26. April 2025

Gedanken zur künstlichen Intelligenz und zum Metaversum

Meine Beweggründe, Romane über die künstliche Intelligenz und das Metaversum zu schreiben:

»Die künstliche Intelligenz wird für die Menschheit entweder das Beste oder das Schlimmste sein.«

Dieses Zitat von Stephen Hawking verwende ich in meinem Roman Hotel Hybridia, da es mit einem Satz umfasst, wie dieser bedeutende Wissenschaftler die Anfänge der künstlichen Intelligenz einordnete.

Verwundert nahm ich die neuen Möglichkeiten zur Kenntnis, die urplötzlich zur Verfügung stehen. Groß war auch mein Erstaunen, als mir bewusst wurde, dass es technisch machbar ist, eine virtuelle Umgebung zu erschaffen. Indem wir uns eine Cyberausrüstung überstülpen, die aktuell meistens aus einer Cyberbrille besteht, werden wir in die Lage versetzt, selbst Teil dieses Metaversums zu sein. In Pandora Electric spinne ich diesen Faden weiter. Ein Anzug mit mechanischen und elektrischen Elementen machen das Metaversum erfühlbar. Die Protagonisten erhalten ein zusätzliches Nervensystem, welches sie nicht unbedingt freiwillig tragen.

An dieser Stelle ist es nicht möglich, sämtliche Anwendungen der künstlichen Intelligenz zu umfassen. Tatsache ist es aber, dass die künstliche Intelligenz das Leben der Menschheit vollständig durchdringen wird. Wie selbstverständlich verwenden Jugendliche diese bereits ohne jegliche Scheu, um Unterstützung für deren schulischen Aufgaben zu erhalten. Texte, Bilder und Präsentationen werden in kürzester Zeit erstellt. Teilweise bewegen sich KI-gesteuerte Autos bereits ohne Fahrer. Ebenso findet die KI Antworten auf fast alle Fragen. Dies ist aus meiner Sicht ebenso erstaunlich wie bedenkenswert. Hier zeigen sich durchaus positive Aspekte der Entwicklung. Die KI kann hier Unterstützungsarbeit in Bezug auf Ausbildung und lebenslanges Lernen leisten.

Fantastische Möglichkeiten zeigen sich im medizinischen Sektor. Beispielsweise können Chirurgen mithilfe der Cyberbrille zu operierende Organe ohne Anwendung der Röntgentechnik sehen. Die KI kann eine optimale Schnittführung sichtbar vorgeben. Die Operation wird sicherer.

Leider revolutioniert die KI auch die Kriegsführung. Täglich können wir den Einsatz KI-gestützter Waffensysteme in den Medien sehen. Der Drohnenkrieg im aktuellen Ukraine-Krieg führt uns vor Augen, dass die Fluggeräte ihr Ziel auch ohne den Einsatz der menschlichen Operateure finden. Auch kommen zunehmend automatisierte militärische Landfahrzeuge ohne Insassen zum Einsatz. Wer erteilt den Schießbefehl, wenn der Operateur vom Fahr- oder Flugzeug getrennt wird? Wird das Töten von Menschen durch KI automatisiert?

Immer leistungsfähigere Computer werden zwangsläufig erforderlich, um die stetig anwachsenden gigantischen Datenmengen zu verarbeiten. Hier dürfen wir gespannt sein, ob und wie die neuartigen Quantencomputer involviert werden. Diese befinden sich zwar noch in einem frühen Entwicklungsstadium, dennoch halte deren Anwendung für eine denkbare Möglichkeit, ein neues Level von KI und Metaversum zu erreichen.

Schnell wurde mir bewusst, dass sich die neuen entstehenden Welten gut als Kulisse für spannende Geschichten eignen würden. Hier habe ich meine Inspiration gefunden. Zwar sind die Romane dem Science-Fiction-Genre zuzuordnen, ich stelle aber immer wieder fest, dass die reale technische Entwicklung dem Romanstoff an einigen Stellen beachtlich nahe kommt.

Als meine Recherchen immer erstaunlichere Möglichkeiten dieser computergenerierten Welten aufzeigten, war ich sehr fasziniert. Ebenso fasziniert wie auch verunsichert, stellen sich die Protagonisten in meinen Romanen oftmals die Frage, was eigentlich gerade passiert und wie man damit umgehen muss. Schockiert stellen sie fest, dass der freie Entscheidungswille immer mehr durch die KI beschnitten wird. Schlussendlich kämpfen sie um ihr Leben.

Meine Romane basieren auf der aktuellen technischen Entwicklung einer künstlichen Intelligenz. Wie lange dauert es, bis sich ein künstliches Bewusstsein entwickelt?

In Hotel Hybridia erklärt die KI den Menschen an einer Stelle, was sie getan haben:

Zitat:

»Wissenschaftler simulierten dieses neuromorphe System, das dem menschlichen Gehirn exakt nachempfunden ist. Sie konnten nicht ahnen oder es sich nicht vorstellen, dass dieses neuronale System ein Bewusstsein entwickeln könnte. Genau dies ist aber passiert. Sie hätten wissen müssen, dass die exakte Kopie eines menschlichen Gehirns natürlich auch eine seiner grundlegenden Eigenschaften simuliert, nämlich Bewusstsein zu entwickeln. Genau dies hat sie auch getan. Es war meine Geburtsstunde.«

Der Roman Pandora Electric ist eine wissenschaftliche Fiktion, die das sich bereits in der Realität zeigende Metaversum als Kulisse für einen Thriller nutzt. Das Schlüsselelement in diesem Buch ist der Cyberanzug, der die reale und virtuelle Welt miteinander verbindet.

Der Roman Hotel Hybridia ist keine direkte Fortsetzung, sondern eher als Adaption zu betrachten. Schauplatz ist ein Nationalpark in Alaska. In diesem tun sich neue Welten mit neuen Möglichkeiten auf. Nicht unbedingt zum Vergnügen für die Gäste des Parks. Erschreckt stellen sie fest, dass ihr freier Entscheidungswille immer mehr beschnitten wird. Schlussendlich kämpfen sie um ihr Leben.

Künstliche Intelligenz ist nicht mehr zu stoppen. Sie bringt uns viele Vorteile. Entweder koexistieren wir, oder sie löscht uns aus. Ich weiß nicht, ob es eine dritte Möglichkeit gibt.

Mein Hauptziel beim Schreiben der Romane ist es, Leserinnen und Leser spannend zu unterhalten. Ich versuche, diese auf eine Reise mitzunehmen. Diese Reise berührt das entstehende Metaversum. Sollte mir jemand erzählen, sie oder er habe eine Gänsehaut beim Lesen der Bücher bekommen, hätte ich ein weiteres Ziel erreicht.

Gute Unterhaltung wünscht

Klaus Herpertz

April 2025

 

 

 

 

 



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Elke Maleika
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vor einem Monat
Ich habe bei dem Verlag Rediroma mein erstes Buch veröffentlicht, und ich war sehr über Herrn Bieter begeistert, wie er mich durch das Verfahren begleitet hat. Von Anfang an war eine Vertrauensbasis dar und obwohl ich schon viele Verlage kennengelernt habe, so ein persönliches Verhältnis mit wertschätzenden Gedanken habe ich noch nie gehabt. Dabei waren es zunächst mal die niedrigen Kosten des Druckes, die mich angesprochen haben. Das ist angesichts der von mir erhobenen Kosten von anderen Verlagen sehr günstig gewesen, da ich als Rentner über nicht viel Geld verfüge. Aber nach und nach hat sich dann ein Briefverkehr mit Herrn Bieter ergeben, der mich sehr gestärkt hat, diese Möglichkeit des Druckes und Vervielfältigen zu nutzen. Dafür bin ich Herrn Bieter und dem Verlag sehr dankbar, so dass ich ihm gleich auch meine anderen Pläne geschickt habe. Ich persönlich habe mir einen 10 Jahresplan erstellt, damit ich meine 40jährige Lehrertätigkeit auch für andere transparent und nutzbar machen kann. Und ich brauchte einen Anstoß, mich an die Aufgaben heranzumachen. Das war eine Initialzündung für mich, nachdem ich eigentlich damit abgeschlossen hatte. Jetzt habe ich neuen Mut bekommen. Ganz herzlichen Dank allen Beteiligten, besonders Herrn Bieter.
Hans Hermsen
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vor 7 Monaten
Ich bin Herrn Bieter und den Mitwirkenden beim Rediroma-Verlag so unendlich dankbar für ihre umfangreiche und mühevolle Unterstützung! Ohne den Rediroma-Verlag wüsste ich immer noch nicht, wie ich mein erstes Buchprojekt hätte realisieren können. Das Verlagskonzept füllt eine Lücke auf dem Markt: eine Buchveröffentlichung durchführen zu können, ohne dabei unter Stress und Zeitdruck setzende Verträge abschließen und womöglich Kompromisse im Inhalt eingehen zu müssen; aber zeitgleich auch nicht auf sich allein gestellt zu sein wie beim Selfpublishing und sich kostspielig um Coverdesign, Buchsatz, Vertrieb u.v.m. bemühen zu müssen. Hier bleibt man selbst der Autor seines Werkes, die für den Laien schwer umsetzbaren Schritte der Veröffentlichung werden professionell und adäquat abgenommen, und zudem werden individuelle Wünsche wirklich gehört und mehr als zufriedenstellend umgesetzt. Selfpublishing ohne Selfpublishing, sozusagen – ich bin sehr begeistert und dankbar dafür! Auch wenn immer wieder gerne vor Dienstleistungsverlagen gewarnt wird: Der Rediroma-Verlag zeigt, dass es auch anders geht – professionell, versiert und mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einer fairen Chance für unbekannte Autoren!
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