25. Oktober 2015
Nun bin schon ein paar Stunden in London (1868) unterwegs gewesen. Gestern war ja der 23. Oktober und da habe ich mir Assassin-Syndicate geholt. Diese Stadt, die so lebendig und gefährlich ist. Diesmal muss ich gucken, bevor ich die Straße überquere. Ob ich mich daran noch gewöhne? In den anderen Städten bin ich rübergerannt und fertig.
In London sind eine Menge Droschken unterwegs. Es gibt diesmal auch Bürgersteige. Jetzt macht das auch Sinn.
Nur, wenn ich Droschke fahre, dann nützen diese dem Fußgänger nicht viel. Verdammt, und dann noch der Gegenverkehr. Laternen werden umgenietet, Bürger auch.

Wahnsinn, was die Technik heute so alles kann. Die Grafik ist wie immer, super. Es wirkt alles so echt. Ich sitze hier gemütlich in einer warmen Bude, während es in London regnet und renne dort rum, als ob ich wirklich da bin.

Und jetzt werde ich noch ein paar Seiten in Kriegermut überarbeiten. Immerhin sind schon 294 Seiten fertig korrigiert.
Ich spendiere euch eine kleine Leseprobe vom zweiten Teil .

Alle Rechte für den folgenden Inhalt liegen bei M.L. Giesen

Ich gehe zurück zu den Ställen und folge dem leicht ansteigenden Marmorweg. Unten ist er auf beiden Seiten von grünen Weiden umgeben, auf denen sich Stuten mit ihren Fohlen tummeln. Weiter oben ziert ein grüner Rasen den Weg, wo an seinem Rand sich das Rot der Blumenbeete abhebt.
Ich bleibe stehen und blicke zurück zum Fluss, dessen Wellen sanft das Ufer dieser Insel umspülen. Der Barde hat mir erzählt, dass er sich um sie schlängelt, bevor er für eine kurze Strecke unterirdisch weiter fließt. Mein Blick gleitet über die Brücke hinüber zur Stadt. Sie präsentiert sich mir von hier in einem ganz anderen Gewand.
Und ich muss an den Barden denken, der auf dem Weg nach Hause ist. Er war in den letzten Tagen freundlich zu mir. Ob er froh ist, mich los zu sein?
Ich höre Schritte hinter mir, drehe mich zu ihnen um und bin erstaunt, in den vier Kriegern die Sänftenträger zu erkennen, die ich damals sah, als ich in die Stadt kam. Sie bleiben schweigend stehen und warten auf mich. Ihre Gegenwart flößt mir Unbehagen ein. Als sie sicher sind, dass ich ihnen folge, gehen sie auf ein Tor zu.
Argwöhnisch betrachte ich das zur Hälfte geöffnete Silbertor in der hohen Steinmauer, die sich nach beiden Seiten um ein Anwesen erstreckt. Zögernd schreite ich hindurch und blicke auf fremde Runen, die auf der Innenseite des Tores in dem Silber eingebrannt sind. Etwas Kaltes geht von ihnen aus und ich wende mich ab.
Die unangenehmen Blicke meiner Begleiter spüre ich im Rücken, als ich vor ihnen hergehen muss und sie mir wie stille Schatten folgen. Wir kommen auf einen großen Hof, dessen Seiten von Ställen umgeben sind, aus denen ich das Wiehern von Kampfrössern höre. Diese stolzen Tiere kenne ich und es tat mir jedes Mal in der Seele weh, wenn ich sie auf dem Schlachtfeld töten musste. Sie hier zu sehen, das habe ich nicht erwartet.
Durch das nächste offen stehende Tor kommen wir in einen kleinen Tunnel, der unter den Ställen durchgeht. Die Wege unter der Erde hasse ich, sie geben mir das Gefühl, lebendig begraben zu sein. Ich bin in Schweiß gebadet, als ich zu einer steilen Treppe gelange, die mich wieder ans Tageslicht bringt.
Wir sind auf einem großen, mit grauem Marmor ausgelegten Platz, in dessen Mitte ein Brunnen mit Figuren steht. Aus ihren Mündern ergießt sich das Wasser in das Becken. Um ihn herum stehen graue Bäume mit rotem Laub, unter denen Bänke zum Verweilen einladen.
Dann kommen wir zu einer hellen Mauer, die von dunklen Torbögen durchbrochen ist. Als ich unter einem durchgehe, präsentiert sich mir eine gewaltige Schlossanlage im Licht der untergehenden Sonne, die mit dem Leuchten der vielen Kerzen um die Wette eifert. Noch nie sah ich unter einem freien Himmel so viele Kerzenständer.
Mein Blick fällt auf ein einfaches Tor, über dem eine gewaltige Treppe links und rechts zu einer Terrasse hochführt. Ein schwarzes Tor mit silbernen Verschnörkelungen ist der Eingang in das Schloss.
Man geht mit mir durch das einfache Tor, wo Stufen in die Tiefe führen. Wir gelangen in einen hell erleuchteten Korridor, von dem Türen abgehen. Sie bringen mich in ein kleines Zimmer, in dem sich ein einfaches Lager befindet.
Eine Kerze spendet spärliches Licht und ich sehe, dass auf dem Boden ein Krug Wasser steht mit einem Stück Brot. Die Tür wird hinter mir verriegelt und ich habe das Gefühl, mal wieder ein Gefangener zu sein. Ich nehme das karge Mahl zu mir, bevor ich mich hinlege.

Am nächsten Tag wecken mich ungeduldige Stimmen. Meine Begleiter von gestern holen mich ab. Statt den Weg zurückzugehen, durchqueren wir mehrere Räume, bevor wir über eine andere Treppe nach oben gelangen. Wir kommen auf einen Platz, der an einem großen Teich endet.
Sein Wasser schwappt leicht an den Mauern eines Turmes, der sich in der Mitte befindet. Sie begleiten mich zu der kleinen Brücke, die zu seiner Tür führt, die einen Spalt geöffnet ist. Ich gehe zu ihr, stoße sie auf und steige die Treppe hinauf.
Die weiße Wand ist glatt und ohne Verzierungen, was gerade hier in Firndorn ungewöhnlich ist. Schmale Stufen schrauben sich im Innern des Turmes um ihn herum in die Höhe. Eine gleichbleibende Helligkeit umgibt mich, obwohl ich nirgends ein Fenster sehe. Ich frage mich, was in der Mitte des Turmes sein mag, da keine Tür in einen Raum führt. Die Treppe nimmt kein Ende und in der Monotonie des Aufstiegs geht mir das Gefühl für die Zeit verloren.
Irgendwann protestieren meine Beine gegen diese ungewohnte Tätigkeit. Beim Barden im Haus gab es auch viele Stufen, daran lag es nicht. Diese hier sind unterschiedlich in der Höhe und teilweise brüchig. Wer steigt jeden Tag diese alte gefährliche Treppe hoch?
Mein Herz rast, die Enge erschwert mir das Atmen. Als ich über mir eine Öffnung sehe, bin ich mehr als nur erleichtert. Ich komme in einen runden Raum, der von offenen Fenstern umsäumt ist. Von allen Seiten strahlt mir ein blauer Himmel entgegen. Wie ist das möglich?
Ich sehe mich um und mache in der Mitte einen einfachen Thron aus. Im Boden ist ein rotes Rechteck eingearbeitet, das sich noch mal in vier kleine Quadrate aufteilt. Die Trennlinien heben sich deutlich hervor und sie dienen einem bestimmten Zweck. Ich ahne, dass es wichtig ist, den Grund dafür zu wissen. Anscheinend habe ich es vergessen.
Als ich einen Torbogen entdecke, durch den man auf eine schmale Brücke gelangt, gehe ich dort hin. Ich komme aber nicht weit, weil waberndes Licht mir den Zutritt versperrt.
Stattdessen gehe ich zurück in den Raum und beobachte, wie der blaue Himmel immer dunkler wird. Müdigkeit überkommt mich und so lasse ich mich zu Boden sinken und falle in die Klauen eines bösen Traumes.
Eine attraktive Frau nimmt meine Hand und führt mich in einen weißen Kreis. Es erstaunt mich, dass ich ihr ohne zu zögern folge.
24. Oktober 2015
Heute wird die Uhr umgestellt, wieder mal. Dies wird sich in meinem Leben wohl nicht mehr ändern. Ich meine, 24 Stunden sind immer noch 24 Stunden, oder etwa nicht?
Ja, es gab Zeiten, da habe ich nicht daran gedacht. Natürlich bin ich dann zu früh oder zu spät zu Verabredungen gekommen, je nachdem. Und das mir, die immer so pünktlich ist.
Ich hasse es, wenn ich auf Leute warten muss. Und dann ist immer der Bus Schuld?
Eher das Haus verlassen und nicht noch Seite für Seite lesen, weil man mein Buch mitbringen möchte. Ob ich Arn-Der Kreuzritter diese oder nächste Woche zurück bekomme, ich denke, das ist dem Buch egal.

Manchmal muss man Entscheidungen treffen, die keiner haben will.
Es geht um Hund Freddy, jetzt 13 Jahre alt. Warum muss er zu seiner Bandscheibe noch einen drauflegen? Wer will Krebs? Es ging ihm eine Weile nicht so gut. Er war nur an sich am beißen und kratzen, bis aufs Blut.
Gut, das heilt gut ab. Einige Hautstellen sind schwarz geworden. Aber er ist guter Dinge und frisst.
Nun hängt das Jucken nicht unbedingt mit dem Krebs zusammen.
Er bekommt in den nächsten Tagen ein Spezialfutter vom Tierarzt. Es kann sein, dass ihm irgendetwas im Futter nicht bekommt, das den Juckreiz auslöst. Dies wird sich in ein paar Wochen zeigen. Dabei gebe ich gutes Futter.
Na ja, Cortison muss er dann auch nehmen. Das gefällt mir nicht, auch wenn es nur in ganz schwacher Dosis verabreicht wird.
Nur, die andere Alternative wäre sein Ende gewesen. 24 Stunden am Tag dieses Verlangen nach kratzen, beißen ist kein Leben, auch kein Hundeleben. Obwohl er in der Wohnung nur mit seinem Kragen rumläuft, ist er gut drauf. Immerhin ist es unter seinem Hals gut abgeheilt und er kommt auch so schlecht an sich ran.
Wenn ich irgendwann sehe, dass es ihm nicht gut geht, werde ich ihn gehen lassen. Aber diese kleine Chance, die will, die muss ich ihm geben. Den Tod kann man nicht rückgängig machen.
Er schläft viel, aber das macht Dora auch. Sind eben alte Hunde!

Gerade mal bei Amazon reingeschaut. Es wurde wohl ein Buch verkauft.

Und eine Freundin hat angerufen. Die hat Kriegertränen gekauft und ihrer Enkelin (18 ) geschenkt. Die wartet jetzt auf den zweiten Teil. Ja, meine Geschichte hat ihr gefallen und wenn sie nächstes Jahr ihre Oma in Berlin besucht, will sie auf jeden Fall mich kennen lernen. Und ich muss ihr dann eine Widmung in ihr Buch schreiben. Gefällt mir!
17. Oktober 2015
Noch eine Woche, dann ist der 23.10. Einen Monat später werde ich 63. Irgendwie kann ich mir das nicht so richtig vorstellen.
Es geht nicht darum, dass ich nicht mehr so jung aussehe, sondern eher, was ich meinem Kopf so ist.
Manchmal frage ich mich selber, diese Geschichten, wo kommen die her? Ist das normal?

Eigentlich sollte ich den zweiten Teil zu Ende korrigieren. Aber nein, im Moment schreibe ich wieder. Manchmal werde ich wach und kritzel im Bett in einer Kladde weiter. Doch, ich kann meine Klaue am nächsten Tag tatsächlich erkennen.
Es schreibt sich im Bett nicht so schön. Und doch, es muss aufgeschrieben werden, bevor es weg ist.

Gut, dass man im PC so einiges dazwischen schieben kann. Es ist so, dass erst später noch so einiges raus kommt und ich dann feststellen muss, dass hier und da noch etwas hin muss.
Es ist nicht so, dass etwas fehlen würde. Es macht alles nur runder und das, was ich noch einsetzen möchte, ist, nein, es wird lustig. Deswegen, genau deswegen schiebe ich es mit ein.
Oft staune ich selber, was für Geschichten aus meinem Kopf kommen. Aber das Beste ist, dass alles so gut zusammen passt.
Schade ist nur, dass dies keiner erfahren wird, denn dazu müsste er mein Buch lesen.

Meine eigene Kindheit aufzuschreiben, ist etwas ganz anderes.
Aber immerhin sind es schon über 12000 Wörter. Gut, ich gebe es zu, da bin ich nicht so oft.
Der Drachenkrieger, das ist meine Welt.

Es ist nicht so, dass ich mit dieser Geschichte mein Leben aufarbeiten will. Das muss ich nicht. Ich schreibe dies für meine Schwester. Das Tolle ist, auch sie hat angefangen, über ihre Kindheit zu schreiben.
Vielleicht packen wir beide alles in ein Buch. Ich denke, das ist sicher interessant. Sie ist zwei Jahre älter. Ich erinnere mich, dass ich viele Jahre am 27.11. Geburtstag hatte. Leider stimmte das nicht und wurde irgendwann korrigiert. Und das in Deutschland!
Mal sehen, wie sich das so entwickelt.
Heute ist die Frau, die mich geboren hat, schon 94 Jahre alt. Ich kann sie nicht Mutter nennen. Denn das war sie nie gewesen.

Ach, noch eine Woche, dann kann ich nach London gehen. Auch wenn es nur eine visuelle Welt ist. Es gibt etwas in meinem Leben, worauf ich mich freuen kann.
Das ist meine Art, zu reisen, mir andere Orte anzusehen. Na ja, und Welten ohne Autos gefallen mir eh viel besser.
In Elders-Scroll bin ich immerhin schon Stufe 39.

Im November erledige ich den zweiten Drachenkriegerteil. Eine Beta-Leserin habe ich auch gefunden.
Ich habe noch so viel vor, was das Schreiben anbelangt.
Ob jemals der Tag kommt, wo mein Kopf leer geschrieben ist?
12. Oktober 2015
Schon wieder so viel Zeit vergangen? Oft dachte ich daran, mich hier mal wieder zu melden.
Mein eigenes Buch Kriegertränen steht auch wieder in meinem Bücherregal.
Das ging schnell. Heute im Buchladen bestellt, morgen schon da.

Da fand ich doch tatsächlich noch Anbieter, wo ab 12 Jahre stand. Heute habe ich zwei E-Mails erhalten, wo man mir mitteilte, dass das Alter entfernt wird. Auch das ging diesmal schnell. Wann habe ich denen geschrieben? Glaube, das war Anfang letzter Woche.

Ach ja, Kinderbuch ab 14 Jahre.
Da gibt es einen Schreibwettbewerb vom 1.12.2015 bis Ende März 2016.
Das vergessene Kind würde auch als Jugendbuch gehen.
80000Wörter bis 140000 müssen es sein.
Ich habe nicht ganz 13000 Wörter. Gewinnen kann nur eine Geschichte. Das ist nicht das Problem und 16 bin ich auch schon. Dann kommt noch dazu, dass dieser Verlag sicher mehr Jugendbücher von dem Gewinner haben möchte. (Wäre nicht mein Ding.)
Mit einem Verlag läuft das ganz anders. Man muss da sehr präsent sein. Durch halb Deutschland reisen und Lesungen geben. Dafür muss man fit sein. Ich werde jetzt 63 und meine Krankheit wird auch nicht besser.

Fünf Monate gehen schnell vorbei. Diesen Stress muss ich nicht haben. Zumal ich im Frühjahr 2016 den zweiten Teil vom Drachenkrieger raus bringen will. Noch 60 Seiten und dann muss alles noch mal gelesen werden.
Dann sind da noch so viel Geschichten, die auch raus wollen.
Es soll mir Spaß machen und nicht im Stress enden. Es gibt auch Tage, da schreibe ich nicht. Ich muss auf meine alten Tage keine Karriere als Autor vom Zaun brechen.
Und ich will am 23.10. nach London, in das neue Assassins-Creed- Games.

Etwas Neues gibt es, was mein Buch anbelangt. Es darf in einer Buchhandlung als Anschauungsobjekt liegen. Will es jemand kaufen, kann der es dort bestellen. Und ja, das Buch habe ich bezahlt. So besteht kein Risiko für diese Buchhandlung, die dieses Genre nicht führt. Vielleicht wurde es auch gemacht, weil ich eine Kundin bin? Es ist besser wie gar nichts.

Jemand hat mir etwas von einem Autor erzählt, der schon seit 25 Jahren schreibt. Habe den Namen vergessen. Es ging darum, dass man erst jetzt richtig auf ihn aufmerksam geworden ist.
In 25 Jahren kann ich schon tot sein, falls ich die 100 nicht schaffe.
30. September 2015
So viel Zeit ist vergangen, seit ich das letzte Mal hier war.
Zur Buchhandlung muss ich auch noch, mir mein Buch bestellen.
Ich hatte eines von mir, nun hat es der Hauswart, mit Widmung drin. Er hat mich gefragt, ob ich es ihm besorgen kann. Damit er nicht warten muss, gab ich ihm mein Buch.
Ich habe so vielen fremden Leuten von meiner Geschichte erzählt. Ich denke, dies hätte ich mir auch sparen können.
Sie fanden es interessant und ja, sie würden es lesen. Na ja, das war es auch schon.
Der Re Di Roma-Verlag gibt mir die Möglichkeit, meine Bücher zu veröffentlichen. Das, finde ich, ist eine tolle Sache. Ich werde meine folgenden Bände verlegen. Wenn meine Geschichte erst beim dritten Teil bekannt wird, dann ist auch das in Ordnung.

Das Internet fiel auch aus. Warum, weiß ich nicht. So wie es verschwand, so kam es auch zurück. Blöd ist nur, dass man dann auch nicht telefonieren kann.
Hund Freddy war krank, musste zum Tierarzt. Jetzt geht es ihm wieder gut. Mein Tierarzt ist noch im Urlaub und die Vertretung konnte nicht sagen, was der Hund nun hatte. Finde ich blöd, denn ich will das schon genau wissen. Vor allem, ob er diesen Mist noch mal kriegen kann. Ich hoffe nicht.

Und es gab eine sehr hohe Mieterhöhung, 96€, ab Januar 2016.
Dies wird dem Amt nicht gefallen. Nur, was wollen die tun? Mich auf die Straße setzen?
Es ist eine Weile her, da haben sie mir Nahe gelegt, mir eine Whg. zu suchen bis Miete 396€ warm. Oder ich soll einen Untermieter mit rein nehmen.
Na toll, aber doch nicht mit mir! Ich sitze nun mal im Rollstuhl und wohne in einer Rollstuhlwhg. Die kosten halt mehr.
Dabei ist meine noch billig. Ab 950€ geht es los, ich habe mal nur so geguckt. Sicher gibt es Bezirke, wo die Mieten billiger sind. Nur, wer will da wohnen? Ich will nicht an den Rand von Berlin wohnen, wo man nur mit Auto gut dran ist.

Was die Miete anbelangt, da stehe ich nicht alleine da. Ich kenne einige, die Angst haben, dass sie ausziehen müssen. Leider wird es für diese Leute auch schwer, eine Whg. in der Miethöhe zu finden, die erlaubt ist.
Meine alte Whg., in der ich gerne gewohnt habe, die kostet heute fast 600€, obwohl es nur eine Einzimmerwhg. ist. Seit der soziale Wohnungsbau weggefallen ist, sind die Mieten gestiegen.
Hier in der Nähe gibt es bald vier Einzimmerwhg. im Erdgeschoß, so an die 40 qm und sollen 950€ warm kosten, weil der Potsdamerplatz in der Nähe ist. Wer, wer verdient denn so viel im Monat?

Wieder hatte ich eine E-Mail, wo man meine E-Mail Daten haben will, mit Passwort usw.
Wenn ich innerhalb von 72 Stunden nicht regiere, dann wird mein E-Mail Konto gelöscht. Und ein Deutsch haben die, so etwas bekomme ich nicht in meiner Geschichte zustande.
Was für ungewöhnliche Aktivitäten meinen die? Wo doch nur ich diesen PC benutze?
Hänge die E-Mail mal mit dran. Vielleicht bekommt der ein und andere auch so eine. Die wissen noch nicht mal meinen Namen.

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Es fehlt das Logo von der Telekom und ich vermute, dass nur jemand an meine Daten will. Die haben eine E-Mail Adresse angegeben, immerhin müssen meine Daten ja irgendwo hin.
(loessloots@ziggo.nl) Wenn etwas von der Telekom kommt, dann sehe ich das auch an der E-Mail Adresse.
Ich werde ja sehen, was Freitag passiert.

18. September 2015
Gerade war ich mit den Hunden unterwegs.
Zwei Jugendliche sprachen mich an und fragten, ob ich ein Buch geschrieben habe.
Ein Freund von ihnen liest es und findet es toll. Sie wünschten mir alles Gute für mein Buch .
Das ist doch mal eine gute Nachricht, finde ich.
14. September 2015
Wieso schreibe ich immer noch hier?
Ich bin einfach eine treue Seele, so ist das. Wenn ich etwas angefangen habe, dann bin ich auch voll dabei. Schade ist nur, dass dieser Zug so eingleisig fährt.
Würde es anders aussehen, wenn ich einen weit bekannten Namen hätte?
M.L.Giesen? Wer ist das? Hat die nicht den Drachenkriegervierteiler geschrieben?

Was solls, ich bin immer noch da!

Da habe ich seit ein paar Tagen meinen Rollstuhl zurück, er fuhr auch mit seinen neuen Akkus, zwei neuen Radgabeln und neuen Mänteln für die Hinterräder. Ich konnte einkaufen und einen Sack Hundefutter holen. Das Leben hätte so toll sein können, aber nein, nun muss das Schicksal erneut zuschlagen.
Mein Rollstuhl streikt! Irgendetwas mit der Elektronik stimmt nicht. Natürlich ist das blöd für mich, immerhin muss ich mit den Hunden raus.
Nun geht das nicht. Was nun?
Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich in so eine Situation gerate.
Freddy ist in solchen Momenten ganz emotionslos, er geht in das Bad. Nur die Dora ist nicht so drauf. Aber was solls? Dann muss sie halt auf die Terrasse. Ich habe ihren Kot eingesammelt, ab in das Klo. So habe ich eine Tüte eingespart. Man sollte auch die positive Seite sehen. (Hahaha)
Es regnet und dann muss Freddy eh nicht. Toller Hund! Am 2.10. wird Freddy 13 Jahre. Zeit vergeht, auch für einen Hund.
Klar gehe ich auch bei Regen raus und ärgere mich dann mit das Freddyken rum, weil das nichts abliefern will. Blöder Hund!
Am Mittwoch kommt Firma Medicar mitten in der Nacht und bringt mir wieder einen Leihrollstuhl und nimmt meinen mit.
Na ja, es ist zwischen 9 und 11 Uhr. Dies heißt für mich um 8 Uhr aufstehen.
Ich weiß, wer arbeitet, der fällt noch viel früher aus den Federn.
Zur Zeit mache ich die Nacht wieder zum Tag und umgekehrt.
Meine Termine halte ich ein, auch als Rentner.
Na ja, es ist schon blöd, wenn der Rollstuhl ausfällt, wenn man gar nicht mehr laufen kann. Und dies passiert nicht nur mir. Ich finde es toll, dass es bei Medicar Leihrollstühle gibt.
Bei Firma Pech, wo ich als erstes gewesen bin, da hatte ich auch Pech, wenn der Rollstuhl kaputt war. Tja, die Firma wohl auch, denn die gibt es schon lange nicht mehr, nicht hier in Berlin.

Seit ein paar Tagen bin ich in Elders-Scroll unterwegs und bin auf Stufe 16 gekommen. Klar hätte ich schon viel höher sein können, aber ich fange auch immer wieder gerne von vorne an und bastle mir auch gerne Männer zusammen.
Diesmal spiele ich nur mit Zoljan, einen Hochelfen. Immerhin will ich mir auch andere Gegenden ansehen. Grahtwald ist auch ganz toll. Ich bin weiter gegangen, nur um mehr von dieser Welt zu sehen. Allerdings musste ich den Feinden (Stufe 28) aus dem Weg gehen. Das bedeutet also, schnell rennen, schleichen usw.
Ich weiß auch, dass es diese Welten in Wirklichkeit nicht gibt.
Und doch mag ich sie. Ich sehe mir umsonst eine Welt an. Gut, das Spiel kostet auch Geld, aber das ist es mir wert.

Jeder spielt aus einem anderen Grund. Ich für mich bin froh, dass es so etwas gibt und dass ich mich getraut habe, mir damals die PS§ zu kaufen. Natürlich muss ich mir das zusammensparen. Aber ich rauche und trinke nicht, brauche weder Geburtstag- noch Weihnachtsgeschenke. In den Urlaub fahre ich auch nicht.
Die Leute, die mir in gewissen Situationen helfen, die bleiben nicht den ganzen Tag. Sie erledigen ihre Arbeit und das war es.
Ist zwar blöd, dass ich, außer am Donnerstag keinen Besuch bekomme, aber ich kann es nicht ändern.
Wenn ich unterwegs bin, ist es nicht mehr so wie früher, wo man leicht mit Menschen ins Gespräch kam. Alle sind in Eile oder mit ihren Handys beschäftigt.

Auch das Bücherlesen bleibt auf der Strecke.
Auf der einen Seite ist das Papierbuch, auf der anderen Seite das elektronische Buch. Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.
Für das elektronische Buch braucht man kein Papier, keinen, der es druckt. Wer viel unterwegs ist, klar, dass dem das E-Book lieber ist. Ich habe bei mir ein tolles, rotes Bücherregal zu stehen, ich mag Bücher zum Anpacken.
Ja, ich wurde schon ab und zu gefragt, ob es mein Buch auch als E-Book gibt. Aber dafür 130€ ausgeben, und dann kaufen es nur vier oder sechs Leute? Da spare ich mir doch lieber die 205€ zusammen, damit ich nächstes Jahr den zweiten Teil verlegen lassen kann.
Ich müsste eine Menge Bücher verkaufen, um diese Summen wieder rein zu bekommen, bei fünf Büchern. Die Realität sieht leider ganz anders aus. (Noch!)

All die Leute, die mir gesagt haben, dass sie mein Buch kaufen, wenn es das denn zu kaufen gäbe, ich denke heute, die haben das nicht so gemeint. Klar fanden sie es toll, wenn ich ihnen vorgelesen habe. Nun mache ich das nicht mehr. Warum auch?
Man kann es kaufen und selber lesen.
Ganz ehrlich? Sie haben nicht geglaubt, dass ich das durchziehe.
Zum Glück muss ich nicht davon leben!





12. September 2015
Nicht ganz vier Monate, dann ist auch dieses Jahr wieder vorbei. Mit meiner privaten Lektorin bin ich im zweiten Teil Kriegerblut auf Seite 2oo angelangt.
Sie meinte, dass sie mein Buch anders liest. Und das stimmt.
Wie oft habe ich die Geschichte von Ronna vorgelesen und es fiel niemanden auf, dass Ronna zu ihrer Tür schlürft?
Na gut, auch ich fand es normal.

(Die Rechte für den nachfolgenden Satz liegen bei M.L.Giesen.)
Bevor dieser ungebetene Gast ihre schon etwas morsche Tür mit seinem energischen Klopfen aus den altersschwachen Angeln haut, erhebt sie sich widerwillig und (schlürft?)schlurft mit kleinen Schritten zu der Tür.

Vor ein paar Tagen musste ich meiner Lektorin einen Satz vorlesen. Drei mal habe ich ihn vorgelesen und es war richtig. Dann meinte sie, ich soll mir mal die Wörter genauer ansehen.
Da war es dann nicht richtig, ein Wort fehlte. Da ich es jedesmal mitgelesen habe, fiel mir das nicht auf.
Den Satz habe ich nicht mehr im Kopf, aber ein Beispiel tut es auch.
Dann habe (ich) mich zu ihm umgedreht.
Ja, ich habe das ich vergessen.
Es mag wohl so sein, dass man seine Geschichte zu sehr im Kopf hat, dass so Kleinigkeiten übersehen werden. Obwohl ich es immer und immer wieder durchlese.
Gerne würde ich mein gedrucktes Buch Kriegertränen lesen, aber ich tu es nicht. (Noch nicht!)
Ich möchte nicht wissen, was meinen Augen da entgangen ist.
Gerade der erste Teil, den ich so oft umgeschrieben habe und das Rechtschreibprogramm immer wieder drüber laufen ließ.
Egal, in der Zukunft kann es nur noch besser werden.

In erster Linie steht die Geschichte.
Hier kommt eine kleine Leseprobe aus dem ersten Teil -Kriegertränen.
(Die Rechte für diese Leseprobe liegen bei M.L.Giesen.)

Der Boden ist von Vegetation und Gehölz überwuchert. Es gibt kahle Stellen und manche davon meidet sogar das Kleinwild. Hier und da hängen Skelette von den Unachtsamen in den Ästen. Da ich wissen wollte, was da in dunkler Erde lauert, werfe ich ein Stück Holz hinunter. Schnelle wellenartige Bewegungen pflügen sich durch den Boden, doch das geheimnisvolle Wesen kommt leider nicht zum Vorschein. Anscheinend kann es zwischen Beute und Holz unterscheiden. Ich vermute, dass in diesem Wald der Erdgreis lebt, der in anderen Landstrichen ausgerottet wurde.
Ihm zu begegnen, bedeutet den Tod. Er ist ein großer roter Wurm, der seine Opfer mit seinen Giftdrüsen lähmt, um ihnen dann lebend ihr Fleisch von den Knochen zu raspeln. Er ist nicht wählerisch und verspeist alles von Ratte bis Krieger.
Ich bin gefangen in einer düsteren Waldwelt. Noch finde ich Nahrung und Wasser, doch dieser Ort nimmt mir meine Hoffnung, ihm jemals zu entkommen. Es ist, als ob der Geist des Waldes sich an mir satt frisst.
Der Schmerz der Einsamkeit lässt meine Seele oft frieren. Hier sieht niemand meine Tränen, die ich in den Nächten vergieße.
Ich vermisse den blauen Himmel über mir und ein schnelles Pferd zwischen meinen Schenkeln, guter Stahl in meinen Händen. Doch bei den Göttern, ich würde auch das Lager mit Tahres teilen, wenn ich dadurch das Rad der Zeit rückwärts drehen könnte.
„Ich verfluche euch, ihr Götter“, schreie ich in die Dunkelheit der Nacht, als ich mal wieder keinen Platz zum Schlafen finde. Das Rascheln und Kreischen der teils giftigen Dämmertiere beunruhigt mich.
Ich mache es mir auf einem dicken Ast bequem. Die Nacht ist fast vorbei, als ich von einem unangenehmen Gefühl wach werde. Eine Schlange benutzt mich als Abkürzung. Ihre kalten Schuppen auf meiner vor Schmutz starrenden Haut zu spüren, ruft Ekel hervor und ich vernehme ihr leises Zischen, als ich mich bewege. Mein Herz rast bei dem Gedanken, dass sie gleich ihre Giftzähne in meine Haut jagt. Warum klammert sie sich an mich?
Ihr Zischen wird lauter, tastend züngelt ihre gespaltene Zunge über meine Wange. Dieses Gefühl ertrage ich nicht länger und ich packe blitzschnell zu, schleudere sie fort. Durch diese hastige Bewegung verliere ich das Gleichgewicht und stürze in die Tiefe. Ich nehme am Rand des Geschehens wahr, dass die Sonne aufgeht, als ich in ein Erdnest von Baumratten krache. Ihre Leiber haben mich vor dem Schlimmsten bewahrt und es war mein Glück, dass ich sie im Schlaf erwischt habe, den sie träge von sich abschütteln.
Doch da habe ich mich schon aufgerappelt, und renne los. Hinter mir höre ich ein wütendes Quieken, als die ersten die Verfolgung mit schnell huschenden Pfoten aufnehmen, die kaum den Boden zu berühren scheinen.
Morsches Holz auf unebenen weichen Boden erschwert meine Flucht. Auch muss ich den tiefen Kuhlen ausweichen, die so typisch für den Erdgreis sind, während meine Verfolger sich nicht darum scheren. Der Boden unter mir schwankt, als zügige wellenartige Bewegungen ihn durchpflügen. Dicht an meiner Ferse spüre ich den warmen Atem der Ratten, ahne, wie sie springen und hechte mit einem verzweifelten Sprung zur Seite.
Einige Tiere landen neben mir, während ich mich hastig aus ihrer Reichweite rolle. Sie springen erneut auf mich zu und zwei schaffen es, sich in meinem Rücken zu verbeißen.
Ihre scharfen Krallen reißen mir die Haut auf, während ihre Zähne nicht loslassen. Ich brülle vor Schmerz und ramme meinen Rücken gegen einen Baumstamm. Ich höre ihre schrillen Schreie, als ihre Knochen zermalmt werden. Obwohl sie von mir abfallen, fühle ich keine Erleichterung. Ich hoffe, dass ihr lähmendes Gift, das wie Feuer in meinen Wunden brennt, mir nichts anhaben kann. Ich spüre, wie mein warmes Blut über meine schmutzige Haut rinnt.
Entsetzt keuche ich auf, als die Rattenmeute, graue pelzige, fast katzengroße Tiere, mit einem kleinen Raubtiergebiss und scharfen Krallen, mich mit bösen Augen fixiert. Trotz der Bedrohung, die von ihnen ausgeht, erheitert mich ihre Raffinesse, denn sie haben zwei geopfert, um mich abzulenken.
Langsam kommen sie auf mich zu. Sie haben keine Eile. Hinter mir undurchdringlicher Busch, neben mir der weiche Erdboden, in dem ein anderer Tod lauert. Über mir sitzt er auch in Gestalt von Baumratten auf den Ästen. Nicht weit von mir sehe ich eine Liane von einem mit Efeu überwucherten Ast runter hängen und frage mich, ob sie mein Gewicht aushält?
Wird der Schwung reichen, um mich über den weichen Teil des Bodens zu bringen? Ich muss es riskieren und schreie die Ratten an. Sie weichen zurück, sind für einen kurzen Moment verunsichert, doch das reicht mir, um nach der Liane zu greifen.
Die springenden Tiere vom Baum verfehlen mich knapp, als die Liane mich davonträgt. Krallen streifen kurz meinen Rücken und beinah hätte ich losgelassen. Der Schmerz raubt mir den Atem und treibt mir das Wasser in die Augen.
Über mir höre ich ein lautes Knirschen, als der Ast durch mein Gewicht aus dem Stamm bricht. Unter meinen Füßen reißt der Boden auf, als der Erdgreis sich aus ihm schlängelt und ich stürze ihm entgegen. Der Ast kracht auf ihn, während er sich aufplustert, um sein Gift auf mich zu schleudern. Ich rutsche in seine Grube und der Boden bröckelt weiter unter ihm weg.
Der Ast scheint sich verheddert zu haben. Verzweifelt halte ich mich an der Liane fest, als ein Ruck durch meine Schultergelenke rast, während mein Fall brutal gebremst wird.
Noch bin ich nicht außer Gefahr, denn der Erdgreis regt sich und ist nicht bereit, sein Opfer entkommen zu lassen. Durch seine hastigen Bewegungen, mit denen er sich auf mich zubewegt, reißt der Boden weiter auf. Als er sich vor mir erheben will, bricht ein Teil unter ihm weg. In seiner Todesangst schleudert er sein Gift von sich und sein ekeliger Geifer verätzt mir den linken Handrücken.
Er verschwindet unter mir durch ein großes Loch in eine tiefe Dunkelheit. Und ich meine, das Rauschen eines unterirdischen Flusses zu hören, bevor die Liane reißt und ich, rudernd mit Armen und Beinen, schreiend dem Erdgreis folge.

Man hat es nicht leicht als unbekannter Indieschreiberling und dann noch Fantasy.
04. September 2015
Warum lesen viele keine Fantasy?

( ma.ensiferum@t-online.de )


Für die, die es nicht wissen: Fantasy ist das Genre, doch ohne die Fantasie, würde es dieses Genre nicht geben. Fantasie ist das, was ich mir ausdenke.
Frage ich die Leute, warum sie keine Fantasy-Bücher lesen, können sie mir das nicht beantworten. Sie mögen sie nicht, aber warum und wieso, das wissen sie nicht.
Einige Leute lesen leidenschaftlich ihre Krimiromane. Diese muss sich auch jemand vorher ausdenken und aufschreiben, bevor daraus ein Buch wird. Also muss auch ein Krimiautor Fantasie haben, sonst muss er sich jeden Satz schwer erarbeiten.
So ist es mit allen Büchern. Die schreiben sich nicht von alleine. Hinter jeder Geschichte steht einer, der sie erzählt. Würde es ohne Fantasie keine Geschichten geben?
Irgendjemand hat eine Idee für einen Roman, so fängt es meistens an. Dann wird hin und her überlegt, verworfen, neue Idee, bis die Geschichte eine annehmbare Handlung hat. So läuft es normalerweise.
Bei mir ist das anders. Ich muss mir meine Geschichten nicht ausdenken. Sie sind da und ich muss nur warten, bis sie geschrieben werden wollen.

Es gibt Autoren, die Geschichten schreiben und es gibt Autoren, die Geschichten erschaffen.
Hat mir eine Freundin gesagt, die auch schreibt.
Die ersten Autoren sind die, die ein bestimmtes Chema abarbeiten.
Die anderen erschaffen eine Geschichte, weil sie sich von der Geschichte leiten lassen.

Warum lehnen Leute Geschichten ab, die ausgedacht sind?
Was ist schlimm daran, dass sie in einer fiktiven Welt angelegt sind?
Warum müssen die Figuren immer normal sein?
Warum finden viele die Magie so ätzend?
Warum muss immer alles unserer Realität entsprechen?

Mir hat mal jemand gesagt, dass Leute, die Fantasy-Bücher lesen und Spiele spielen, vor dem realen Leben fliehen. Und na klar, die haben auch nicht ihr Leben im Griff.

Ich habe mein Leben voll im Griff, obwohl ich spiele und meine große Fantasy-Welt im Kopf habe.

Ich finde es toll, dass ich Orte erschaffen kann. Wenn ich so malen könnte, wie ich gerne möchte, dann würde ich all diese Orte zeichnen.

Nun gibt es meine Geschichte in dieser Welt, die nur in meinem Kopf existiert. Was ist daran schlimm?
So viele schöne Orte, in denen ich gerne mit der Kamera sein würde. Die Fotos wären einfach toll.
Aber so kann ich diese Bilder nur in Worte packen.

Warum habe ich eine Welt ohne Autos, ohne Technik, ohne Strom?
Ich mag solche Welten, wo man zu Pferd reisen muss oder zu Fuß, wo noch Mann gegen Mann kämpft.
Ich mag Schwerter, Dolche, Wurfsterne, Pfeil und Bogen.
Wäre meine Geschichte in unserer Welt angelegt, das würde sich nicht echt anfühlen.
Es würde auch viel von ihrer Schönheit verloren gehen.
Last diese, also unsere Welt, den Engeln, Vampiren und Werwölfen.
Was soll mein Drachenkrieger hier? Dies wäre nicht sein Zuhause.

Meine langlebigen Völker, wo jeder nicht älter als 35 aussieht, egal ob er 100 oder so wie Rochon über 12000 Jahre alt ist. Von der Idee her ist das doch eine tolle Sache.
Wie ist das mit uns? Alt werden wollen wir alle, aber alt sein, das ist nicht so berauschend.
Mir würde es gefallen, mit 62 wie 35 auszusehen. Wer würde da nein sagen?

Nun habe ich auch Gestaltwandler in meiner Geschichte.
Da wäre der Drachenkrieger Renaldo, der sich in den Weißen-Drachen verwandeln kann.
Dravos in den Wolf (kein Werwolf) und Rochon in eine Schlange.
Wäre es nicht manchmal toll, in die Gestalt eines anderen Wesens zu schlüpfen? Wenn ich ein Vogel wäre, könnte ich zu meiner Schwester fliegen. Hallo Leute, ihr bräuchtet kein Geld mehr für einen Flug oder eine Bahnkarte.
Stell dir vor, der Nachbar kommt dir doof, dann verwandelst du dich in einen Drachen und du wirst sehen, der ist dann nur noch nett. In der Fantasie ist alles möglich.

Warum gibt es Leute, die sie ablehnen? Haben die nur Zahlen im Kopf?
Ein Buch zu lesen ist für viele Zeitverschwendung. Den ganzen Tag vor der Glotze sitzen und sich durch die Programme zappen, das ist einfacher. Da muss man nicht denken.
Ach Leute, ihr wisst nicht, was euch entgeht.

Ich sehe schon seit Jahren kein Fernsehprogramm mehr und muss trotzdem Gebühren bezahlen.
Ich sehe mir Filme an, doch die sind auf DVD und ich kann gucken, wann ich will und was noch viel wichtiger ist, was ich will. Und ohne Werbung.

Jeder kennt die Filme: Herr der Ringe.
Es gibt Leute, die gucken solche Filme nicht, ist ja Fantasy.

Ist schon ein paar Jahre her, da habe ich mit einer Freundin Herr der Ringe bei mir geguckt. Sie wollte das nie sehen, weil Fantasy-Filme nicht ihr Ding sind. Niemals hätte sie gedacht, dass es so schön und toll ist. Sie ist dreimal zu mir gekommen und ich habe nur die Langversionen.

Leider war ich nicht im Kino. Also habe ich mir einen Beamer zusammengespart und war wochenlang nur in Mittelerde. Mit einer anderen Freundin habe ich Herr der Ringe über den Beamer geguckt. Die wollte sich das nie ansehen. Tja, zu Hause kann man ja den Film abstellen.
Sie meinte am Ende des ersten Teiles ganz enttäuscht: „Was, schon zu Ende?“ Also haben wir noch die erste Hälfte von Teil Zwei geguckt. Den Rest ein paar Tage später.

Jetzt kommt bald der Herbst. Da wollen R… und B… bei mir Kinotag machen und sich mit mir den kleinen Hobbit ansehen, alle drei Teile.

Es gibt tolle Fantasy-Filme und es ist schade, dass es Leute gibt, die solche Filme ablehnen.

Heute hatte ich ein interessantes Gespräch mit R… Sie hat einen Bekannten, der guckt gerne Dokus über Landschaften. Sie hatte letztens eine Doku gesehen über Bulgarien. Der Hintergrund war, dass Herr der Ringe auch gut in diese Landschaft gepasst hätte. Hier hätte Bruchtal sein können, hier hätte Hobbingen stehen können usw. R… meinte, dass es von der Landschaft her einfach toll war. Sie hat ihren Bekannten davon erzählt und es war auch alles in Ordnung gewesen, bis sie erwähnt hat, was der Hintergrund dieser Doku gewesen ist. Da hat er gleich abgeblogt, denn mit Herr der Ringe will er nichts zu tun haben.

Ich meine, wie dumm ist das denn. Er hätte sich diese Doku ja auch ohne Ton angucken können.

Fantasy muss bei einigen Leuten einen sehr schlechten Ruf haben. Das finde ich schade.
B… liest auch heute noch Fantasy, obwohl sie früher damit nichts zu tun haben wollte. Sie liest auch ihre Bücher, die sie sonst gelesen hat. Und ich habe ihr nicht meinen Stahl an ihrer Kehle gehalten.

Vielleicht gibt der ein oder andere sich einen Ruck und überdenkt seine Abneigung gegen Fantasy-Bücher?


02. September 2015
Da war ich ein paar Tage nicht am PC. Ich habe gespielt, mich in anderen Welten rum getrieben.
Den Montag habe ich total verpennt und gestern war ich viel unterwegs mit dem Leihrollstuhl. Die Akkus von meinem Rolli sind nicht mehr so, wenn ich bedenke, was ich mit dem Leihrollstuhl gestern an KM zusammen gefahren bin.
Firma Medicar war wieder richtig toll. Die haben gleich am nächsten Tag meinen Rollstuhl abgeholt. Anfangs merkt man es schon, dass es nicht der Eigene ist. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran.
Das ging ja letzen Mittwoch nicht, meine Bücher bei Prinz Eisenherz in der Motzstraße abholen. Gestern bin ich ganz spontan hingefahren und habe das erledigt.
Na gut, da fährt auch eine U-Bahn hin, bis zum Nollendorfplatz, aber ich fahr nicht gerne damit.

Arn-Der Kreuzritter, der Mehrteiler ist toll und als ich gelesen habe, dass es davon auch Bücher gibt, klar, wollte ich die auch haben.
Ich finde es schon schade, dass es Hugendubel in den Arkaden nicht mehr gibt.

Kann nicht mal jemand diese nervigen Kläffer abstellen?
Gut, ich habe auch zwei Hunde, die bellen mal, wenn es klingelt, wenn dumme Leute an meiner Tür klopfen und schnell verschwinden. Aber die zwei Felldinger im Nebenhaus, die hocken vor der Fensterscheibe und verbellen alles. Und das Tag für Tag. Unten gibt es eine Minipizeria, da sitzen draußen Gäste und die müssen sich das Gejohle auch anhören.

Eigentlich habe ich es bis jetzt vermieden, hier über andere Verlage etwas zu äußern. Aber jetzt bin ich sauer! Und dies hat nichts mit dem Konzert aus dem Nachbarhaus zu tun.
Es gibt noch Anthologie Restplätze!!! (Grrr)
Heute hatte ich schon wieder eine E-Mail von dem N...-Verlag, wo ich für wenig Geld mein Können mit einer Kurzgeschichte einem großen Publikum vorstellen kann. Wenig Geld? Pro Seite 39€. Es würden dann noch 200€ dazu kommen, wenn ich es nicht in Digital senden kann, sondern in Papierform. Bei 20 Buch-Seiten müsste ich 780€ hinblättern. Dafür bekomme ich bei Re Di Roma vier ganze Bücher verlegt.
Dass die mich immer wieder nerven müssen! Ja, ich habe da vor langer Zeit mein Buch vorgestellt. Wie ich erfuhr, dass dies für mich sehr teuer wird, hat sich das für mich erledigt. Die sind hartnäckig. Haben die das nötig? Denken die, ich zahle tausende von Euros, nur, um mein Buch endlich zu verlegen?
Wie war das noch mal? 60 Leistungen rund um mein Buch? Ich meine, das hört sich nach verdammt viel an. Was machen die denn? Oder, was kann man mit einem Buch noch alles so anstellen, außer es drucken? Und ob es dadurch bekannter in der Öffentlichkeit wird, das ist keine Garantie.
Nee, nee, nicht mit meinem Buch. Da kann ich mir gut vorstellen, dass ich mein eigenes Werk nicht mehr erkenne.
Dann lieber weniger bekannt und dafür bleibt meine Geschichte das, was sie ist. Meine!
Mein Kühlschrank ist immer noch leer, dies habe ich gestern nicht mehr geschafft.
Also Leute, ich bin dann mal weg.

26. August 2015
Da war ich gerade dabei, meine Gassirunden mit Dora und Freddy zu drehen, habe auch brav bei Grün die Ampel überquert, als es einen fürchterlichen Knall gab und mein Rollstuhl in die Schräglage geriet. Ich fiel ebenfalls nach vorne und hätte mich beinahe zu dem rechten Vorderrad gelegt, das vor mir lag. Aus dem Blickwinkel sah ich einen jungen Mann auf der anderen Straßenseite, der schon unruhig wurde, weil er Rot hatte. Ob er dann doch bei Rot eilig zu mir kam, da habe ich nicht drauf geachtet. Ich habe das rechte Vorderrad betrachtet und dachte, ach du Scheiße, das sieht nicht gut aus.
Mittlerweile war der junge Mann bei mir angelangt und meinte, ob er helfen kann. Auch musste ich von der Straße runter. Leider zeigte das Fahrpult von dem Rollstuhl an, dass irgendetwas nicht stimmt. Ein grüner Punkt blinkte und der Rollstuhl war auch lahmgelegt. Na toll, dachte ich, auch das noch. Eine Radfahrerin kam dazu, wusste aber auch nicht, was man in solchen Fällen macht. Noch ein junger Mann und der Rollstuhl machte immer noch keine Anstalten, sich von der Stelle zu bewegen.
Nun hat das Teil einen Hebel, den man umlegen kann, damit man den Rollstuhl schieben kann. Mir ging durch den Kopf, dass das Rad dagegen geknallt ist und den Hebel umgelegt hat. Nun kann man ihn nicht einfach runterschieben und gut ist. Nein, der Hebel besitzt noch eine Sicherung. Ich habe das dem ersten jungen Mann erklärt und dann hat er den Hebel umgelegt und siehe da, nun fuhr auch der Rollstuhl wieder.
Endlich konnte ich auf den Gehweg fahren. Ich ließ mir das Rad noch in meine Kiste legen und bin dann dreibeinig meine Gassirunde zu Ende gefahren. Was hätte ich sonst machen sollen? Ist zwar blöd, aber das geht, irgendwie.
Die netten Leute waren alle wieder fort.
Ich besitze kein Handy und das brauche ich auch nicht, wie man heute gesehen hat. Es gibt Menschen, die sehen, wenn man Hilfe braucht.
Habe ich mich bedankt? Ich weiß es nicht, sie waren auf einmal so schnell fort, als klar war, dass der Rollstuhl wieder fährt.
Also ihr netten Leute von heute-Danke.
So viel wollte ich anschließend noch machen, aber mit drei Rädern macht sich das schlecht. Klar habe ich meine Rollifirma schon angerufen. Leider war nur der AB dran und es steht schon fast das Wochenende vor der Tür. Vielleicht habe ich ja Glück und ich bekomme noch am Freitag eine neue Radgabel.
Ich bin langsam gefahren und die Bordsteinkante war nicht so hoch. Auch Eisen hält nicht ewig, es ist ein glatter Bruch.
So ist das, wenn man auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Ist das Teil kaputt, dann ist man echt aufgeschmissen.
Aber was soll es, ich habe schon ganz andere Abenteuer mit dem Rollstuhl hinter mir.
24. August 2015
Gerade habe ich gesehen, dass mein Buch -Kriegertränen- bei Amazon endlich ab 16 empfohlen wird. Ich hoffe, dass beim Schweizer-Buchhandel auch bald die 12 verschwindet.
Es würde mich schon interessieren, wer auf diese dumme Idee kam.
Ob man bei den nachfolgenden Teilen gleich ab 16 auf dem Buch draufschreibt? Nicht, dass es beim nächten Mal unter den Kinderbüchern landet.
23. August 2015
Egal, wann ich hier bin, irgendwie sind immer Gäste hier unterwegs. Zur Zeit auch gerade sieben, die so wie ich noch , oder schon wieder wach sind.
Ich höre gerade RHAPSODY.
Habe auch etwas Neues bei - DAS VERGESSENE KIND - geschrieben.
Es ist morgens halb Vier. Nachdem ich es tatsächlich geschafft habe, noch am 22. in das Bett zu kommen, bin ich jetzt schon auf.
Und ich habe es schwarz auf weiß, dass schon ein paar Bücher verkauft wurden. Erwähnen, welches, das muss ich jetzt nicht, es gibt nur eins.

Heute ist eine Freundin nach Berlin gekommen und brachte ihr Buch von mir mit. Sie wollte, dass ich etwas rein schreibe. Da saß ich nun da und dachte, was schreibt man jetzt da rein?
Immerhin ist es mein erstes Mal. Nach langem Hin und Her fiel mir dann doch etwas ein. Nö, das verewige ich hier nicht, ist persönlich. Nun ist sie wieder auf den Weg nach Hause. Ob ich sie in diesem Leben noch mal wiedersehe?

Sie hat das Buch so gelesen, wie man ein Buch liest. Jemand anderes tut das nicht. Langsam finde ich das zum Kotzen und ich muss an das denken, dass mal jemand zu mir sagte: Dass Leute, die mich kennen, in mein Buch alles Mögliche provozieren können. Leider muss ich sagen, dass sie in Bezug auf eine Person Recht damit hat.

Das Telefon geht und er ist dran, hat etwas gefunden, dass er nicht versteht. Ich schon grrr und ihm den Satz vorgelesen, den er nicht verstand.

-Vor der Tür liegt träge vor sich hin dösend ein Rudel Wolderlov.-

„Ja, so wie du es vorliest, verstehe ich das. Und doch stimmt etwas nicht.“
Ich wieder vorgelesen und habe mich gefragt, was gibt es da nicht zu verstehen?
Was ist gewesen? Tja, wenn man statt TRÄGE, TRÖGE liest, würde ich sagen, eine Brille wäre nicht schlecht.
Im Buch steht auf Seite 49 in der fünften Reihe eindeutig – träge.

Am liebsten würde ich ihm das Buch abkaufen, aber was würde mir das nützen? Jetzt muss ich mir anhören, dass ich teilweise in meinem Buch genau so rede, wie ich es in meinem realen Leben auch tu. (Hallo, geht es noch? )
Dank der Technik sehe ich seine T.-Nr. und dann bin ich halt nicht da. So wie ich ihn kenne, werden dann Briefe kommen.
Die werde ich nicht lesen, fertig.

Ja, da hat man dann Momente, wo man echt denkt, warum tu ich mir das an? Wenn jemand sagt, nö, deine Geschichte gefällt mir nicht, das ist in Ordnung.
Aber dies hier, das muss ich mir nicht antun.
Auch ich lese Bücher, doch ich würde niemals auf die Idee kommen, den Autor in dem Buch zu suchen.
Dass mein Herzblut in jedem geschriebenen Wort drin steckt, das tut es bei anderen Schriftstellern auch. Bei dem einen mehr, bei dem anderen mehr.
Ja, ich hatte einen Moment, wo ich echt daran dachte, alles hinzuschmeißen, nur für mich zu schreiben.

Doch das kann ich den Lesern von meiner Geschichte nicht antun, nicht wegen einer Person, die nicht das Denken hat, um meine Geschichte das sein zu lassen, was sie ist: Eine Geschichte!
Ach ja, so macht man noch andere Erfahrungen mit seinem Buch, und ich stehe noch am Anfang.

Gestern habe ich meinem seltenen Besuch etwas aus dem fünften Teil vorgelesen. Was den zweiten Teil anbelangt, da muss sie warten, so wie all die Anderen auch.
Doch, es war schon toll, von ihr zu hören, dass ihr meine Geschichte gefallen hat. Und das von jemanden, der eigentlich keine Fantasy liest.


19. August 2015
Ach, ich bin jetzt einfach mal so frech und setze eine Kundenrezension hier rein.
Ich hoffe, die Person, die sie geschrieben hat, nimmt mir dies nicht übel.

Ein super Buch - sehr zu empfehlen

Von Karo am 16. August 2015
Verifizierter Kauf

Meiner Meinung nach ist dies kein Buch für 12jährige. Kein Kind sollte ein Buch über Folter, Vergewaltigung und Sex lesen.
Ich verstehe nicht, dass dieses Buch bei Amazon ab 12 Jahre empfohlen wird. Bei anderen Anbietern wird es ab 16 Jahre empfohlen.
Ich war auf der Suche nach einen neuen Buch und da hat mich das Buchcouver, mit dem Himmelbild angesprochen. Die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht.
Nach dem Lesen des Autorentagebuchs beim Verlag wollte ich unbedingt das Buch lesen. Das Tagebuch ist so voller Leben mit Ecken und Kanten. Da wollte ich mehr lesen.
Meine Vorgänger Enna und Frank haben ja schon sehr wortgewandt die Handlung beschrieben. Es gibt so viel zu erzählen über den Inhalt – aber ich möchte nicht alles verraten.
Sehr detailliert wird das Leben des Drachenkriegers Renaldo beschrieben, sodass man als Leser das Gefühl hatte, mitten drin in der Geschichte zu sein.
Der Autor beschreibt mit lebendigen Worten eine Welt, dass ich mir diese Geschichte auch gut als Film vorstellen kann. Was mir auch sehr gefallen hat, das waren die Beschreibungen der Orte, sodass ich Bilder im Kopf hatte. Das Haus des Barden könnte meins sein.
Ein schwuler Krieger in so einer Fantasiewelt, das hat was.
Die Charaktere sind sehr authentisch dargestellt. Dass der Drachenkrieger Renaldo mein Favorit ist, das ist wohl logisch, obwohl der Wolfskrieger Dravos auch nicht schlecht ist.
Manchmal wäre ich am liebsten ins Buch gekrochen, um den Drachenkrieger in den Arm zu nehmen und zu beschützen.
Den Barde Frankanas würde ich gerne mal die Meinung sagen. Sowas von launisch – mal liebenswert, mal ein „Mistkäfer“, mal ein Peiniger…. Kann der sich mal entscheiden.
Ich bin schon ganz gespannt, wie die Charaktere sich in dem zweiten Teil weiter entwickeln. Hoffe ich muss nicht zu lange warten.
Wer mal eine etwas andere Geschichte lesen will, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

18. August 2015
12 Leute sind hier. Was macht ihr so, wenn ihr hier seid?

Heute fand ich etwas von Karo, wer immer das sein mag, bei Amazon. Sie oder er schrieb auch, dass ich ein Autorentagebuch beim Re Di Roma-Verlag habe.
So weiß ich eines gewiss, dass wenigsten eine Person meine Worte liest.
Aber ich wollte etwas ganz anderes sagen.

Hallo Karo, du hast in der Resenzion bei Amazon geschrieben:
Den Barde Frankanas würde ich gerne mal die Meinung sagen.
So was von launisch-mal liebenswert, mal ein „Mistkäfer“, mal ein Peiniger. Kann der sich mal entscheiden.
Hier ist meine E-Mail, ( ma.ensiferum@t-online.de ) du kannst das gerne mal tun. (Frankanas deine Meinung sagen.) Ich bin neugierig! Es ist toll, dass dir meine Geschichte gefällt. Etwas gedulden musst du dich noch, bis der zweite Teil erscheint.

Noch eine Stunde, dann heißt es, telefonieren und korrigieren.
Meine private Lektorin wohnt sehr weit weg von Berlin. Aber so geht es auch. Sie liest vorher und dann gehen wir die Stellen, die ihr nicht gefallen, gemeinsam durch.
Nein, an der Geschichte wird nichts verändert.
Ach ja, das alte Lied mit dem M und N. Wer hat das nur erfunden? Keiner, der Geschichten schreibt, so viel steht fest.

Was meint der Wetterbericht? Es soll regnen und so? Etwas kühler werden? Na, hier nicht, denn hier ist es immer noch viel zu warm in der Bude, dass man in der Nacht nicht schlafen kann.
Sogar mir, die sonst immer friert und das heißt was. Hunger hat man auch nicht so richtig. War es 2014 auch so heiß in Berlin gewesen? Ich kann mich nicht daran erinnern.

Und jetzt sollte ich endlich mal das schreiben, was ich schon vor ein paar Tagen erzählen wollte.
So mancher kann sich sicher noch an diese gewissen Anrufe erinnern. Telefon klingelt, Frau geht nichts ahnend ran und muss sich dann ein Gestöhne anhören.
Aber die Technik hat sich weiter entwickelt. So ein Pech für diese Stöhner, denn es macht sich nicht so gut, wenn sie ihre Telefonnummer gleich mitliefern.

Am 18.02.2009 ging bei einer Freundin das Telefon. Sie hebt ab und eine tiefe Männerstimme meint zu ihr: „Ich sitze hier mit meinem Ding in der Hand…“ Weiter kam er nicht, denn meine Freundin meinte darauf schlagfertig zu ihm: „Na, dann will ich euch beide mal weiter nicht stören. Tschüß“, und hat aufgelegt.

Ach ja, diese aussterbende Spezies hatte es früher auch mit meiner Telefonnummer. Ich habe eiskalt aufgelegt.
Einmal hat ein Stöhner die Frechheit besessen und noch mal angerufen, nur das er diesmal geredet hat. Diese Socke hat sich doch tatsächlich beschwert.
„Du kannst doch nicht einfach auflegen.“
„Wieso nicht“, meinte ich darauf. „Warst du noch nicht fertig“, und habe wieder aufgelegt. Nein, er hat nicht noch mal angerufen.

Das sagen unsere Autoren

  • Ein großes DANKESCHÖN Herrn Bieter und dem Rediroma-Verlag, mit ihrer Hilfe habe ich es geschafft mein erstes Buch mit dem Titel: "Träume sind austauschbar", aus der Taufe zu heben. Keine Autorenabzocke, die bei vielen Verlagen an der Tagesordnung stehen, sondern Kompetenz und Menschlichkeit habe ich hier gefunden. So erhebend es für mich war, mein Manuskript fertig vor mir zu sehen, dass ich den...
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