Polarisierungstendenzen in emotionalisierten Gesellschaften

Erodierende Mitte – erstarkende Ränder

von:

Martin Malirsch

Buch "Polarisierungstendenzen in emotionalisierten Gesellschaften" von Martin Malirsch
Beschreibung Hass, Angst, Verunsicherung, Abschottung und Gewaltbereitschaft auf der einen- zivilgesellschaftliches Engagement, Solidarität und Integrationsbemühung auf der anderen
Seite. Asylsuchende Menschen, muslimfeindliche Einstellungen, Zurückweisung kultureller Vielfalt, Anpassungsverweigerung, Kosmopolitismus und Kommunitarismus ...
emotionalisieren die Mehrheitsgesellschaft.
Populistische Politiker jeglicher Couleur erfassen und projizieren die Befindlichkeiten auf „die anderen“, die Folge sind Polarisierung und Radikalisierung.
Fehlende Diskurskultur und Konzilianz bedrohen die Demokratie.

Rezension Helga B. (facebook)
Der Autor setzt sich differenziert mit gesellschaftlichen Veränderungen der Gegenwart aufgrund bevorstehnder Wahlen in Europa und im Osten Deutschlands auseinander: In der Mehrheitsgesellschaft stehen sich oben und unten, wohlhabend und bedürftig, selbstzufrieden und unglücklich, kosmopolitisch und bodenständig, mobil und sesshaft, draußen und drinnen gegenüber.
Emotionale, undemokratisch gesteuerte Dynamiken wie Neid, Wut, Hass, autoritäre Machtausübung, beleidigter Rückzug, Geltungssucht, Rivalität, Kooperationsweigerung, Seilschaften verweisen auf zunehmende Demokratiefeindlichkeit, ein Ausverkauf der Politik
durch Entsachlichung und Vereinfachung. Protektionisten und Populisten machen sich die Gemütsverfassung zunutze und untergraben den sozialen und nationalen Zusammenhalt. Auch die Parteien der politischen "Mitte" übernehmen populistische Stilformen, rhetorische Mittel und Kommunikationstechniken, um effektiv mit einer Mehrheit der Bürger zu kommunizieren- eine Zunahme ethnischer und sozialer Polarisierung ist die Folge (S. 48)
Hysterie statt Politikgestaltung mobilisieren antidemokratische Bewegungen und Wähler, sie stärken die Ränder, schwächen die zusehends „alternativlose“ Politik der Mitte, so der Autor. Ein Versagen der Erklärkultur der „Mitte“, statt erklären und debattieren wird diffamiert. (S.38) Das Gleichgewicht in der Konsensdemokratie scheint im Kampf der Deutungshoheit dynamischer gesellschaftlicher Bedingungen gestört. Auch wenn das rechtstaatliche Ringen aller demokratischen Akteure um politische Hegemonie Grundprinzip der Demokratie sei, bedarf es gerade in einer multipolaren und fragmentierten Welt im besonderen Maße einer „Diskurskultur und Konzilianz“, so ein Fazit des Autors.

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