12. September 2015
Nicht ganz vier Monate, dann ist auch dieses Jahr wieder vorbei. Mit meiner privaten Lektorin bin ich im zweiten Teil Kriegerblut auf Seite 2oo angelangt.
Sie meinte, dass sie mein Buch anders liest. Und das stimmt.
Wie oft habe ich die Geschichte von Ronna vorgelesen und es fiel niemanden auf, dass Ronna zu ihrer Tür schlürft?
Na gut, auch ich fand es normal.

(Die Rechte für den nachfolgenden Satz liegen bei M.L.Giesen.)
Bevor dieser ungebetene Gast ihre schon etwas morsche Tür mit seinem energischen Klopfen aus den altersschwachen Angeln haut, erhebt sie sich widerwillig und (schlürft?)schlurft mit kleinen Schritten zu der Tür.

Vor ein paar Tagen musste ich meiner Lektorin einen Satz vorlesen. Drei mal habe ich ihn vorgelesen und es war richtig. Dann meinte sie, ich soll mir mal die Wörter genauer ansehen.
Da war es dann nicht richtig, ein Wort fehlte. Da ich es jedesmal mitgelesen habe, fiel mir das nicht auf.
Den Satz habe ich nicht mehr im Kopf, aber ein Beispiel tut es auch.
Dann habe (ich) mich zu ihm umgedreht.
Ja, ich habe das ich vergessen.
Es mag wohl so sein, dass man seine Geschichte zu sehr im Kopf hat, dass so Kleinigkeiten übersehen werden. Obwohl ich es immer und immer wieder durchlese.
Gerne würde ich mein gedrucktes Buch Kriegertränen lesen, aber ich tu es nicht. (Noch nicht!)
Ich möchte nicht wissen, was meinen Augen da entgangen ist.
Gerade der erste Teil, den ich so oft umgeschrieben habe und das Rechtschreibprogramm immer wieder drüber laufen ließ.
Egal, in der Zukunft kann es nur noch besser werden.

In erster Linie steht die Geschichte.
Hier kommt eine kleine Leseprobe aus dem ersten Teil -Kriegertränen.
(Die Rechte für diese Leseprobe liegen bei M.L.Giesen.)

Der Boden ist von Vegetation und Gehölz überwuchert. Es gibt kahle Stellen und manche davon meidet sogar das Kleinwild. Hier und da hängen Skelette von den Unachtsamen in den Ästen. Da ich wissen wollte, was da in dunkler Erde lauert, werfe ich ein Stück Holz hinunter. Schnelle wellenartige Bewegungen pflügen sich durch den Boden, doch das geheimnisvolle Wesen kommt leider nicht zum Vorschein. Anscheinend kann es zwischen Beute und Holz unterscheiden. Ich vermute, dass in diesem Wald der Erdgreis lebt, der in anderen Landstrichen ausgerottet wurde.
Ihm zu begegnen, bedeutet den Tod. Er ist ein großer roter Wurm, der seine Opfer mit seinen Giftdrüsen lähmt, um ihnen dann lebend ihr Fleisch von den Knochen zu raspeln. Er ist nicht wählerisch und verspeist alles von Ratte bis Krieger.
Ich bin gefangen in einer düsteren Waldwelt. Noch finde ich Nahrung und Wasser, doch dieser Ort nimmt mir meine Hoffnung, ihm jemals zu entkommen. Es ist, als ob der Geist des Waldes sich an mir satt frisst.
Der Schmerz der Einsamkeit lässt meine Seele oft frieren. Hier sieht niemand meine Tränen, die ich in den Nächten vergieße.
Ich vermisse den blauen Himmel über mir und ein schnelles Pferd zwischen meinen Schenkeln, guter Stahl in meinen Händen. Doch bei den Göttern, ich würde auch das Lager mit Tahres teilen, wenn ich dadurch das Rad der Zeit rückwärts drehen könnte.
„Ich verfluche euch, ihr Götter“, schreie ich in die Dunkelheit der Nacht, als ich mal wieder keinen Platz zum Schlafen finde. Das Rascheln und Kreischen der teils giftigen Dämmertiere beunruhigt mich.
Ich mache es mir auf einem dicken Ast bequem. Die Nacht ist fast vorbei, als ich von einem unangenehmen Gefühl wach werde. Eine Schlange benutzt mich als Abkürzung. Ihre kalten Schuppen auf meiner vor Schmutz starrenden Haut zu spüren, ruft Ekel hervor und ich vernehme ihr leises Zischen, als ich mich bewege. Mein Herz rast bei dem Gedanken, dass sie gleich ihre Giftzähne in meine Haut jagt. Warum klammert sie sich an mich?
Ihr Zischen wird lauter, tastend züngelt ihre gespaltene Zunge über meine Wange. Dieses Gefühl ertrage ich nicht länger und ich packe blitzschnell zu, schleudere sie fort. Durch diese hastige Bewegung verliere ich das Gleichgewicht und stürze in die Tiefe. Ich nehme am Rand des Geschehens wahr, dass die Sonne aufgeht, als ich in ein Erdnest von Baumratten krache. Ihre Leiber haben mich vor dem Schlimmsten bewahrt und es war mein Glück, dass ich sie im Schlaf erwischt habe, den sie träge von sich abschütteln.
Doch da habe ich mich schon aufgerappelt, und renne los. Hinter mir höre ich ein wütendes Quieken, als die ersten die Verfolgung mit schnell huschenden Pfoten aufnehmen, die kaum den Boden zu berühren scheinen.
Morsches Holz auf unebenen weichen Boden erschwert meine Flucht. Auch muss ich den tiefen Kuhlen ausweichen, die so typisch für den Erdgreis sind, während meine Verfolger sich nicht darum scheren. Der Boden unter mir schwankt, als zügige wellenartige Bewegungen ihn durchpflügen. Dicht an meiner Ferse spüre ich den warmen Atem der Ratten, ahne, wie sie springen und hechte mit einem verzweifelten Sprung zur Seite.
Einige Tiere landen neben mir, während ich mich hastig aus ihrer Reichweite rolle. Sie springen erneut auf mich zu und zwei schaffen es, sich in meinem Rücken zu verbeißen.
Ihre scharfen Krallen reißen mir die Haut auf, während ihre Zähne nicht loslassen. Ich brülle vor Schmerz und ramme meinen Rücken gegen einen Baumstamm. Ich höre ihre schrillen Schreie, als ihre Knochen zermalmt werden. Obwohl sie von mir abfallen, fühle ich keine Erleichterung. Ich hoffe, dass ihr lähmendes Gift, das wie Feuer in meinen Wunden brennt, mir nichts anhaben kann. Ich spüre, wie mein warmes Blut über meine schmutzige Haut rinnt.
Entsetzt keuche ich auf, als die Rattenmeute, graue pelzige, fast katzengroße Tiere, mit einem kleinen Raubtiergebiss und scharfen Krallen, mich mit bösen Augen fixiert. Trotz der Bedrohung, die von ihnen ausgeht, erheitert mich ihre Raffinesse, denn sie haben zwei geopfert, um mich abzulenken.
Langsam kommen sie auf mich zu. Sie haben keine Eile. Hinter mir undurchdringlicher Busch, neben mir der weiche Erdboden, in dem ein anderer Tod lauert. Über mir sitzt er auch in Gestalt von Baumratten auf den Ästen. Nicht weit von mir sehe ich eine Liane von einem mit Efeu überwucherten Ast runter hängen und frage mich, ob sie mein Gewicht aushält?
Wird der Schwung reichen, um mich über den weichen Teil des Bodens zu bringen? Ich muss es riskieren und schreie die Ratten an. Sie weichen zurück, sind für einen kurzen Moment verunsichert, doch das reicht mir, um nach der Liane zu greifen.
Die springenden Tiere vom Baum verfehlen mich knapp, als die Liane mich davonträgt. Krallen streifen kurz meinen Rücken und beinah hätte ich losgelassen. Der Schmerz raubt mir den Atem und treibt mir das Wasser in die Augen.
Über mir höre ich ein lautes Knirschen, als der Ast durch mein Gewicht aus dem Stamm bricht. Unter meinen Füßen reißt der Boden auf, als der Erdgreis sich aus ihm schlängelt und ich stürze ihm entgegen. Der Ast kracht auf ihn, während er sich aufplustert, um sein Gift auf mich zu schleudern. Ich rutsche in seine Grube und der Boden bröckelt weiter unter ihm weg.
Der Ast scheint sich verheddert zu haben. Verzweifelt halte ich mich an der Liane fest, als ein Ruck durch meine Schultergelenke rast, während mein Fall brutal gebremst wird.
Noch bin ich nicht außer Gefahr, denn der Erdgreis regt sich und ist nicht bereit, sein Opfer entkommen zu lassen. Durch seine hastigen Bewegungen, mit denen er sich auf mich zubewegt, reißt der Boden weiter auf. Als er sich vor mir erheben will, bricht ein Teil unter ihm weg. In seiner Todesangst schleudert er sein Gift von sich und sein ekeliger Geifer verätzt mir den linken Handrücken.
Er verschwindet unter mir durch ein großes Loch in eine tiefe Dunkelheit. Und ich meine, das Rauschen eines unterirdischen Flusses zu hören, bevor die Liane reißt und ich, rudernd mit Armen und Beinen, schreiend dem Erdgreis folge.

Man hat es nicht leicht als unbekannter Indieschreiberling und dann noch Fantasy.
04. September 2015
Warum lesen viele keine Fantasy?

( ma.ensiferum@t-online.de )


Für die, die es nicht wissen: Fantasy ist das Genre, doch ohne die Fantasie, würde es dieses Genre nicht geben. Fantasie ist das, was ich mir ausdenke.
Frage ich die Leute, warum sie keine Fantasy-Bücher lesen, können sie mir das nicht beantworten. Sie mögen sie nicht, aber warum und wieso, das wissen sie nicht.
Einige Leute lesen leidenschaftlich ihre Krimiromane. Diese muss sich auch jemand vorher ausdenken und aufschreiben, bevor daraus ein Buch wird. Also muss auch ein Krimiautor Fantasie haben, sonst muss er sich jeden Satz schwer erarbeiten.
So ist es mit allen Büchern. Die schreiben sich nicht von alleine. Hinter jeder Geschichte steht einer, der sie erzählt. Würde es ohne Fantasie keine Geschichten geben?
Irgendjemand hat eine Idee für einen Roman, so fängt es meistens an. Dann wird hin und her überlegt, verworfen, neue Idee, bis die Geschichte eine annehmbare Handlung hat. So läuft es normalerweise.
Bei mir ist das anders. Ich muss mir meine Geschichten nicht ausdenken. Sie sind da und ich muss nur warten, bis sie geschrieben werden wollen.

Es gibt Autoren, die Geschichten schreiben und es gibt Autoren, die Geschichten erschaffen.
Hat mir eine Freundin gesagt, die auch schreibt.
Die ersten Autoren sind die, die ein bestimmtes Chema abarbeiten.
Die anderen erschaffen eine Geschichte, weil sie sich von der Geschichte leiten lassen.

Warum lehnen Leute Geschichten ab, die ausgedacht sind?
Was ist schlimm daran, dass sie in einer fiktiven Welt angelegt sind?
Warum müssen die Figuren immer normal sein?
Warum finden viele die Magie so ätzend?
Warum muss immer alles unserer Realität entsprechen?

Mir hat mal jemand gesagt, dass Leute, die Fantasy-Bücher lesen und Spiele spielen, vor dem realen Leben fliehen. Und na klar, die haben auch nicht ihr Leben im Griff.

Ich habe mein Leben voll im Griff, obwohl ich spiele und meine große Fantasy-Welt im Kopf habe.

Ich finde es toll, dass ich Orte erschaffen kann. Wenn ich so malen könnte, wie ich gerne möchte, dann würde ich all diese Orte zeichnen.

Nun gibt es meine Geschichte in dieser Welt, die nur in meinem Kopf existiert. Was ist daran schlimm?
So viele schöne Orte, in denen ich gerne mit der Kamera sein würde. Die Fotos wären einfach toll.
Aber so kann ich diese Bilder nur in Worte packen.

Warum habe ich eine Welt ohne Autos, ohne Technik, ohne Strom?
Ich mag solche Welten, wo man zu Pferd reisen muss oder zu Fuß, wo noch Mann gegen Mann kämpft.
Ich mag Schwerter, Dolche, Wurfsterne, Pfeil und Bogen.
Wäre meine Geschichte in unserer Welt angelegt, das würde sich nicht echt anfühlen.
Es würde auch viel von ihrer Schönheit verloren gehen.
Last diese, also unsere Welt, den Engeln, Vampiren und Werwölfen.
Was soll mein Drachenkrieger hier? Dies wäre nicht sein Zuhause.

Meine langlebigen Völker, wo jeder nicht älter als 35 aussieht, egal ob er 100 oder so wie Rochon über 12000 Jahre alt ist. Von der Idee her ist das doch eine tolle Sache.
Wie ist das mit uns? Alt werden wollen wir alle, aber alt sein, das ist nicht so berauschend.
Mir würde es gefallen, mit 62 wie 35 auszusehen. Wer würde da nein sagen?

Nun habe ich auch Gestaltwandler in meiner Geschichte.
Da wäre der Drachenkrieger Renaldo, der sich in den Weißen-Drachen verwandeln kann.
Dravos in den Wolf (kein Werwolf) und Rochon in eine Schlange.
Wäre es nicht manchmal toll, in die Gestalt eines anderen Wesens zu schlüpfen? Wenn ich ein Vogel wäre, könnte ich zu meiner Schwester fliegen. Hallo Leute, ihr bräuchtet kein Geld mehr für einen Flug oder eine Bahnkarte.
Stell dir vor, der Nachbar kommt dir doof, dann verwandelst du dich in einen Drachen und du wirst sehen, der ist dann nur noch nett. In der Fantasie ist alles möglich.

Warum gibt es Leute, die sie ablehnen? Haben die nur Zahlen im Kopf?
Ein Buch zu lesen ist für viele Zeitverschwendung. Den ganzen Tag vor der Glotze sitzen und sich durch die Programme zappen, das ist einfacher. Da muss man nicht denken.
Ach Leute, ihr wisst nicht, was euch entgeht.

Ich sehe schon seit Jahren kein Fernsehprogramm mehr und muss trotzdem Gebühren bezahlen.
Ich sehe mir Filme an, doch die sind auf DVD und ich kann gucken, wann ich will und was noch viel wichtiger ist, was ich will. Und ohne Werbung.

Jeder kennt die Filme: Herr der Ringe.
Es gibt Leute, die gucken solche Filme nicht, ist ja Fantasy.

Ist schon ein paar Jahre her, da habe ich mit einer Freundin Herr der Ringe bei mir geguckt. Sie wollte das nie sehen, weil Fantasy-Filme nicht ihr Ding sind. Niemals hätte sie gedacht, dass es so schön und toll ist. Sie ist dreimal zu mir gekommen und ich habe nur die Langversionen.

Leider war ich nicht im Kino. Also habe ich mir einen Beamer zusammengespart und war wochenlang nur in Mittelerde. Mit einer anderen Freundin habe ich Herr der Ringe über den Beamer geguckt. Die wollte sich das nie ansehen. Tja, zu Hause kann man ja den Film abstellen.
Sie meinte am Ende des ersten Teiles ganz enttäuscht: „Was, schon zu Ende?“ Also haben wir noch die erste Hälfte von Teil Zwei geguckt. Den Rest ein paar Tage später.

Jetzt kommt bald der Herbst. Da wollen R… und B… bei mir Kinotag machen und sich mit mir den kleinen Hobbit ansehen, alle drei Teile.

Es gibt tolle Fantasy-Filme und es ist schade, dass es Leute gibt, die solche Filme ablehnen.

Heute hatte ich ein interessantes Gespräch mit R… Sie hat einen Bekannten, der guckt gerne Dokus über Landschaften. Sie hatte letztens eine Doku gesehen über Bulgarien. Der Hintergrund war, dass Herr der Ringe auch gut in diese Landschaft gepasst hätte. Hier hätte Bruchtal sein können, hier hätte Hobbingen stehen können usw. R… meinte, dass es von der Landschaft her einfach toll war. Sie hat ihren Bekannten davon erzählt und es war auch alles in Ordnung gewesen, bis sie erwähnt hat, was der Hintergrund dieser Doku gewesen ist. Da hat er gleich abgeblogt, denn mit Herr der Ringe will er nichts zu tun haben.

Ich meine, wie dumm ist das denn. Er hätte sich diese Doku ja auch ohne Ton angucken können.

Fantasy muss bei einigen Leuten einen sehr schlechten Ruf haben. Das finde ich schade.
B… liest auch heute noch Fantasy, obwohl sie früher damit nichts zu tun haben wollte. Sie liest auch ihre Bücher, die sie sonst gelesen hat. Und ich habe ihr nicht meinen Stahl an ihrer Kehle gehalten.

Vielleicht gibt der ein oder andere sich einen Ruck und überdenkt seine Abneigung gegen Fantasy-Bücher?


02. September 2015
Da war ich ein paar Tage nicht am PC. Ich habe gespielt, mich in anderen Welten rum getrieben.
Den Montag habe ich total verpennt und gestern war ich viel unterwegs mit dem Leihrollstuhl. Die Akkus von meinem Rolli sind nicht mehr so, wenn ich bedenke, was ich mit dem Leihrollstuhl gestern an KM zusammen gefahren bin.
Firma Medicar war wieder richtig toll. Die haben gleich am nächsten Tag meinen Rollstuhl abgeholt. Anfangs merkt man es schon, dass es nicht der Eigene ist. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran.
Das ging ja letzen Mittwoch nicht, meine Bücher bei Prinz Eisenherz in der Motzstraße abholen. Gestern bin ich ganz spontan hingefahren und habe das erledigt.
Na gut, da fährt auch eine U-Bahn hin, bis zum Nollendorfplatz, aber ich fahr nicht gerne damit.

Arn-Der Kreuzritter, der Mehrteiler ist toll und als ich gelesen habe, dass es davon auch Bücher gibt, klar, wollte ich die auch haben.
Ich finde es schon schade, dass es Hugendubel in den Arkaden nicht mehr gibt.

Kann nicht mal jemand diese nervigen Kläffer abstellen?
Gut, ich habe auch zwei Hunde, die bellen mal, wenn es klingelt, wenn dumme Leute an meiner Tür klopfen und schnell verschwinden. Aber die zwei Felldinger im Nebenhaus, die hocken vor der Fensterscheibe und verbellen alles. Und das Tag für Tag. Unten gibt es eine Minipizeria, da sitzen draußen Gäste und die müssen sich das Gejohle auch anhören.

Eigentlich habe ich es bis jetzt vermieden, hier über andere Verlage etwas zu äußern. Aber jetzt bin ich sauer! Und dies hat nichts mit dem Konzert aus dem Nachbarhaus zu tun.
Es gibt noch Anthologie Restplätze!!! (Grrr)
Heute hatte ich schon wieder eine E-Mail von dem N...-Verlag, wo ich für wenig Geld mein Können mit einer Kurzgeschichte einem großen Publikum vorstellen kann. Wenig Geld? Pro Seite 39€. Es würden dann noch 200€ dazu kommen, wenn ich es nicht in Digital senden kann, sondern in Papierform. Bei 20 Buch-Seiten müsste ich 780€ hinblättern. Dafür bekomme ich bei Re Di Roma vier ganze Bücher verlegt.
Dass die mich immer wieder nerven müssen! Ja, ich habe da vor langer Zeit mein Buch vorgestellt. Wie ich erfuhr, dass dies für mich sehr teuer wird, hat sich das für mich erledigt. Die sind hartnäckig. Haben die das nötig? Denken die, ich zahle tausende von Euros, nur, um mein Buch endlich zu verlegen?
Wie war das noch mal? 60 Leistungen rund um mein Buch? Ich meine, das hört sich nach verdammt viel an. Was machen die denn? Oder, was kann man mit einem Buch noch alles so anstellen, außer es drucken? Und ob es dadurch bekannter in der Öffentlichkeit wird, das ist keine Garantie.
Nee, nee, nicht mit meinem Buch. Da kann ich mir gut vorstellen, dass ich mein eigenes Werk nicht mehr erkenne.
Dann lieber weniger bekannt und dafür bleibt meine Geschichte das, was sie ist. Meine!
Mein Kühlschrank ist immer noch leer, dies habe ich gestern nicht mehr geschafft.
Also Leute, ich bin dann mal weg.

26. August 2015
Da war ich gerade dabei, meine Gassirunden mit Dora und Freddy zu drehen, habe auch brav bei Grün die Ampel überquert, als es einen fürchterlichen Knall gab und mein Rollstuhl in die Schräglage geriet. Ich fiel ebenfalls nach vorne und hätte mich beinahe zu dem rechten Vorderrad gelegt, das vor mir lag. Aus dem Blickwinkel sah ich einen jungen Mann auf der anderen Straßenseite, der schon unruhig wurde, weil er Rot hatte. Ob er dann doch bei Rot eilig zu mir kam, da habe ich nicht drauf geachtet. Ich habe das rechte Vorderrad betrachtet und dachte, ach du Scheiße, das sieht nicht gut aus.
Mittlerweile war der junge Mann bei mir angelangt und meinte, ob er helfen kann. Auch musste ich von der Straße runter. Leider zeigte das Fahrpult von dem Rollstuhl an, dass irgendetwas nicht stimmt. Ein grüner Punkt blinkte und der Rollstuhl war auch lahmgelegt. Na toll, dachte ich, auch das noch. Eine Radfahrerin kam dazu, wusste aber auch nicht, was man in solchen Fällen macht. Noch ein junger Mann und der Rollstuhl machte immer noch keine Anstalten, sich von der Stelle zu bewegen.
Nun hat das Teil einen Hebel, den man umlegen kann, damit man den Rollstuhl schieben kann. Mir ging durch den Kopf, dass das Rad dagegen geknallt ist und den Hebel umgelegt hat. Nun kann man ihn nicht einfach runterschieben und gut ist. Nein, der Hebel besitzt noch eine Sicherung. Ich habe das dem ersten jungen Mann erklärt und dann hat er den Hebel umgelegt und siehe da, nun fuhr auch der Rollstuhl wieder.
Endlich konnte ich auf den Gehweg fahren. Ich ließ mir das Rad noch in meine Kiste legen und bin dann dreibeinig meine Gassirunde zu Ende gefahren. Was hätte ich sonst machen sollen? Ist zwar blöd, aber das geht, irgendwie.
Die netten Leute waren alle wieder fort.
Ich besitze kein Handy und das brauche ich auch nicht, wie man heute gesehen hat. Es gibt Menschen, die sehen, wenn man Hilfe braucht.
Habe ich mich bedankt? Ich weiß es nicht, sie waren auf einmal so schnell fort, als klar war, dass der Rollstuhl wieder fährt.
Also ihr netten Leute von heute-Danke.
So viel wollte ich anschließend noch machen, aber mit drei Rädern macht sich das schlecht. Klar habe ich meine Rollifirma schon angerufen. Leider war nur der AB dran und es steht schon fast das Wochenende vor der Tür. Vielleicht habe ich ja Glück und ich bekomme noch am Freitag eine neue Radgabel.
Ich bin langsam gefahren und die Bordsteinkante war nicht so hoch. Auch Eisen hält nicht ewig, es ist ein glatter Bruch.
So ist das, wenn man auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Ist das Teil kaputt, dann ist man echt aufgeschmissen.
Aber was soll es, ich habe schon ganz andere Abenteuer mit dem Rollstuhl hinter mir.
24. August 2015
Gerade habe ich gesehen, dass mein Buch -Kriegertränen- bei Amazon endlich ab 16 empfohlen wird. Ich hoffe, dass beim Schweizer-Buchhandel auch bald die 12 verschwindet.
Es würde mich schon interessieren, wer auf diese dumme Idee kam.
Ob man bei den nachfolgenden Teilen gleich ab 16 auf dem Buch draufschreibt? Nicht, dass es beim nächten Mal unter den Kinderbüchern landet.

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Profilbild von Franz Schneider
vor einer Woche
Ich kann mich den anderen Bewertungen nur anschließen. Absolut erstklassige Zusammenarbeit, beste Beratung, alles völlig unkompliziert und seriös. In kürzester Zeit hatte ich mein Buch bei Rediroma veröffentlicht, ausgezeichnete Kommunikation mit Herrn Bieter - für jeden Erstautor ein großes Glück, mit einem solchen Verlag zusammenarbeiten zu können! Herzlichen Dank! Franz Schneider
Franz Schneider
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vor 3 Monaten
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen besseren Verlagspartner als den Rediroma-Verlag und Herrn Bieter für mein erstes (und hoffentlich nicht letztes) Buch gibt. Innerhalb kürzester Zeit konnte ich meinen Plan realisieren und mir den Traum vom eigenen Buch erfüllen. Ich danke sehr herzlich für die Unterstützung und die Tipps, die mir mit auf den Weg gegeben wurden. Eine tolle und jederzeit unkomplizierte Kooperation!
Daniel Blümer
Profilbild von Johannes M. L. Pasquay
vor 2 Monaten
Ich möchte mich ganz herzlich bei Herrn Bieter und seinem Team für die äußerst professionelle, kompetente und freundliche Unterstützung bei der Veröffentlichung meines zweiten Buches (Kunstszenen aus Niederbayern) bedanken. Die Kommunikation war hervorragend. Den Rediroma-Verlag kann man nur weiterempfehlen, er ist absolut seriös und für alle, die sich den Traum eines eigenen Buches erfüllen wollen, genau der richtige. Auch das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut. Johannes M. L. Pasquay
Johannes M. L. Pasquay
Profilbild von wa we
vor einem Monat
Herr Bieter hat mich bei meiner Buchveröffentlichung (Einfach mal ich) sehr gut und geduldig unterstützt. Bei aufkommenden Fragen lässt die Antwort i. d. R. nicht lange auf sich warten. Die Hompage erklärt bereits das Wesentliche für neue Autoren. Der ideale Verlag für angehende Schriftsteller. Man wird vom ersten Schreiben bis zur Veröffentlichung professionell begleitet und unterstützt.
wa we
Profilbild von Annemarie Sartory
vor 4 Monaten
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Daniel Bieter. Beim Rediroma-Verlag habe ich jetzt schon mein zweites Buch veröffentlicht. Die Zusammenarbeit war sehr professionell, Herr Bieter hatte immer ein offenes Ohr für meine Fragen und Wünsche. Alles wurde sofort und unkompliziert erledigt. Den Rediroma-Verlag kann ich nur weiterempfehlen. Annemarie Sartory
Annemarie Sartory
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