05. Juli 2015 M. L. Giesen
Ist das heiß in Berlin geworden.
Leider muss ich mit den armen Hunden raus. Sie bekommen die Hitze ja auch von unten mit, denn auf dem Bürgersteig könnte man Spiegeleier braten. Klar sucht man den Schatten, aber es muss ja ab und zu eine Straße überquert werden. Ein Wunder, dass die Reifen von meinem Rollstuhl nicht verbrennen. Wenn der Wind wenigstens kühl wäre. Aber nein, auch der trägt die Glut der Sonne mit sich.
Nun liegen sie hier auf dem kühlen Steinfliesen, Bauch voll und pennen.
Und was mache ich? All die vielen Runen, die darauf warten, dass sie verewigt werden. Ja, es ist viel passiert im 4. Teil. Da werde ich heute weiter tippen.
Das Wetter hier passt sogar, denn der Drachenkrieger ist auch gerade in der Wüste gestrandet. Nur dass es dort heißer ist und kein Wasser gibt. Ich würde sagen, dumm gelaufen. Nein, nicht wirklich. Ich werde mit ihm leiden und fluchen.
Aber erst werde ich eine Geschichte zu Ende schreiben, die ihm gerade jemand erzählt. Noch geht es ihm gut, auch wenn er nicht davon begeistert ist, was das Schicksal für ihn bereit hält.
Ganz ehrlich? Ich weiß es auch oft nicht. Nicht ich erzähle diese Geschichte, ich schreibe sie nur auf.
Wer selber schreibt, weiß, wie ich das meine. Oder auch nicht?
02. Juli 2015 M. L. Giesen
Nur noch fünf Tage und ich kann mein Buch selber kaufen.
Heute habe ich mein Kurzprofil reingesetzt. Gut, es ist etwas länger geworden.
Ich habe es einer Freundin aus Herdecke vorgelesen. Die fand es gut, meinte aber, es hört sich an wie eine Geschichte. So wollte ich es auch haben.
Aber etwas ist mir aufgefallen, wann ich geboren wurde, weiß man trotzdem nicht. Ist das wichtig?
Und wo sind bei dem Bild meine blauen Augen abgeblieben?
Dann und dann geboren, das und das studiert, das kann jeder, aber es sagt eigentlich nichts über den Menschen aus.
Ich hatte keine Zeit zum Studieren, dafür habe ich das Leben studiert. Na, das ist doch auch etwas.
Heute war ich beim Finanzamt und habe einen Bescheid geholt für die Steuer, die ich demnächst zahlen muss, da ich ja jetzt ein selbstständiger Autor bin und viel Geld verdiene.
Niemand sieht, dass dies nicht so ist.
Alle wollen sich an den Geldern bereichern, die ich nicht habe und auch nicht bekommen werde.
Die tun ja so, als ob alle Menschen auf mein Buch gewartet haben und es auch nur dieses eine Buch gibt.
Der Verlag würde es sicher auch toll finden, wenn 50000 Menschen mein Buch kaufen.
Da muss ich mir doch tatsächlich von jemanden vorwerfen lassen, dass ich Angst habe, Geld zu verdienen.
Fakt ist, dass mich niemand kennt und ich habe keine Vampir-Geschichte geschrieben, oder was sonst so gerade in ist.
Ja, ich finde meine Geschichte toll, aber ich weiß auch, dass das nicht die Allgemeinheit so finden wird.
Sie ist außergewöhnlich, sicher und es wird sie auch der ein oder andere Leser mögen.
Aber erst mal muss er sie finden. Der Rest kommt von ganz alleine.
Immerhin ist es heute ja modern, mal auf die Schnelle ein Buch zu schreiben, dass darf man auch nicht vergessen.

02. Juli 2015 Erika Klein
Erika Klein als Deutsche in Siebenbürgen \Rumaenien geboren, hatte bereits mit 24 Jahren ein nicht leichtes Schicksal. Ab 1981 begann ein fast unerträglichen Leben in Siebenbürgen. Es gab kaum noch Lebensmittel zu kaufen, die Regale in den Geschäften waren leer. Wir sahen keine Zukunft mehr für unsere Kinder. Es gab keine Möglichkeit, als deutsche junge Menschen, aus diesem kommunistischen Land raus zukommen. Wir waren verzweifelt. Es musste etwas passieren. Mein Großvater aus Schweden machte mir das Angebot, ihn doch endlich in Schweden zu besuchen. Auf den ersten Blick undenkbar. Aber wir dachten, vielleicht könnte es klappen, weil unser Sohn erst ein Jahr und elf Monate alt war und ich im 6. Monat schwanger war. Der innerliche Kampf begann. Es folgten unzähligen schlaflose Nächte. Wie sollte ich meinen kleinen Sohn und meinen Mann verlassen? Für mich undenkbar. Ich habe es doch gemacht für die Zukunft unserer Kinder. Mein Buch erzählt ganz authentisch, was ich alleine in der für mich sehr fremden Welt erlebt habe. Es trägt den Titel "Lebens- und Leidenserinnerungen".
01. Juli 2015 M. L. Giesen
Schon wieder fast der Tag vorbei. Die armen Hunde mussten gerade schon wieder mit mir raus. Na ja, sie sind alt geworden. Im Gegensatz zu ihnen muss ich ja nicht laufen.
Gestern war meine Freundin da und während sie mein Bad auf Hochglanz gebracht hat, habe ich ihr vorgelesen. Es war aus dem 4. Teil, aber da muss sie jetzt durch.
Tippen muss ich es noch und es wird sich sicher noch etwas verändern. Obwohl ich es jetzt schon gut finde.
Manchmal bin auch ich erstaunt, was so aus meinem Kopf kommt.
Ich muss es nur aufschreiben!
Ganz ehrlich? Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich auf meine Wörter keinen Einfluss mehr habe.
Sie sind da, wollen geschrieben werden.
Mir geht gerade durch den Kopf, dass ich mit dem Re Di Roma-Verlag einfach nur Glück hatte. Für meine Geschichte ist es gut, dass sie bei Herrn Bieter gelandet ist. Dies ist mein neunter Verlag gewesen.
Es gab den ein und anderen Verlag, der Interesse an meiner Geschichte zeigte, nur haben mir die Verträge nicht gefallen. Und bei einem Verlag hätte ich vorher eine Bank überfallen müssen, um ihn mir leisten zu können.
Meine Bedenken waren auch, dass an meiner Geschichte dann so viel verändert wird, dass ich sie selber nicht mehr wieder erkenne.
Klar war ich erstaunt, als ich von Herrn Bieter erfuhr, dass nicht ein Wort geändert werden muss. Natürlich fand ich das toll, denn es war genau das, was ich wollte.
29. Juni 2015 M. L. Giesen
Hallo Tagebuch!
Nun sitze ich hier vor einem leeren Blatt und soll es irgendwie mit Buchstaben füllen.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich hier ganz neu bin.
Bald erscheint mein erstes Buch.
Autorentagebuch, das hört sich so neu an, zumal ich nicht der Meinung bin, dass ich jetzt ein Autor bin.
Eigentlich sehe ich mich mehr als jemand, der eine Geschichte erzählt.
Jetzt habe ich gerade ein Interview ausgefüllt und da brauchte ich auch noch ein Bild von mir.
Ein Bild von mir und das in meinem Alter. Na ja, da muss ich wohl jetzt durch.
Ich sollte dazu sagen, dass ich mich da selber irgendwie im Spiegel fotografiert habe. Die Bilder, die andere Leute von mir gemacht haben, so alt muss ich erst mal werden.
Nein, man will ja seine Leser nicht erschrecken. (HAHAHA)
Mal sehen, wie sich das hier alles so entwickelt.
  • Rediroma hat ein tolles Team! Alles wird rasch, sorgfältig und kundenfreundlich ausgeführt. Ich bin sehr angetan vom Rediroma-Verlag....
    Anette Pieper
  • Die Zusammenarbeit mit dem Rediroma-Verlag, besonders mit Herrn Bieter, war mehr als angenehm. Ich bin beeindruckt von der Professionalität, begeistert davon, wie meine Wünsche bezüglich des Covers umgesetzt worden sind und sehr zufrieden damit, wie schnell es zur Veröffentlichung meines Romans kam. Ich empfehle den Verlag sehr gerne den Autoren in meinem Bekanntenkreis weiter.           ...
    Eva Mesin
  • Der erste Kontakt zum RediromaVerlag fand statt, von der Professionalität und dem Service bin ich überzeugt. Die erste Buchveröffentlichung ging zügig von statten. Ich hoffe auf eine weitere und gute Zusammenarbeit. Dieter Blum, Bad Arolsen....
    Dieter Blum
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118 Rezensionen
Profilbild von Volkhard Stahl
vor 2 Monaten
Nach Einreichung des Manuskripts bekamen wir zeitnah eine postive Antwort. Alle Fragen, Korrekturen und Wünsche wurden innerhalb kürzester Zeit beantwortet und umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist hier die kompetente und immer freundliche Kommunikation mit Herrn Bieter, der sich in jeder Phase unseres Arbeitsprozesses die nötige Zeit genommen hat, damit anstehende Probleme oder Unklarheiten auf angenehmste Weise geklärt werden konnten. Die Preise für eine Bucherstellung sind fair und nachvollziehbar. Als Autor fühlt man sich respektiert und entsprechend wahrgenommen. Alles in allem: sehr empfehlenswert und daher 5 STERNE.
Volkhard Stahl
Profilbild von Birgit Ruehrnessel
vor 2 Monaten
Der Rediroma Verlag begleitete mich perfekt zu meinem ersten Buch! Mit großer Geduld wurden alle meine Wünsche berücksichtig! Kompliment an Herrn Bieter-immer zuvorkommend, wertschätzend!! Auch mein zweites Buch werde ich dem Rediroma Verlag anvertrauen! Vielen lieben DANK!
Birgit Ruehrnessel
Profilbild von Frank Heimbürger
vor 3 Wochen
Ich habe mein erstes Buch mit dem Redimora-Verlag in Rekordzeit veröffentlicht. Herr Daniel Bieter ist klasse und hat mich sehr professionell vom ersten Kontakt bis zur Veröffentlichung begleitet! Vielen Dank, immer wieder!
Frank Heimbürger
Profilbild von Shinasi Osmani
vor 5 Monaten
Ich habe vor Kurzem mein erstes Buch veröffentlicht und war mit der Zusammenarbeit äußerst zufrieden. Da mir viele Abläufe noch unbekannt waren, hat mich Herr Bieter mit seiner klaren Kommunikation und professionellen Begleitung sehr beeindruckt und sicher durch den gesamten Prozess geführt. Die Unterstützung war stets zuverlässig, transparent und angenehm, von der ersten Kontaktaufnahme über das Lektorat bis hin zur Veröffentlichung. Besonders hervorzuheben sind die schnellen Rückmeldungen und die spürbare Erfahrung, die in jeden Schritt eingeflossen ist. Ich habe mich bestens betreut gefühlt und kann die Zusammenarbeit uneingeschränkt empfehlen. Vielen Dank für diese wertvolle Begleitung!
Shinasi Osmani
Profilbild von Anissa Wenk
vor 3 Monaten
Ich habe mit Hilfe des Rediroma-Verlags meinen ersten Roman veröffentlicht. Damit ist ein Traum in Erfüllung gegangen! Ich möchte hier besonders die nette, zuverlässige und schnelle Zusammenarbeit mit Herrn Bieter hervorheben. Er hat mir alles bestens erklärt, und ich hatte nie das Gefühl mit meiner mangelnden Erfahrung im Regen stehengelassen worden zu sein. Es handelt sich hier um ein sehr faires Preis-Leistung-Verhältnis. Man bekommt alles für den Startschuss seines Werkes in die Hand gelegt. Was man daraus macht, bleibt jeden selbst überlassen. Ich möchte dem gesamten Team und besonders Herrn Bieter für alles danken!
Anissa Wenk
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