18. Juli 2015
Meine Schwester schickte mir eine E-Mail, wo sie mir mitteilte, dass sie in mein Buch bei Amazon reingelesen hat.
Der Blick ins Buch ist endlich da. Dann war ich doch etwas enttäuscht, ich hatte gedacht, es wären mehr Seiten. Da kann man dann nichts machen, ist halt so.
So bis Seite 24 hätte ich besser gefunden.
In den letzten Tagen war ich viel unterwegs, was mein Buch anbelangt. Aber es ist nicht einfach, wenn man unbekannt ist.
Wie war das noch mal damals mit Tolkien, den anfangs auch keiner lesen wollte?
Dazu kommt heute noch, dass viele keine Bücher mehr lesen und Fantasy sowieso nicht.
15. Juli 2015
Irgendwie scheint Amazon es nicht in die Reihe zu bekommen, endlich mal den Blick ins Buch zu aktualisieren. Oder wollen die nicht?
Heute war ich bei einer großen Zeitung und wollte dort mein Buch vorstellen. Nein, die waren nicht dran interessiert. Es liegt wohl an meinem Namen, da kann ich nichts dran ändern.
Obwohl ich denke, dass die uns bekannten Autoren auch mal klein angefangen haben.
Da ich schon mal dabei war, bin ich gleich zur nächsten Buchhandlung gedüst. Bücher hatten die genug, nur keine Fantasy. Nein, sie wollen mein Buch auch nicht mit in ihr Sortiment nehmen.
Mein nächstes Ziel war ein Buchladen, der Fantasy und Zukunftsromane verkauft. Habe mit einem der Inhaber gesprochen und das Gespräch verlief dort ganz anders.
Nun habe ich gerade eine Leseprobe hingesendet. Immerhin will man dort schon wissen, was man dem Leser verkauft. Mal sehen, was dabei raus kommt.
Die Lesungen in den Sommerferien, das hat sich auch erledigt. Jemand macht eine Veranstaltung und fand es nicht schlecht, wenn jemand zum Vorlesen kommt. Wenn er mir gleich gesagt hätte, dass es bei seinen Veranstaltungen um Entfaltung der Sinne und schöne Erfahrungen geht, dann hätte ich ihm gleich gesagt, dass mein Drachenkrieger da fehl am Platze ist.
Sicher, auch er macht seine Erfahrungen, aber als schön würde er die Meisten nicht bezeichnen.

Ich habe etwas gelesen: Mein Pferd konnte gar nicht so schnell reiten, wie ich...
Ein Pferd, das selber reitet? Und worauf? Nein, das ist nicht auf meinen Mist gewachsen.
Es hat auch nichts damit zu tun, dass ich selber schreibe. Es wäre mir auch als Leser aufgefallen.
Ein Pferd kann sicher einige ausgefallende Dinge, aber REITEN gehört nicht dazu.
14. Juli 2015
Was solls, jetzt bin gerade hier.
Ein Pieselwetter haben wir heute auch. Ich kann ja Hundemann Freddy verstehen, aber dass er dann generel bei so einem Wetter nicht muss, dass finde ich nicht gerade von Vorteil. Ich würde auch lieber in der Wohnung bleiben.
Eine Freundin war in Urlaub. Und was macht sie, als sie nach Berlin zurück kommt, sie verstaucht sich ihren Fuß. Schade, dabei wollten wir am Donnerstag ein Frauentreff mit selbstgebackenden Kuchen machen. Nun muss es ohne sie stattfinden.
Heute habe ich etwas in meinen handgeschriebenen Sachen gestöbert und fand etwas, dass ich hier reinsetzen kann. Immer dies Expose, dass die Verlage haben wollen.
Ich dachte, probiere ich es mal anders, denn ich kann so etwas nicht.

So ein Pech für mich, denn ein Expose muss her.
Dazu fehlt mir das Talent, denn dies fällt mir schwer.
Immerhin will man nicht die Torte, nur ein Stück vom Kuchen.
Schon lange suche ich die Worte, wollte es wenigstens versuchen.
So sehr ich es wende, es nützt alles nichts.
Geschriebene Runen, wo es nicht meine Sprache ist.
Man munkelt, dass ihr offen für neue Wege seid.
So kam mir die Idee, dass der Drachenkrieger sein Expose selber schreibt.

Für heute höre ich auf. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob meine Worte überhaupt jemand liest. Und doch werde ich weiter machen, aber jetzt sollte ich den regenfreien Moment nutzen.
Ach man, jetzt kläffen die zwei Hunde im Nebenhaus schon fast den ganzen Tag. Gut, ich habe auch zwei Hunde, aber die sind ruhig.
12. Juli 2015
Letztens fiel mir einiges ein, was ich auch mal hier kund tun kann.
Sollen die anderen ruhig erfahren, dass einem Schreiberling, wie ich es bin, ab und zu mal lustige Fehler passieren, die nicht unbedingt im Buch bleiben sollten.
Zehn Wölfe gegen nackte geschwächte, waffenlose Wölfe.
Wo war ich da mit meinen Gedanken? Seit wann ziehen Wölfe ihr Fell aus und lassen ihre Zähne zu Hause?
Es sollte natürlich: ...waffenlose Krieger ... heißen.
Ob er den Angriff der Wolderlov überlebt hat? Wenn nicht, dann werde ich ihm eines Tages sein
verdorbenes Herz rausreißen.
Da war eine Freundin schon ganz gespannt drauf, wie ich das denn nun anstellen will.
Es sollte: Wenn doch heißen.
Als ich meinen Blick über die Baumkronen schweifen lasse, bin ich in Scheiß gebadet...
Ach ja? Und das nur wegen dem fehlenden W?
Richtig ist: ...bin ich in Schweiß gebadet...
Die Zeit der Stürme war nicht mehr breit.
Was ich mir wohl dabei gedacht habe?
Richtig: ...war nicht mehr weit.
Aber dies ist nichts gegen das, was jetzt kommt.
Ursprünglich hieß der Satz: Säubere dich und dann komm in das Esszimmer.
Dann kam mir in den Sinn, dass der Drachenkrieger sich in dem Haus des Barden ja noch nicht so auskennt.
Also habe ich das Esszimmer gelöscht und mir hingetippt.
Säubere dich und dann komm in mir.
Ach ja, so oft gelesen. Eine Freundin war da und hat mitgelesen und meinte: "Häh?"
Richtig ist: Säubere dich und dann komm zu mir.
Wir haben schon viel gelacht und ich habe mir vorgenommen, mir beim zweiten Teil all diese Patzer aufzuschreiben, wenn ich denn welche finde.
Na ja, und farbige Buntglasscheiben, das geht nun auch nicht. Jetzt ist das Wort Farbige weg.


11. Juli 2015
Schon wieder Wochenende. Klar habe ich noch gepennt, als das Telefon klingelte. Fragte mich schon, wer ruft mitten in der Nacht an. Na gut, es war kurz nach zwölf Uhr. Ich also abgenommen und eine freundliche Stimme meinte: "Frau Giesen, ihre Krieger sind da." (Kriegertränen)
Na, dachte ich, das ging aber schnell. Ich also zu der Buchhandlung gedüst und meine vier Krieger abgeholt. Ein Buch für mich, logisch, die anderen drei gleich zu ihren Lesern gebracht.
So viel zu Amazon, wo ich immer noch nicht lieferbar bin.
Heute werde ich nicht so viel hier schreiben. Meine Knochen sind nicht so nett zu mir. Immerhin muss das Aua mir ja auch ab und zu mitteilen, dass es nicht ausgezogen ist. Nein, diesen Gefallen tut es mir nicht.
Aber ich gehe dann einfach schlafen, soll es sich alleine auf den Keks gehen.
Meine Schreibhefte werden auch immer voller. Irgendwie ist es jetzt anders, wo ich weiß, dass andere meine Geschichte lesen. Auf der einen Seite finde ich es normal und auf der anderen Seite fehlen mir die Worte.
Renaldo, Frankanas, Dravos, Eltras und Rochon, wird man sie mögen?
10. Juli 2015
Da bin ich wieder. Ist es wirklich erst zwei Monate her, wo ich meine Geschichte bei Re Di Roma vorgestellt habe? Heute habe ich wieder etwas Neues geschrieben, was den vierten Teil anbelangt.
Der zweite Teil muss noch überarbeitet werden, aber das hat noch etwas Zeit. Erst mal muss der erste Teil ankommen.
Nun bin ich ja sehr langsam mit dem Tippen, aber das finde ich jetzt nicht schlimm. Es ist schon etwas her, da hatte ich deswegen eine tolle Idee. Ein Sprachprogramm könnte mir ja das Tippen abnehmen. Ich mir also für zehn Euro ein Mikrofon gekauft, den Rest aus dem Netzt geladen, den Einführungstest ohne Probleme ausgeführt und wollte dann loslegen.
Na ja, was soll ich sagen? Es war ganz großer Mist. Der PC hat alles gedruckt, nur nicht das, was ich gesagt habe. Als das Programm dann schrieb, dass ich nicht nach Spanien reisen werde, da habe ich es sein gelassen. Zumal das Wort Spanien nicht in meiner Geschichte vorkommt.
Ich hatte hinterher mehr Arbeit damit, als vorher. Ab und zu stand ja mal das richtige Wort da, ich brauchte dann nur die falschen löschen und die richtigen Wörter dafür einsetzen. Ich meine, wie bescheuert ist das denn. Eines ist gewiss, ich wäre immer noch mit dem ersten Teil beschäftigt.
Also tippe ich meine Wörter wieder selber und wo andere eine Stunde für brauchen, dauert es halt bei mir länger. Was solls?
Ich denke nicht, dass alle anderen, die auch Geschichten schreiben, alle mit zehn Fingern über die Tastatur fliegen.
Vielleicht habe ich mir auch deswegen Zeit gelassen, bis mein Buch erschienen ist. Ich wollte einiges im Voraus fertig haben. Immerhin will auch ich nicht, dass der Leser drei oder vier Jahre auf die Fortsetzung warten muss. Denn mir würde das als Leser auch nicht unbedingt gefallen.
Jetzt hat mir jemand etwas über ein Schreibpad erzählt. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass mir dann so etwas Ähnliches passieren kann, wie mit dem Sprachprogramm. Da kann ich auch drauf verzichten und ich denke, zehn Euro reichen da nicht.
Also werde ich weiter mit einem Finger-Gucksystem weiter machen.
09. Juli 2015
Gerade mal wieder bei Amazon rein gesehen, wo es immer noch heißt, dass mein Buch noch nicht lieferbar ist. Und die Leseprobe fehlt natürlich auch.
Aber das wusste ich ja vorher, mal sehen, wie lange sie so brauchen.
Nicht lieferbar! Ich habe für einige Leute mein Buch in einer Buchhandlung bestellt, die direkt beim Verlag bestellt haben.
Na ja, ich habe zwar das Musterbuch, aber ich wollte auch ein Buch ohne die Fehler haben, die ich noch gefunden habe. Und ja, ich bezahle den selben Preis.
Eine Freundin macht Werbung für mich auf ihrer Arbeit und im Freundeskreis. Auch da gibt es Leute, die keine Fantasy lesen. Auch ich habe eine Freundin im Wessiland, der habe ich viel am Telefon vorgelesen, die liest auch keine Fantasy, sondern Krimis.
Es war immer so still in der Leitung, dass ich oft gefragt habe, ob sie noch da ist. Immerhin ist mir auch schon passiert, dass die Leitung unterbrochen war, und ich habe immer noch vorgelesen.
Sie war hin und weg in meiner Geschichte.
Eine andere Freundin von mir hat früher auch mal Fantasy gelesen und es dann gelassen. Es hat ihr nicht gefallen. Dann hat sie mich getroffen und ich habe ihr immer von meinen Büchern erzählt. (Meine Geschichte gab es da noch nur für mich.) Sie wurde neugierig und hat diesem Genre noch mal eine Chance gegeben. Tja, sie liest zwar auch noch ihre Bücher, aber Fantasy ist nun auch ein Bestandteil von dem, was sie liest. Und sie liest jeden Tag.
Warum lesen Leute keine Fantasy? Sie lesen doch Bücher. Haben sie denn schon mal ein Fantasy-Buch gelesen? Und dann hat es ihnen nicht gefallen? Fantasy ist nicht gleich Fantasy. Es gab mal eine Zeit, da haben mir viele ein Buch geschenckt. Was ist mit diesen vielen Büchern geschehen? Ich habe sie nicht mehr. Ich gebe auch zu, dass ich sie noch nicht mal gelesen habe. Nur kurz reingeschaut, hier und da ein paar Zeilen. Diesen Büchern fehlte das Herzblut des Autors. Sie waren innerlich tot, so steif geschrieben. Mir fehlte die Lebendigkeit der geschriebenen Wörter.
Ich habe nur die Bücher behalten, die genau das hatten. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mir die alle selber gekauft habe. Und wenn mir jemand ein Buch schencken wollte, dann habe ich gesagt, was ich haben möchte.
Mein eigenes Buch trotzt nur so voller Lebendigkeit, denn mein ganzes Herzblut steckt in jedem einzelnen Wort und ich liebe meine Charakter genauso, wie sie sind.
Ich hatte mal vorgelesen, als ich unterbrochen wurde. Mein Exfreund war richtig sauer auf den Barden und meinte, dass er ihn jetzt nicht mehr leiden kann. Und auch er liest keine Fantasy, doch von meiner Geschichte ist er begeistert.
Hallo ihr lieben Leser da draußen, gebt der Fantasy eine Chance. Es muss ja nicht mein Buch sein. Es gibt so viele tolle richtige Autoren, deren Fantsy-Bücher einfach toll sind. Ich muss es ja wissen, denn ich habe sie verschlungen und manche sogar öfters.
08. Juli 2015
Schon wieder so spät. Na ja, heißt es nicht, abends werden die Faulen fleisig?
Spaß beiseite, ich habe auch am Tag etwas geschrieben. Zwar erst mal auf Papier, aber das ist für mich ok.
So sind die Gedanken gesichert. Zwei Lieder waren auch wieder dabei. Schade, dass ich sie nicht hier veröffentlichen kann. Habe sie natürlich vielen am Telefon vorgelesen.
Dachte gerade daran, was mein Sprungbrett gewesen ist für diese große Geschichte.
Ich bin ja ein leidenschaftlicher Games-Spieler und da dachte ich mir, dass ich darüber schreiben sollte.
Mein allererstes Spiel war Assassins-Creed gewesen.
Wenn ich an meine laienhaften Anfänge denke. Puh!
Also Altair, ja, mit dem hatte ich anfangs meine liebe Not. Doch es lag eher daran, dass ich gar nicht wusste, was ich tun sollte. Da bin ich nun in Jerusalem in dieses Loch gefallen und habe den Ausgang nicht gefiunden. Wie lange bin ich da rum geirrt? Eine Woche lang habe ich es versucht.
Dann habe ich alles heller gemacht und sieh an, nun fand ich auch den Weg nach draußen.
Bis ich dann in Masyaf festsaß, in wahrsten Sinne des Wortes. Was bin ich da rumgerannt, habe alle Fahnen eingesammelt, mir alles angesehen. Das fand ich schon toll, doch das soll nun alles gewesen sein.
Immer wieder bin ich zu dem Tor, doch es blieb verschlossen. Gut, vielleicht der falsche Tag, die falsche Stunde. Irgendwann meinte eine Freundin, was bedeutet der gelbe Punkt auf der Karte.
Weiß ich nicht, war meine Antwort und bin da mal hingegangen. Und sieh an, nun ging es auch im Spiel weiter. Man hatte einiges zu tun und dann ging endlich auch dieses verdammte Tor auf.
Was war das für ein Gefühl, durch das Königreich zu reiten. Und so weite Wege nach Jerusalem, Akon oder Damaskus. Endlich sah ich mehr von der Welt.
Na ja, ich habe mich auch ziemlich oft verritten.
Zum Glück ist mir das damals im realen Leben mit meiner Araberstute Röschen nicht passiert.
Irgendwann habe ich den zweiten Teil angefangen und habe es einfach nicht geschafft, den Bruder im Wettrennen zu besiegen. Und die rasante Kutschfahrt erst mal, der arme Leonardo da Vinci.
Später in Venedig die Jagd nach den drei Fahnen. Zwei waren ja kein Problem. Obwohl der Gegner einen weiteren Weg als ich hatte, war er schneller bei der Fahne. Wahnsinn! Wie lange habe ich es da jeden Tag probiert, immer und immer wieder? Eine ganze Woche lang.
Und heute? Heute schaffe ich den Galata-Turm in sechs Minuten und der hat es in sich.
Aber eines muss ich noch erzählen, dass Pferderennen in Forli. (GRRR)
Die weißen Pferde waren einfach schrecklich. Da wird auf der Brücke gestreikt oder es kriegt im Sprung den Hintern nicht hoch, oder es kippt einfach um. Wie soll man da sein Rennen in der vorgeschriebenen Zeit schaffen? Mit denen habe ich meistens verloren. Die dunklen Pferde waren da besser drauf.
Nein, ich reite schon lange nicht mehr und tanzen geht auch nicht mehr. Aber was solls?
Ich kann sagen, ich habe das alles mal tun können. Das kann nicht jeder Rollstuhlfahrer von sich sagen.
06. Juli 2015
Ja, ich schon wieder
So einige Gedanken gehen mir schon lange durch den Kopf.
Ich hatte schon mit zehn in meiner Geschichte einen Krieger mit Namen Dohnar, der sich in ein Pferd verwandeln konnte. Dies fand ich für meinen Krieger Renaldo ganz praktisch, wenn er nicht mehr laufen konnte. Mit so einen Freund an der Seite wäre das dann kein Problem gewesen.
Und ich habe mich auch daran erinnert, dass er von einen Prinzen mit dem Namen Feure sehr angetan war.
Also ist es heute nicht erstaunlich, dass mein Krieger schwul ist. Für mich war das normal.
Doch damals wusste ich noch gar nicht, dass es so etwas gibt. Vielleicht lag es auch daran, dass ich lieber ein Junge gewesen wäre und dass die Oma nicht gut zu mir war.
Dohnar und Feure sind bis jetzt in meinen Teilen noch nicht aufgetaucht. Sicher werden sie mir irgendwann über den Weg laufen.
Und es gab noch einen Krieger mit den Namen Weihty, der sich ebenfalls in einen Hengst verwandeln konnte. Doch dieser war schwarzweiß gescheckt.
Solche Pferde fand ich damals toll. Die anderen Kinder standen alle auf schwarz, wegen Fury.
Na ja, und Drachen kannte ich damals noch nicht. Woher denn auch?
05. Juli 2015
Ist das heiß in Berlin geworden.
Leider muss ich mit den armen Hunden raus. Sie bekommen die Hitze ja auch von unten mit, denn auf dem Bürgersteig könnte man Spiegeleier braten. Klar sucht man den Schatten, aber es muss ja ab und zu eine Straße überquert werden. Ein Wunder, dass die Reifen von meinem Rollstuhl nicht verbrennen. Wenn der Wind wenigstens kühl wäre. Aber nein, auch der trägt die Glut der Sonne mit sich.
Nun liegen sie hier auf dem kühlen Steinfliesen, Bauch voll und pennen.
Und was mache ich? All die vielen Runen, die darauf warten, dass sie verewigt werden. Ja, es ist viel passiert im 4. Teil. Da werde ich heute weiter tippen.
Das Wetter hier passt sogar, denn der Drachenkrieger ist auch gerade in der Wüste gestrandet. Nur dass es dort heißer ist und kein Wasser gibt. Ich würde sagen, dumm gelaufen. Nein, nicht wirklich. Ich werde mit ihm leiden und fluchen.
Aber erst werde ich eine Geschichte zu Ende schreiben, die ihm gerade jemand erzählt. Noch geht es ihm gut, auch wenn er nicht davon begeistert ist, was das Schicksal für ihn bereit hält.
Ganz ehrlich? Ich weiß es auch oft nicht. Nicht ich erzähle diese Geschichte, ich schreibe sie nur auf.
Wer selber schreibt, weiß, wie ich das meine. Oder auch nicht?
02. Juli 2015
Nur noch fünf Tage und ich kann mein Buch selber kaufen.
Heute habe ich mein Kurzprofil reingesetzt. Gut, es ist etwas länger geworden.
Ich habe es einer Freundin aus Herdecke vorgelesen. Die fand es gut, meinte aber, es hört sich an wie eine Geschichte. So wollte ich es auch haben.
Aber etwas ist mir aufgefallen, wann ich geboren wurde, weiß man trotzdem nicht. Ist das wichtig?
Und wo sind bei dem Bild meine blauen Augen abgeblieben?
Dann und dann geboren, das und das studiert, das kann jeder, aber es sagt eigentlich nichts über den Menschen aus.
Ich hatte keine Zeit zum Studieren, dafür habe ich das Leben studiert. Na, das ist doch auch etwas.
Heute war ich beim Finanzamt und habe einen Bescheid geholt für die Steuer, die ich demnächst zahlen muss, da ich ja jetzt ein selbstständiger Autor bin und viel Geld verdiene.
Niemand sieht, dass dies nicht so ist.
Alle wollen sich an den Geldern bereichern, die ich nicht habe und auch nicht bekommen werde.
Die tun ja so, als ob alle Menschen auf mein Buch gewartet haben und es auch nur dieses eine Buch gibt.
Der Verlag würde es sicher auch toll finden, wenn 50000 Menschen mein Buch kaufen.
Da muss ich mir doch tatsächlich von jemanden vorwerfen lassen, dass ich Angst habe, Geld zu verdienen.
Fakt ist, dass mich niemand kennt und ich habe keine Vampir-Geschichte geschrieben, oder was sonst so gerade in ist.
Ja, ich finde meine Geschichte toll, aber ich weiß auch, dass das nicht die Allgemeinheit so finden wird.
Sie ist außergewöhnlich, sicher und es wird sie auch der ein oder andere Leser mögen.
Aber erst mal muss er sie finden. Der Rest kommt von ganz alleine.
Immerhin ist es heute ja modern, mal auf die Schnelle ein Buch zu schreiben, dass darf man auch nicht vergessen.

01. Juli 2015
Schon wieder fast der Tag vorbei. Die armen Hunde mussten gerade schon wieder mit mir raus. Na ja, sie sind alt geworden. Im Gegensatz zu ihnen muss ich ja nicht laufen.
Gestern war meine Freundin da und während sie mein Bad auf Hochglanz gebracht hat, habe ich ihr vorgelesen. Es war aus dem 4. Teil, aber da muss sie jetzt durch.
Tippen muss ich es noch und es wird sich sicher noch etwas verändern. Obwohl ich es jetzt schon gut finde.
Manchmal bin auch ich erstaunt, was so aus meinem Kopf kommt.
Ich muss es nur aufschreiben!
Ganz ehrlich? Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich auf meine Wörter keinen Einfluss mehr habe.
Sie sind da, wollen geschrieben werden.
Mir geht gerade durch den Kopf, dass ich mit dem Re Di Roma-Verlag einfach nur Glück hatte. Für meine Geschichte ist es gut, dass sie bei Herrn Bieter gelandet ist. Dies ist mein neunter Verlag gewesen.
Es gab den ein und anderen Verlag, der Interesse an meiner Geschichte zeigte, nur haben mir die Verträge nicht gefallen. Und bei einem Verlag hätte ich vorher eine Bank überfallen müssen, um ihn mir leisten zu können.
Meine Bedenken waren auch, dass an meiner Geschichte dann so viel verändert wird, dass ich sie selber nicht mehr wieder erkenne.
Klar war ich erstaunt, als ich von Herrn Bieter erfuhr, dass nicht ein Wort geändert werden muss. Natürlich fand ich das toll, denn es war genau das, was ich wollte.
29. Juni 2015
Hallo Tagebuch!
Nun sitze ich hier vor einem leeren Blatt und soll es irgendwie mit Buchstaben füllen.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich hier ganz neu bin.
Bald erscheint mein erstes Buch.
Autorentagebuch, das hört sich so neu an, zumal ich nicht der Meinung bin, dass ich jetzt ein Autor bin.
Eigentlich sehe ich mich mehr als jemand, der eine Geschichte erzählt.
Jetzt habe ich gerade ein Interview ausgefüllt und da brauchte ich auch noch ein Bild von mir.
Ein Bild von mir und das in meinem Alter. Na ja, da muss ich wohl jetzt durch.
Ich sollte dazu sagen, dass ich mich da selber irgendwie im Spiegel fotografiert habe. Die Bilder, die andere Leute von mir gemacht haben, so alt muss ich erst mal werden.
Nein, man will ja seine Leser nicht erschrecken. (HAHAHA)
Mal sehen, wie sich das hier alles so entwickelt.
30. November -0001

Nur noch ein paar Tage und der Januar verabschiedet sich. Ich hoffe, der Schnee tut dies auch.

Was tut sich Neues im Februar? Mein zweiter Teil Kriegermut erscheint. Da zwei Leute im Februar Geburtstag haben, kommt mir das sehr gelegen.

Nein, sie haben mein Buch gelesen, weil sie es wollten, nicht, weil ich es geschrieben habe. Dies ist schon ein Unterschied, finde ich. Mit anderen Worten, sie hätten es auch gelesen, wenn nicht zufällig mein Name drauf gestanden hätte.

Die Zusammenarbeit mit Herrn Bieter war wieder super und schnell. Ich finde es nett von ihm, dass er mir die Einschübe gemacht hat. Ihr wisst ja, ich und Programme. Und was ich auch toll finde, es gibt dieses Mal nicht eine Wörtertrennung.

Auch das Buchcover sieht toll aus. Na ja, ist ja auch wieder ein Berliner Himmel von mir. So verletzt man keinerlei Rechte von anderen Personen.

Eine Freundin meinte mal vor langer Zeit, dass eine Karte nicht schlecht wäre. In den letzten Tagen ging mir das wieder durch den Kopf.

Doch ich will nicht irgendeine Karte, mit ein paar Farbklecksen, Strichen und Punkten. Nein, ich will mehr. Ich will Flüsse, über die Brücken führen, Wege, denen man folgen kann, Städte, durch die man wandern kann. Dörfer mit ihren Feldern und Weiden, richtige Wälder und Berge, Schluchten, Wüsten, Meere, Inseln usw. So etwas zu malen erfordert viel Zeit. Im Kopf habe ich schon angefangen. Wer weiß, vielleicht bringe ich sie eines Tages zu Papier. Immerhin kommen ja noch vier Teile.

Das sagen unsere Autoren

  • Als ich mich an die Veröffentlichung meiner Gedichte machte, kam ich schnell zu der Erkenntnis, dass es als unbekannte Autorin schwer ist, ein Buch herauszugeben, es sei denn...man findet den RediromaVerlag und läßt sich kompetent von Herrn Bieter beraten. Besonders beeindruckt mich der schnelle und unkomplizierte Kontakt zu Herrn Bieter. Bereits zwei Tage nachdem ich den Druck freigegeben hatte,...
    Christel Fassian-Müller
  • Danke an Herrn Bieter, für die wertvolle Unterstützung! Von dem Moment, an dem ich aus Buchstaben Worte machen konnte, habe ich alles mögliche geschrieben. Kurzgeschichten, Gedichte und auch den ein oder anderen Anfang für einen Roman. Für mich war klar, eines Tages möchte ich mal ein Buch veröffentlichen. Fehlendes Selbstwertgefühl hat mich viele Jahre daran gehindert, da ich mir sicher...
    Iona Allan
  • Über viele Monate hatte ich an meinem ersten Buch geschrieben, ich wollte ja auch alles richtig machen. Dann war es so weit, das Geschriebene sollte gedruckt und veröffentlicht werden. Bei meinen Recherchen wurde mir bald klar, als Neuling einen Verlag zu finden, der das Buch dann auch noch annimmt, ist gar nicht so einfach. So machte ich mir schon Gedanken alles selbst zu tun. Eine Druckerei suchen,...
    Ullrich Becker

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vor einer Woche
Seriöser Verlag, der auf meine individuellen Bedürfnisse eingeht. Alle Verabredungen wurden vorbildlich eingehalten. Bücher werden zuverlässig verschickt. Also für jeden Schreiberling mit Ambitionen zum eigenen Buch oder eBook empfehlenswert.
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vor 2 Monaten
Der Kontakt in der ganzen Phase vor der Veröffentlichung lief schnell, kompetent und sehr nett ab. Mir wurden zeitnah alle Fragen beantwortet und ich habe mich stets gut aufgehoben gefühlt. Nun freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit. Ich empfehle den Rediroma-Verlag also mit gutem Gewissen weiter und bin extrem aufgeregt, über die Veröffentlichung meines ersten Romans.
Nicole Günther
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vor 3 Monaten
Dieser Verlag kümmert sich um seine Autoren. Herr Bieter hat für jedem ein offenes Ohr, für Ihn gibt es keine Probleme die man nicht lösen kann. Sehr zu empfehlen!!!
Bruno Hummel
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vor 3 Monaten
Ausgesprochen freundliche, professionelle Beratung und ein sehr gute Preis Leistungs Verhältnis! Ich durfte bereits zwei mal positive Erfahrungen mit diesem Verlag machen. Sehr empfehlenswert!
Claudia Jelbke-Folkers
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vor 3 Monaten
Dieser Verlag ist absolut seriös und für alle, die sich den Traum eines eigenen Buches erfüllen wollen, absolut empfehlenswert. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist super sowie die kompetente und freundliche Unterstützung von Herrn Bieter.
Nils .
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