Stephanie Rittanie
Autorenprofil – Stephanie Rittanie
Das kleine Dorf am Rand einer noch kleineren Stadt hielt mich umfangen bis in die späten Jahre meiner Kindheit – ein Ort, an dem Horizonte enger waren als die Träume, die in mir anklopften.
Nach dem Studium der Psychologie begann ein inneres Drängen: Alles Leben wollte hinaus aus mir, wollte Welt werden, wollte sich im Puls einer großen Metropole spiegeln. Und wo ein Wille brennt, findet selbst der Zufall seinen Weg.
Wie eine Raubtierkatze, wachsam und entschlossen, begann ich nach einem Ort zu suchen, an dem ich Wurzeln schlagen konnte. Das Schicksal, dieser stille Architekt, führte mich in die Schweiz, nach Österreich und zurück nach Deutschland. München, meine starke Schulter, zollt mir heute Respekt – bereichert durch Erfahrungen, geschärft durch Konsequenzen, getragen von einem Durchhaltevermögen, das an jeder Begegnung und jeder Herausforderung gewachsen ist.
Als Autorin, Ghostwriterin und Coach ist es mir ein tiefes Vergnügen, die Gedanken der Menschen zu entschlüsseln, ihr Mienenspiel zu lesen und hinter die sorgsam errichteten Fassaden zu blicken. Dort, wo Worte zögern und Blicke sprechen, beginne ich zu verstehen.
Das Leben währt nicht ewig. Gerade deshalb ist es mein Anliegen, mir selbst zu begegnen, mit Mut, mit Ehrlichkeit und mit wacher Neugier, bevor sich die letzte Tür schließt.
Vor einer Auslage unzähliger Bücher, umstellt von der Vielfalt der Verlage, deren Programme sich nicht selten an ähnlichen Leitsätzen orientieren und die Leser mit vertrauten Versprechen entzücken, setzt Rediroma andere, höhere Maßstäbe. Hier werden Knoten gelöst, an denen Autoren andernorts lange suchen oder die sie gar nicht erst zu lösen wagen – besonders dort, wo die Frage nach fairen Preisen beginnt und allzu oft unbeantwortet bleibt. Mit geschultem Blick prüft Rediroma die eingereichten Manuskripte und erkennt darin jene sprechenden Stimmen der Autoren, deren Ideen – und der leise Geruch möglichen Erfolgs – sich rasch mit der Vision des Hauses verbinden und jene fruchtbare und wirkungsvolle Zusammenarbeit, die Literatur erst ihren Weg bahnen lässt, entsteht.
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