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Veröffentlichungen und Geschichten
über Ulla Schmid
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Ich wurde am 05. Januar 1955 als jüngstes von vier Kindern in Aalen geboren. Mein schulischer und beruflicher Werdegang hatte mit literarischem Schreiben gar nichts zu tun. Dazu kam ich erst im Jahr 2000. Bei einer Reha-Maßnahme lernte ich eine „schreibende“ Musiklehrerin kennen. An ihrem letzten Abend hat sie mir aus einem von ihr verlegten Buch über einen Jugendlichen etwas vorgelesen und das war so faszinierend, dass ich für mich den Entschluss gefasst habe, selbst schreiben zu wollen. Themen hatte ich schnell gefunden: Die Historie, und da besonders die Antike, und Reiseberichte.
Zunächst ein Mal hat mich Geschichte überhaupt nicht interessiert bis in der letzten Hauptschulklasse mein Klassenlehrer eine allgemeine Bemerkung über die Antike fallen gelassen hat. Ab diesem Zeitpunkt war ich wie elektrisiert und ich habe Bücher, hauptsächlich über die Antike, verschlungen. Das brachte mir unter meinen Klassenkameraden den Spitznamen „Geschichtsprofessorin“ ein und bei meinem Lehrer hatte ich ein Stein im Brett (dafür waren meine Mathematikkenntnisse unter aller Beschreibung). Es gab mal eine Zeit, da wollte ich am liebsten nach Ägypten, Israel, Griechenland, Persien reisen um dort selbst mit einem Spaten in der Hand Tonnen von Erde und Sand umzudrehen und nach Altertum zu suchen. Nun war mir durchaus bewusst, dass nicht jedem Archäologen, und Hobbyarchäologen schon gar nicht, die ganz große Entdeckung gelingt.
Zunächst ein Mal holte ich meinen Realschulabschluss nach und dann habe ich den Beruf der Verwaltungsangestellten in der Stadtkasse bei der Stadtverwaltung Aalen ausgeübt. Nach fünfzehn Jahren stand mir der Sinn nach einer anderen Tätigkeit und übte in Stuttgart beim Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart den Beruf einer Chefsekretärin kombiniert mit Lohn- und Gehaltsabrechnung aus. Nach fünf Jahren konnte ich eine gleichartige Stelle in der Nähe Aalens ergattern und nach sechs Jahren wurde ich krankheitsbedingt arbeitslos. Nachdem ich wieder gesund war, hatte ich es sehr schwer, beruflich wieder Tritt zu fassen. Während meiner Stadtkassenzeit wurde ich auch noch reiselustig, was sich gut hätte verbinden lassen mit meinen Ausgrabungsträumen. Bei meinen Reisen habe ich erst spät Tagebücher geführt und auch hier liegen noch einige Manuskripte, die ihrer Vollendung harren, so z. B. ein Tagebuch über eine organisierte Neuseeland-Rundreise.
Nun habe ich nach dieser Reha-Maßnahme angefangen zu schreiben und als ich damit auf der Stelle getreten bin, habe ich ein dreijähriges Fernstudium bei der Schule des Schreibens in Hamburg absolviert. Während dieses Studiums kam mir im März 2004 spontan die Idee, einen Roman über die Varusschlacht im Teutoburger Wald neun nach Christus zu schreiben, der im September 2006 vom R.G.Fischer-Verlag als 512-Seiten-Roman auf dem Markt erschienen ist.