09. Mai 2019

 

Wie viel Lichtausbeute ist nötig um die innere Tristesse zu überwinden?

Ein paar nähere Erläuterungen zu meinem Büchlein "979 Lumen gegen den Trübsinn"  — Wie meiner Meinung nach mein formidabler Schutzengel mein ganzes Leben umwälzte und mich über jene Dunkelheit triumphieren ließ, zumindest seinen Beitrag dazu leistete. 

Um sich an veränderte Lebensbedingungen besser anpassen zu können, braucht der Mensch eine gewisse Widerstandsfähigkeit. Genauso benötigt er einen Rückgriff auf sich selbst, das heißt auf seine inneren Reserven, Kraftquellen oder Wissensschätze. Im besten Fall dienen ihm die Steine, welche ihm in den Weg gelegt werden zu seiner persönlichen Weiterentwicklung und den Ausbau seiner Charakterstärken. Demgegenüber: Zieht sich der Betroffene wie ein verwundetes Tier in dessen Höhle zurück, wird er mit einer solchen Reaktion kaum menschliche Größe erlangen können. 

Ist es in unseren Räumlichkeiten dunkel, schalten wir das Licht an

Mit Lumen wird der Lichtstrom beschrieben, der von einem Leuchtkörper ausgestrahlt wird. Jedoch was ist, wenn die Dunkelheit von innen heraus kommt, wenn es sich beispielsweise um eine depressive Episode handelt? Man fühlt sich niedergeschlagen und kennt den Auslöser dafür: Manches ist bei weitem nicht so gelaufen wie es hätte abgewickelt werden sollen. Man leidet und würdigt sich als Versager(in) herab. Aber sobald man sich von der Trauer distanziert, kann man aufs Neue Freude und Liebe in sich spüren. Alle menschlichen Wesen sollen eine unergründliche, nahezu unzerstörbare Kraft in sich haben, die sich stärker als alle anderen äußeren Gegebenheiten erweisen kann. Tief in unseren Herzen soll es geheimnisvolle Orte geben, in denen jede Menge frische Energie und unzählige Lichtimpulse erzeugt werden können. Nach den traditionellen Vorstellungen vieler indigener Volkskulturen kann sich die Elementarseele in deren feinstofflichsten Form unter anderem auch als Rauch, Feuer oder Licht äußern. 

Als Umkehrung zum Verstand stellt das Gemüt die emotionale Lage dar

Neben dem Spürsinn, der eine Situation spontan und folgerichtig einschätzen lässt, dem Wahnsinn, der mit einer psychischen Störung einhergeht oder dem Unsinn, der unvernünftiges Handeln mit sich bringt, gibt es noch den Trübsinn, der eine schwermütige Gemütsverfassung beschreibt. Grundsätzlich geht es im menschlichen Leben immer auf- oder abwärts. Rhythmische Stimmungswechsel gehören zum Leben. Bei den sogenannten Frohnaturen dominiert die optimistische Gemütslage. Bei anderen überwiegt die nachdenkliche,  schmerzbehaftete Gestimmtheit; das sind die Pessimisten oder Melancholiker. Allerdings hat deren gedrücktes Naturell auch etwas Gutes: Es schützt sie meistens vor dem Übermut. Alles, was man im Leben aufgebaut oder liebgewonnen hat, kann man gelegentlich auch wieder verlieren. Solche Verluste können zuerst einmal kreuztodunglücklich machen, sodass man Trübsal bläst. Aber früher oder später sehen die meisten ein, dass man das Alte loslassen muss, um Platz für das Neue zu schaffen. Es gibt aber auch einige Zeitgenossen, die sich unauffällig im Hintergrund aufhalten und in den Weltschmerz flüchten, weil sie, derart versteckt, von ihren Mitmenschen kaum wahrgenommen werden. Diese scheuen Menschen zeigen sich über kleine Gesten der Aufmerksamkeit oft höchst erfreut. 

Melancholie durchzieht ebenfalls die ganze Literaturgeschichte. Eine anerkannte wehmütige Haltung beschrieb Walther von der Vogelweide mit "Ich saß auf einem Stein".

Fortsetzung folgt...

 

 

 

 

06. Mai 2019

Zuerst bedanke ich mich beim Rediroma-Verlag, besonders beim Herr Daniel Bieter, für die Mithilfe bei der Publikation meines Büchleins.

Nun begrüße ich alle meinem Erstlingswerk "979 Lumen gegen den Trübsinn" Zugeneigten, die gerade mit dem Gedanken spielen, sich diesen packenden Lesestoff zu erwerben. Ich denke dabei an Mitmenschen, in deren Leben ebenso manches missglückt ist und die sich erkundigen möchten, wie andere mit ihren Notlagen umgehen und diese bewältigen.

Ich verfasste diese Novelle im letzten Jahr inmitten von unliebsamen Veränderungen. Manchmal hatte ich dabei ein Gefühl als würde ich vor lauter Aufregung einen Kollaps bekommen. Dennoch hat mich das Schreiben weiter gebracht, weil es sowohl längst vergessene als auch ungeahnte Ressourcen zu Tage beförderte. Außerdem sehnte ich mich nach einer neuen Ordnung und Ausgeglichenheit: Nach Charmeine (Charmine), so heißt ein Engel der Harmonie. Zeitgleich zu dieser Biografie bereitete ich mich auf die Eingangsprüfung als Online-Autorin vor und schaffte den Einstieg. Seit November 2018 tippe ich nun auf nebenberuflicher Basis und wann immer es mir die Zeit erlaubt mittels einer Plattform kürzere Texte für PR-Blogs, Fachportale oder Zeitungsartikel im Auftrag.

Am 14. Juli 1966 wurde in Baden-Württemberg eine weitere Erdenbürgerin geboren und wuchs als Älteste wohlbehütet in einer intakten Familie auf. Nach dem Abschluss der Realschule entschloss sie sich zu einer Ausbildung als Einzelhandelskauffrau und vollendete diese. Das ist schon eine Weile her. Damals war sie jung, sowohl verwegen als auch gewissenhaft und fleißig. Vor allem war sie von ihrem tiefgründigen Wesen und ihren lebhaften Gedanken teils beeindruckt, teils genervt. Oft kam bei ihr die Frage auf, woher jenes mentale Gemenge wohl dessen Quelle haben könnte? Zu jener Zeit bekam jenes junge Fräulein immer wieder von ihren Freundinnen nebst Kameraden zu hören, dass wohl niemand sonst auf der Welt Stimmungen bis ins Detail einfangen, und diese anschließend klar in Bilder und Worte auszudrücken vermochte wie sie. Jede Menge Komplimente waren ihr gewiss. Diese hielt sie zwar für übertrieben, wenngleich nicht von der Hand zu weisen. Allerdings dominierten bei ihr in jener Ära andere Vorlieben. Kurzerhand investierte sie einstmals ihr Erspartes bei einem Institut für Fernunterricht und wurde dort für ihre eigenwilligen Illustrationen, später für ihre treffenden schriftlichen Ausführungen gelobt. Hauptberuflich war sie während dieser Episode für viele Jahre in einem Nähzentrum als Verkäuferin tätig, fertigte dort auch ihre Unikate und war stolz, diese daraufhin im Schaufenster präsentieren zu können. Aber als jener Arbeitgeber sein Geschäft aufgab, ging es prompt mit ihr bergab. Die Stellensuche stellte sich, auch wegen der zunehmenden gesundheitlichen  Beeinträchtigungen, als extrem schwierig und wankelmütig heraus. Eines Tages wurde sie beim Jobcenter aufgeklärt, dass mittlerweile sowohl ihre Schul- als auch ihre Berufsausbildung nichts mehr seien. — Dies war einerseits ein wirklich düsterer Moment, andererseits der latente Ursprung dieses Büchleins. Denn es sollte noch weitere zwei Jahre dauern, bis sie sich endlich an ihr Schreibtalent, welches ihr der liebe Gott in die Wiege gelegt haben muss, zurück erinnerte und auf den Prüfstand stellte. — Könnte es ihr fortan zur Wiederherstellung ihrer Ehre beziehungsweise zu ihrer persönlichen Rehabilitation dienen? Ein weiterer Ansporn ist für sie die Vision, im Zentrum einer auch heute noch instabilen beruflichen Lage, mit dem Texten ein paar Euros nebenher zu verdienen. Dies in einer Art und Weise die ihren Körper schont, ihr Freude macht und zudem ihre Lebensgeister beflügelt.

 

 

 

 

 

Das sagen unsere Autoren

  • "DIE BLAUEN BLÜTEN DES HERZENS" Wie ein blaues Band ziehen sich durch dieses Buch die Erinnerungen, Träume, Liebe, Freude, Melancholie und Naturverbundenheit der Autorin Angelika Spörl. Das Auf und Ab unseres Lebens während der Jahreszeiten, ausgedrückt in Lyrik und Prosa....
    Angelika Spörl
  • Guten Tag an Alle Ich bin froh bei Euch zu sein. Dies ist mein erstes Buch und ich hoffe auf einen guten Start. ...
    Jörg Holtermann
  • Das erste Buch ist geschafft. Ein Stoff, den ich schon länger mit mir rumgetragen habe. Ich glaube, es gibt eine Fortsetzung über ein Thema, das nur wenige Menschen kennen, aber es dauert nicht mehr lange, bis es in aller Munde ist. Der Rediroma-Verlag ist jedenfalls die erste Wahl für mein Buch und das nächste.......
    Volker Wille

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