DIE KUNST DER KOMMUNIKATION
Ich hatte schon immer den festen Glauben an die Macht und die Möglichkeiten der Kommunikation. Ich war der Ansicht, dass durch einen offenen und ehrlichen Austausch viele Probleme und Unklarheiten beseitigt oder zumindest reduziert werden könnten. Ich sah keinen Sinn darin, meine Zeit mit nutzlosen Auseinandersetzungen zu vergeuden, die nur zu mehr Frustration und Ärger führten. Stattdessen nutzte ich meine Zeit, um Missverständnisse aufzuklären und Konflikte zu lösen oder zu vermeiden. Ich betrachtete die Zeit als ein wertvolles und begrenztes Gut, das man nicht verschwenden, sondern sinnvoll nutzen sollte, um Harmonie und Verständigung zu fördern. Das bedeutete aber nicht, dass ich immer allem zustimmte oder mich nie über etwas aufregte. Ich hatte auch meine eigenen Ansichten und Empfindungen, die ich nicht unterdrückte oder verleugnete. Ich versuchte nur, sie auf eine respektvolle und konstruktive Weise zu äußern, ohne andere zu verletzen oder zu beleidigen. Ich respektierte auch die Meinungen und Gefühle der anderen und hörte ihnen zu, ohne sie zu unterbrechen oder zu kritisieren. Ich glaubte, dass jeder das Recht hatte, gehört und verstanden zu werden, und dass ein Dialog besser war als ein Monolog, um eine gemeinsame Basis zu finden.




