbewusstsein. — Bewusst steht dann die Frage im Raum: Kann ich das schaffen und wie?

Die Beantwortung dieser Frage ist ausschlaggebend für unser Wohl oder Wehe. Diese Antwort entscheidet darüber,  wie stark das Durchhaltevermögen nebst der Seelengröße ausgeprägt sein wird. Hält man sich für selbstwirksam, wird dadurch das Selbstbewusstsein erhöht. Mehr noch, sobald man mit der Überzeugung handelt, zu guter Letzt das Wunschziel erreichen zu können, selbst dann, wenn sich der Weg dorthin als extrem beschwerlich herausstellen sollte, steht dieser Hürde ein höheres Leistungsvermögen sowie ein größeres Maß an Überwindungskraft  gegenüber.

 

Hat man schlussendlich diese Bremsklötze gemeistert, führt das zu einer Ausschüttung des körpereigenen Glückshormons Dopamin. Diese chemische Reaktion erhellt zudem das Gemüt. — Eventuell vorhandener Trübsinn gerät dann schnell ins Hintertreffen!

 

 

 

17. Mai 2019 Heinz Schmidbauer

Das Magazin Below Par schreibt über das Buch Die Jagd nach Golf

 

https://belowpar.de/was-sie-ausserdem-besser-macht/die-jagd-nach-golf/

 Das Buch gibt Einblicke in das Leben von Sportprofis. Die Höhen und Tiefen eines Sportlerlebens, interessante Geschichten über millionenschwere Golfprojekte, Kollegen, Geschäftsleute, Hintermänner und vieles mehr erfahren Sie in diesem Buch. Es ist zugleich ein Ratgeber für alle Sport und Golfinteressierte.

 

Heinz Schmidbauer:

Bin mit dem Rediroma Verlag sehr zufrieden. Ausgezeichnete Zusammenarbeit. Die Jagd nach Golf ist mein 2.Buch,  aber das Erste mit Rediroma.

Rundum perfekt. 

 

Heinz Schmidbauer

https://inklupedia.de/wiki/Heinz_Schmidbauer_(Golfer)

09. Mai 2019 Charmeine M.E.

 

Wie viel Lichtausbeute ist nötig um die innere Tristesse zu überwinden?

Ein paar nähere Erläuterungen zu meinem Büchlein "979 Lumen gegen den Trübsinn"  — Wie meiner Meinung nach mein formidabler Schutzengel mein ganzes Leben umwälzte und mich über jene Dunkelheit triumphieren ließ, zumindest seinen Beitrag dazu leistete. 

Um sich an veränderte Lebensbedingungen besser anpassen zu können, braucht der Mensch eine gewisse Widerstandsfähigkeit. Genauso benötigt er einen Rückgriff auf sich selbst, das heißt auf seine inneren Reserven, Kraftquellen oder Wissensschätze. Im besten Fall dienen ihm die Steine, welche ihm in den Weg gelegt werden, zu seiner persönlichen Weiterentwicklung und den Ausbau seiner Charakterstärken. Demgegenüber: Zieht sich der Betroffene wie ein verwundetes Tier in seine Höhle zurück, wird er mit einer solchen Reaktion kaum menschliche Größe erlangen können. 

Ist es in unseren Räumlichkeiten dunkel, schalten wir das Licht an

Mit Lumen wird der Lichtstrom beschrieben, der von einem Leuchtkörper ausgestrahlt wird. Jedoch was ist, wenn die Dunkelheit von innen heraus kommt, wenn es sich beispielsweise um eine depressive Episode handelt? Man fühlt sich niedergeschlagen und kennt den Auslöser dafür: Manches ist bei weitem nicht so gelaufen wie es hätte abgewickelt werden sollen. Man leidet und würdigt sich als Versager(in) herab. Aber sobald man sich von der Trauer distanziert, kann man aufs Neue Freude und Liebe in sich spüren. Alle menschlichen Wesen sollen eine unergründliche, nahezu unzerstörbare Kraft in sich haben, die sich stärker als alle anderen äußeren Gegebenheiten erweisen kann. Tief in unseren Herzen soll es geheimnisvolle Orte geben, in denen jede Menge frische Energie und unzählige Lichtimpulse erzeugt werden können. Nach den traditionellen Vorstellungen vieler indigener Volkskulturen kann sich die Elementarseele in deren feinstofflichsten Form unter anderem auch als Rauch, Feuer oder Licht äußern. 

Als Umkehrung zum Verstand stellt das Gemüt die emotionale Lage dar

Neben dem Spürsinn, der eine Situation spontan und folgerichtig einschätzen lässt, dem Wahnsinn, der mit einer psychischen Störung einhergeht oder dem Unsinn, der unvernünftiges Handeln mit sich bringt, gibt es noch den Trübsinn, der eine schwermütige Gemütsverfassung beschreibt. Grundsätzlich geht es im menschlichen Leben immer auf- oder abwärts. Rhythmische Stimmungswechsel gehören zum Leben. Bei den sogenannten Frohnaturen dominiert die optimistische Gemütslage. Bei anderen überwiegt die nachdenkliche,  schmerzbehaftete Gestimmtheit; diese bezeichnet man als Pessimisten oder Melancholiker. Allerdings hat deren gedrücktes Naturell auch etwas Gutes: Es schützt sie meistens vor dem Übermut. Alles, was man im Leben aufgebaut oder liebgewonnen hat, kann man gelegentlich auch wieder verlieren. Solche Verluste können zuerst einmal kreuztodunglücklich machen, sodass man Trübsal bläst. Aber früher oder später sehen die meisten ein, dass man das Alte loslassen muss, um Platz für das Neue zu schaffen. Es gibt aber auch einige Zeitgenossen, die sich unauffällig im Hintergrund aufhalten und in den Weltschmerz flüchten, weil sie, derart versteckt, von ihren Mitmenschen kaum wahrgenommen werden. Diese scheuen Menschen zeigen sich über kleine Gesten der Aufmerksamkeit oft höchst erfreut. 

Melancholie durchzieht ebenfalls die ganze Literaturgeschichte. Eine anerkannte wehmütige Haltung beschrieb Walther von der Vogelweide mit "Ich saß auf einem Stein".

Fortsetzung folgt...

 

 

 

 

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