Der Konflikt Bischoff ./. Kuhlen

Beiträge zu Geschichte, Lehre und Leben der apostolischen Gemeinschaften - Nummer 5

von:

Volker Wissen

Buch "Der Konflikt Bischoff ./. Kuhlen" von Volker Wissen
Beschreibung Am 23. Januar 1955 kam es auf einer Apostelversammlung der Neuapostolischen Kirche (NAK) in Frankfurt am Main zur Absetzung und zum Ausschluss der Apostel Dehmel, Dunkmann und Kuhlen aus der Neuapostolischen Kirche. Der Vorwurf lautete, die „Botschaft“ des Stammapostels, dass Christus zu seiner Lebenszeit wieder käme, nicht genügend gepredigt zu haben. Einem angebotenen Rücktritt kamen die Apostel nicht nach und wurden daher ausgeschlossen. Ihnen folgten sämtliche Bezirksämter des Rheinlandes und über 10.000 Geschwister. Man gründete am Folgetag, dem 24. Januar 1955, in Düsseldorf die Apostolische Gemeinschaft e.V..
Als Gründe für die Eskalation und den Ausschluss wurde immer die „Botschaft“ des Stammapostels angeführt. Insbesondere die Ausgeschlossenen selbst vertraten diese Position. Von Seiten der NAK wurde der Zusammenhang bis zu einem Geschichtsvortrag am 4. Dezember 2007 grundsätzlich nicht in Frage gestellt. In diesem Geschichtsvortrag, der maßgeblich von Apostel Walter Drave erarbeitet wurde, wurden die Beziehungen der Apostel- und des Stammapostels, die Art der Kirchenleitung sowie Machtinteressen der Ausgeschlossenen einseitig als Ursachen dargestellt. Außerdem wurde willkürlich ein Zeitraum von 1935 bis 1955 (von der Apostelordination Kuhlens bis zu seinem Ausschluss) gewählt, ohne wesentliche Rahmenbedingungen der früheren Jahre zu berücksichtigen. Dass die Verkündigung der Botschaft und deren Dogmatisierung wesentlich für die Kirchenspaltung war und es auch um den Verlag Friedrich Bischoff ging, wurde vollständig negiert.
In diesem Beitrag sollen daher die Zusammenhänge nochmals in ihrer Chronologie und Wechselwirkung dargestellt werden. Es gab eine vielschichtige Problemlage ab den 1920-Jahren, die zu Spannungen und Eskalation führte. Das waren wohl in erster Linie unterschiedliche Vorstellungen über die Machtverteilung in der Kirchenleitung, das Verlagswesen in Familienhand und schließlich eine instrumentalisierte „Botschaft“.
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  • Dana Twin Meinung über den Rediroma-Verlag: Mit freundlicher Unterstützung des Rediroma-Verlages wurde aus einer für den Privatgebrauch verfassten Geschichte ein Fantasy-Roman mit dem Titel „IM DRACHENFEUER“. Für die unkomplizierte Zusammenarbeit sage ich herzlichen Dank. Sofern es zu einer Fortsetzung der Erzählung kommt, wende ich mich gerne wieder an diesen Verlag. ...
    Dana Twin
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  • Tja, nun bin ich als Newcomer hier gelandet und das mit zarten 67 Jahren. Ich habe zwar schon immer gerne geschrieben, habe 2 eigene Homepages und hatte lange Zeit einen Blog. Aber ein Buch zu schreiben, wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Und warum jetzt doch? Ich habe ein sehr schönes Hobby, Geocaching. Ein Hobby, dem viele, nachdem sie es kennengelernt haben, „rettungslos“ verfallen sind....
    Heinz-Willi Lemgen

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