Viele Autorinnen und Autoren schreiben ihre Bücher mithilfe von KI
Seit einigen Jahren hält die Künstliche Intelligenz Einzug in unsere Welt und hat vieles revolutioniert, was uns beruflich und privat bewegt. Viele Branchen profitieren von den Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenzen bieten. Auch in der Literatur hat sich diesbezüglich einiges getan. Wir vom Rediroma-Verlag erleben regelmäßig die Auswirkungen, die KI auf den Buchmarkt hat. Seit über 20 Jahren erhalten wir täglich Manuskripte von Autorinnen und Autoren, und immer öfter handelt es sich um Texte, die mit der Unterstützung von KI entstanden sind. Dies kann Vor- und Nachteile mit sich bringen.
Die Nachteile sehen wir leider täglich. Autorinnen und Autoren setzen generative KI ein, um ihre Bücher zu formulieren. Sie bringen ihre Ideen und Geschichten ein und denken sich den Plot ihres Buches aus, aber das Verfassen des Werkes übernimmt ein KI-Tool. Die Vorstellung ist verlockend. So entsteht in kurzer Zeit ein ausformulierter Entwurf. Die sorgfältige Überarbeitung bleibt jedoch notwendig.
Auf den ersten Blick sieht der Text auf Anhieb gut aus. Doch ist er das wirklich?

Stilistische Schwächen bei KI-Tools
KI-Tools haben sich in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt. Sie werden immer leistungsfähiger, komplexer und für viele Menschen auch nützlicher. Doch es gibt eine Ausnahme: Von Künstlichen Intelligenzen generierte Texte sind nach wie vor stilistisch sehr eingeschränkt.
Sprachmodelle lernen anhand großer Textmengen, welche sprachlichen Fortsetzungen in einem bestimmten Zusammenhang passen. Dabei entwickeln sie auch Vorlieben für bestimmte Formulierungen und Satzstrukturen. Ohne gezielte stilistische Vorgaben und sorgfältige Überarbeitung können sich diese Muster durch ein ganzes Manuskript ziehen.
ChatGPT und Co. arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten, d.h., nach jedem Wort prüft die KI, welches nächste Wort am ehesten passt.
Das lässt die Texte strukturell sehr schnell schematisch wirken. Die Folge sind sehr kurze Hauptsätze, sehr viele Absätze, sehr viele Gedankenstriche. KI-Tools bilden gerne sogenannte Kontrastsätze mit Konjunktionen wie „sondern“ oder „aber“. Dies repräsentiert den einfachen und eingeschränkten Ansatz, den die KI verfolgt. Für eine Künstliche Intelligenz ist es sehr einfach, immer aus zwei Möglichkeiten zu wählen. Sie nimmt sich einen Sachverhalt und stellt einen zweiten als Kontrast dem ersten gegenüber. Dann vergleicht sie die beiden Sachverhalte und entscheidet sich für einen. Dieses Konzept verfolgt eine KI in einem Buch von Anfang bis Ende. Sie werden dies in ihrem KI-generierten Text immer wieder finden.
Einzelne Kontrastsätze, kurze Sätze oder Gedankenstriche sind selbstverständlich keine stilistischen Fehler. Problematisch wird ihre Häufung: Der Rhythmus wird vorhersehbar, sprachliche Effekte wiederholen sich und die individuelle Erzählstimme tritt in den Hintergrund.
„Er schrieb nicht alles nieder.
Nicht jedes Wort.
Sondern alles, was wichtig war.“
„Nicht eine lange Zeit – sondern eine Ewigkeit.“
„Das Problem war nicht unlösbar. Aber es war da. In seinem Hinterkopf. In seinem Unterbewusstsein. “
„Sie liebte ihn sehr – nicht weil sie es wollte, sondern weil sie es musste.“
„Lange Tage, die irgendwann zu mehr wurden
Geschichten.
Abschiede.
Neuanfänge.
Stille.“
„Ich war nicht nur ein Außenseiter.
Ich war ein Mann.
Ein Lebewesen.
Ein Mensch.“
„Ich wollte es nicht wahrhaben – aber es ließ sich nicht leugnen. Es war nicht immer da, aber wenn, dann unübersehbar.“
Ein auf KI-Texte abgestimmtes Lektorat
Wenn Sie Ihr Buch mithilfe eines KI-Tools verfasst haben, gibt es einige Möglichkeiten, aus Ihrem KI-gestützten Manuskript einen sprachlich eigenständigen, stimmigen Buchtext zu machen. Wir bieten ein spezielles Lektorat an, das sich genau unter dieser Maßgabe Ihren Text vornimmt.
Unser Lektorat kümmert sich gezielt um folgende Bereiche:
· Sprachliche Muster: Übermäßige Kontrastsätze, Satzfragmente, Wiederholungen, austauschbare Bilder und künstlich bedeutungsschwere Formulierungen und Floskeln.
· Erzählstimme: Einen zum Autor, Genre und Inhalt passenden Ton entwickeln; Satzrhythmus und Dialoge differenzieren.
· Inhaltliche Schwächen: Redundante Abschnitte, oberflächliche Szenen, Widersprüche und fehlende Entwicklung erkennen und überarbeiten.
Das Lektorat schreibt natürlich nicht das komplette Buch neu oder formuliert es von Anfang bis Ende anders. Es kann aber viele KI-typische Strukturen glätten, Sätze umstellen und KI-typische Formulierungen austauschen. Dadurch hat Ihr Buch nicht mehr diesen universell künstlichen Schreibstil, den die meisten Bücher haben, die mit KI formuliert sind, sondern einen eher „menschlichen“ Stil.
Probelektorat und unser Online-Preiskalkulator
Um Ihnen beispielhaft zu zeigen, wie ein Lektorat Ihren KI-Text aufwerten könnte, bieten wir ein kostenloses Probelektorat einiger Seiten an. Wenn Sie uns Ihr Manuskript schicken, bearbeiten wir einige Seiten und schicken Ihnen das Ergebnis zeitnah zu. So können Sie selbst beurteilen, ob ein Lektorat Ihren KI-Text verbessern könnte. Das Probelektorat versenden wir auch gerne in Verbindung mit unserem Angebot zur Buchveröffentlichung, das Sie erhalten, wenn Sie Ihr Manuskript bei uns einreichen.
Über unseren Online-Preiskalkulator können Sie auch die Kosten des Lektorates anhand der Zeichenzahl des Manuskriptes vorab kalkulieren.
Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne jederzeit bei uns. Auch telefonisch beraten wir Sie gerne persönlich zu Ihrem Projekt.




